Donnerstag, 22. März 2012

Biologische Väter müssen sich in Deutschland mit eingeschränkten Rechten abfinden

'Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat die Klage von zwei Betroffenen abgewiesen: Es gibt keinen Anspruch auf Anerkennung der Vaterschaft, wenn die Mutter mit einem anderen Mann zusamhmenlebt, der rechtlich als Vater gilt ... '(SPIEGEL)

Allerorten wird 'Gleichstellung' gefordert, aber offenbar gilt diese Forderung nur, sofern es um Extrawürste fürs weibliche Geschlecht geht. Ob es das Gericht allen Ernstes wagen würde, die Rechte leiblicher Mütter zugunsten 'rechtlicher' Mütter in dieser Weise einzuschränken? Man stelle sich umgekehrt einmal einen Vater mit Sorgerecht vor, der kindeswohlkonform eine andere Frau heiratet und so die leibliche Mutter zugunsten der 'rechtlichen' ausbootet.

Angesichts der Rechtslage ist es erstaunlich, dass es überhaupt noch Männer gibt, die Väter werden. Gleichberechtigung wäre interessant, wenn es sie auch für Männer geben würde.

Mittwoch, 21. März 2012

Faule verdienen weniger ...

'Frauen verdienen weiterhin oft weniger als Männer ... Insgesamt war der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen im vergangenen Jahr sogar um 23 Prozent niedriger. Dieser Satz kommt dadurch zustande, dass Frauen oft in Berufen arbeiten, die schlechter bezahlt sind, und in Teilzeit.' (n-tv)

Bemerkenswert an diesem Artikel ist in erster Linie die Überschrift. Sie soll suggerieren, dass jemand weniger verdient, nur weil er weiblich ist. Das führt sich im Text weiter fort, es folgt ausführliches Geblähe vom 'gleichen Job' und 'gleicher Qualifikation'. Erst am Ende - immerhin - wird deutlich, wer tatsächlich aus welchem Grund weniger Geld bekommt: Derjenige, der den einfacheren Job wählt und der, der nur Teilzeit statt Vollzeit arbeitet. Insofern hätte die korrekte Überschrift 'Faule Frauen verdienen weniger als fleißige Männer' lauten müssen - aber derlei wäre keine Meldung wert und zudem politisch nicht korrekt.

Donnerstag, 1. März 2012

(R)echte Frauen

Es gibt bekanntlich Gruppen, die eine Überlegenheit über andere Menschen propagieren, zum Beispiel die Aryan Nation in den USA oder auch Neonazis in Deutschland. Die Mentalität dieser zweifelhaften Gruppen findet sich neuerdings auch bei vielen Medienfrauen. Namentlich seien hier die Journalistinnen von pro-quote.de erwähnt, die sich dem rechten Mief mit Riesenschritten nähern, indem sie sich offen für Geschlechterrassismus aussprechen.
Birgit Schrowange beispielsweise ist für die Frauenquote, "weil Frauen eine größere emotionale Intelligenz haben und deshalb einfach die besseren Führungspersönlichkeiten sind."
"Frauen sind bessere Vorgesetzte", findet Wibke Bruhns. Bettina Böttinger vom WDR sagt: "Frauen sind „multitaskingfähig“, zeitorientiert, flexibel und konfliktfähig." Natürlich meldet sich auch Frau Schwarzer, frisch mit üppigen Staatsgeldern für ihren überlegenen Frauenturm beschenkt, einschlägig zu Wort.

Man stelle sich vor, jemand würde von Weissen schwadronieren, sie besäßen eine größere emotionale Intelligenz und seien deshalb einfach die besseren Führungspersönlichkeiten.
Nach der überlegenen weissen Rasse und den überlegenen Ariern offenbaren sich nun also die überlegenen Frauen mit ihrem rechten Anspruch, aufgrund der behaupteten Überlegenheit jene, die nicht ihrer Gruppe angehören, diskriminieren und benachteiligen zu dürfen.

Die gewaltige Überlegenheit des weiblichen Geschlechts wirft allerdings die Frage auf, weshalb die Damen Redakteusen nicht ihre geballte Grandiosität nutzen, um beispielsweise eine eigene Zeitung oder einen eigenen Sender aufzubauen. Mit den überragenden weiblichen Fähigkeiten sollte es doch ein Leichtes sein, die Firmen der doch weit unterlegenen, schlicht-patriarchal funktionierenden Männer zu übertrumpfen.
Hinsichtlich der anstrengenden, gefährlichen Jobs, der Todesjobs, die fast ausschließlich Männer ausüben, wird übrigens nirgendwo eine Frauenquote gefordert - hier dürfen die männlichen Untermenschen ganz unter sich bleiben, da sind sich die rechten Frauen vollkommen einig.