Sonntag, 15. April 2012

im Zweifelsfall immer zugunsten der Mutter

Hier ist gerade ein sehr ausführlicher Bericht über den Vater des norwegischen Attentäters Breivik zu lesen:

Spiegel

Besonders bemerkenswert daraus ist folgende Passage:

'... Breivik und seine Frau beantragten über norwegische Gerichte das Sorgerecht. Sie hofften, der Bericht würde sich zu ihren Gunsten auswirken. Das tat er aber nicht. "Das verstehe ich nicht, genauso wenig wie viele Menschen in Norwegen", sagt Breivik. "Es gab einen offiziellen Bericht, der besagte, dass es für meinen Sohn nachteilig sei, bei seiner Mutter zu wohnen. Aber in Norwegen wird im Zweifelsfall immer zugunsten der Mutter entschieden ...'

Vielleicht sollte die Glorifizierung alleinerziehender Mütter gelegentlich überdacht werden. Zwar könnte sich die eine oder andere Mutter in ihrer fremdfinanzierten Selbstverwirklichung (Motto: 'Ich will ein Kind, aber keinen Mann') behindert fühlen, ein Blick auf das Wohlergehen des Nachwuchses sollte diesen Preis aber wert sein. Hierzulande wird gern die Parole ausgegeben, wenn es der Mutter gut gehe, gehe es auch dem Kind gut. Aber Zweifel sind da mehr als angebracht.

1 Kommentar:

  1. Das erinnert mich an eine Szene in "Private Practice", wo die Ärztin ihrem Partner mitteilte, dass sie ein Kind wolle, aber Angst habe ihn zu verlieren. Sie will ein Kind und er hat, wenn er schon selbst keines zeugen will, die verdammte Pflicht, bei ihr zu bleiben und das fremde Kind mitzuerziehen.

    So lautete die transportierte, klar ersichtliche Botschaft.

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