Samstag, 21. Juli 2012

Beschneidung kleiner Jungs

Bildquelle: Jacques Tilly / www.giordano-bruno-stiftung.de

Donnerstag, 12. Juli 2012

Über Frauenquoten und andere unverdiente Beförderungen

"Quotenpolitik ist vordergründig als Debatte über Gerechtigkeit angelegt. Unterstellt wird, dass Frauen von Männern am Arbeitsmarkt diskriminiert werden und damit ihre Gleichheitsrechte eingeschränkt werden. Quotenpolitik wird in einer Zeit propagiert, in der Frauen angesichts demografisch bedingter Verknappung von qualifizierten Arbeitskräften mit allen Mitteln in den Arbeitsprozess integriert werden sollen. Zwang scheint Politikern angezeigt, weil die Bedingungen sich verschärft haben, unter denen besonders qualifizierte Frauen willens sind, langfristig in den Arbeitsmarkt einzutreten ... "

Der ganze Artikel von Prof. Dr. Gerhard Amendt bei Agens

Sonntag, 1. Juli 2012

Jungs sind die Verlierer des Bildungssystems

Anfang der Woche erscheint ein bemerkenswert hellsichtiger Artikel in der 'Welt' unter dem Titel 'Die Jungs sind die Verlierer des Bildungssystems':

'Alle reden von Gleichstellung, aber in den Schulen wird für die Jungen nichts getan. Dabei geraten sie immer mehr ins Hintertreffen – auch wegen der Lehrerinnen ... Jungs werden in der Schule oft schlechter bewertet als Mädchen, bleiben öfters sitzen und machen seltener das Abitur ... '
Interesssanterweise scheut sich die Autorin nicht, auf eine der wesentlichen Ursachen dieser Problematik hinzuweisen - auf den hohen Frauenanteil im Schulbetrieb:
'Den bundesweiten Spitzenwert an weiblichen Lehrkräften von fast 79 Prozent erzielt Mecklenburg-Vorpommern' 
Insgesamt ein ausgesprochen lesenswerter Artikel, wenngleich Männerrechtsgruppen wie Manndat e.V. schon seit Jahren auf diese Problematik hinweisen. Aber, wie es im Artikel eben auch richtig heißt: ' "Gleichstellung" ist hierzulande im Wesentlichen immer noch Einsatz von Frauen für Frauen.'

Sollte es in den Schulen doch allein um die Interessen der Kinder gehen, und zwar unabhängig vom Geschlecht, ist es leider gängige Praxis, sich lieber um Frauen und deren berufliches Fortkommen via Frauenquote zu sorgen. Nun soll an dieser Stelle nicht die Forderung nach Männerquoten erhoben werden, schon gar nicht aus männerrechtlicher Sicht. Die Überlegung jedoch, dass zum gesunden Erwachsenwerden von Kindern beiderlei Geschlechts auch erziehende Personen beiderlei Geschlechts gehören, sollte erlaubt sein. Auch, wenn derlei revolutionäre Vorstellungen im real existierenden Feminismus, der Elter 1 und Elter 2 statt Mutter und Vater erfunden hat, keinen Platz haben.