Sonntag, 15. April 2012

im Zweifelsfall immer zugunsten der Mutter

Hier ist gerade ein sehr ausführlicher Bericht über den Vater des norwegischen Attentäters Breivik zu lesen:

Spiegel

Besonders bemerkenswert daraus ist folgende Passage:

'... Breivik und seine Frau beantragten über norwegische Gerichte das Sorgerecht. Sie hofften, der Bericht würde sich zu ihren Gunsten auswirken. Das tat er aber nicht. "Das verstehe ich nicht, genauso wenig wie viele Menschen in Norwegen", sagt Breivik. "Es gab einen offiziellen Bericht, der besagte, dass es für meinen Sohn nachteilig sei, bei seiner Mutter zu wohnen. Aber in Norwegen wird im Zweifelsfall immer zugunsten der Mutter entschieden ...'

Vielleicht sollte die Glorifizierung alleinerziehender Mütter gelegentlich überdacht werden. Zwar könnte sich die eine oder andere Mutter in ihrer fremdfinanzierten Selbstverwirklichung (Motto: 'Ich will ein Kind, aber keinen Mann') behindert fühlen, ein Blick auf das Wohlergehen des Nachwuchses sollte diesen Preis aber wert sein. Hierzulande wird gern die Parole ausgegeben, wenn es der Mutter gut gehe, gehe es auch dem Kind gut. Aber Zweifel sind da mehr als angebracht.

Eine Quote bedeutet für Frauen oft einen Makel

Bundesministerin Schröder profitierte einst selbst von einer Frauenquote ... Die Ministerin räumte ein, selbst Nutznießerin einer Frauenquote gewesen zu sein. "Bei meiner ersten Bundestagskandidatur 2002 habe ich davon profitiert. Es wird mir bis heute hämisch vorgeworfen. Sie sehen: Eine Quote bedeutet für Frauen oft einen Makel, den sie manchmal nie wieder loswerden."
(n-tv)

Ja, der Titel 'Qoutenfrau' stellt in der Tat einen schweren Makel dar, weil Quote nichts mit Qualifikation, sondern nur etwas mit dem richtigen Geschlecht zu tun hat, mit der Diskriminierung von Männern. Die Verwerflichkeit und auch die Verfassungswidrigkeit der Quote stehen außer Frage.

Nachdem sich das Quotenfrauen-Unwesen nun aber mehr und mehr ausbreitet - nicht nur in der Politik - stellt sich die Frage, wie vom Normalbürger rein praktisch im täglichen Leben damit umzugehen ist. Niemand von Verstand wird geneigt sein, eine Quotenfrau zu akzeptieren, wenn er statt dessen auch eine qualifizierte Kraft bekommen kann. Leider ist es nicht möglich, qualifizierte Frauen optisch von solchen zu unterscheiden, die ihren Job allein deshalb ergattern konnten, weil sie als Säugling rosafarbene Strampler trugen.
In der Folge wird man, da eine sichtbare Kennzeichnung von Quotenfrauen verweigert werden dürfte, sämtliche Frauen als unfähige Quotenfrauen betrachten müssen, um keinerlei Risiko eingehen. In der Politik gibt es ohnehin ausschließlich Quotenfrauen.
Aber wer würde sich schon freiwillig von einer Quotenfrau den Blinddarm operieren, die Autobremsen reparieren oder in den Urlaub fliegen lassen? Es ist sicher ein Zeichen von Lebensklugheit, knallhart auf männlichem Personal zu bestehen; das verdankt seinen Job nämlich nicht dem Umstand, einmal blaue Unterwäsche getragen zu haben.

Freitag, 6. April 2012

„Ein höherer Frauenanteil im Vorstand führt dazu, dass das Geschäftsmodell riskanter wird.“

Seit Jahren dürfen wir lesen, dass Frauen nicht nur die besseren Chefs seien, sondern dass sich ein hoher Frauenanteil in Führungspositionen auch wirtschaftlich für die Unternehmen gewaltig lohnen würde. Zwar gab es für diese Behauptungen niemals Beweise oder auch nur im Ansatz plausible Hinweise, das hinderte die Lobbyistinnen jedoch nicht am weitertrommeln.

"Frauen gelten als risikoavers, sind es aber offensichtlich nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn sie eine Position im Vorstand einer Bank eingenommen haben. Wir lesen: „Ein höherer Frauenanteil im Vorstand führt dazu, dass das Geschäftsmodell riskanter wird ... Es liegt daran, vermuten sie, dass „weibliche Führungskräfte weniger Erfahrung haben als ihre männlichen Partner“. Und weil sie keine Erfahrung haben, imitieren sie die Verhaltensweise der Männer. Und dann, um besser zu sein als die Männer und um von ihnen akzeptiert zu werden, versuchen Frauen, ihre männlichen Kollegen und deren Verhaltensweisen noch zu übertrumpfen ..." (Welt)

Solcherlei Erkenntnisse passen sicher nicht in den feministischen Überlegenheitswahn. wird jedoch weder Aktivistinnen noch Medien daran hindern, das Märchen von der weiblichen Überlegenheit in Chefpositionen in die Welt zu trommeln und weiter Männerdiskriminierung zu fordern.