Donnerstag, 24. November 2011

Frausein bedeutet Schwerstbehinderung

'... Ein Arbeitgeber darf bei der Vergabe von Firmenparkplätzen Frauen grundsätzlich bevorzugen. Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz. Nach Auffassung des Gerichts handelt er in diesen Fällen nicht willkürlich und diskriminierend. Vielmehr sei die Gefahr für Frauen, Opfer von Gewalt zu werden, höher als für Männer (Az: 10 Sa 314/11 ).
Das Gericht wies mit seinem Urteil die Klage eines schwerbehinderten Krankenpflegers ab. Dieser hatte sich vergeblich um einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe der Klinik bemüht ...'
(n-tv)

Woher mag das hohe Gericht die Weisheit bezogen haben, die Gefahr für Frauen, Opfer von Gewalt zu werden, sei höher als für Männer? Ein feministisches Genderseminar besucht und sofort alles geglaubt?
Hätte das Gericht statt dessen kurz einen Blick in die Kriminalitätsstatistik geworfen, wäre ihm aufgefallen dass die Gefahr für Männer, Opfer von Gewalt zu werden, deutlich höher ist als für Frauen.
Immerhin wird durch das Urteil klar, dass aus richterlicher Sicht Frausein schlimmer ist als eine Schwerbehinderung, mithin unter dem Begriff Schwerstbehinderung subsumiert werden muss. Das eröffnet völlig neue Perspektiven für die beliebte Quotendiskussion, denn Behindertenquoten gibt es bereits. Gut, man müsste dann weg von der bisher gern propagierten Frauen-sind-stark-und-überlegen-Nummer, aber der Weg böte die Riesenchance, endlich massenhaft unqualifizierte Frauen mit gut dotierten Jobs zu versorgen.