Samstag, 29. Oktober 2011

Auto-Managerinnen gegen Frauenquote

Führende Managerinnen aus der Automobilbranche lehnen einem Medienbericht zufolge eine Frauenquote ab. „Wir wollen die Quote nicht und halten sie nicht für hilfreich“, sagte Brigitte Kasztan Führungsetage von Ford Europa und Ford Deutschland der Branchenzeitung „Automobilwoche“ (Montag) ... Kasztans Kollegin Rita Forst, Entwicklungschefin von Opel, sagte dem Blatt: „Ich habe Karriere gemacht, weil ich gut bin und nicht, weil ich eine Frau bin.“ ... Smart-Chefin Annette Winkler hält Frauenförderung für wichtig, allerdings betonte sie: „Sie muss aber so gestaltet sein, dass sie Männer nicht benachteiligt.“ (Handelsblatt).

Ich habe Karriere gemacht, weil ich gut bin und nicht, weil ich eine Frau bin - sagt das nicht jede Qoutenfrau von sich?
Interessant wäre zu wissen, wie sich die Frau Smart-Mangagerin eine Frauenförderung vorstellt, die Männer nicht benachteiligt - zumal gerade Daimler-Konzern für seine Männerdiskriminierung bekannt ist, in der letzten Krise wurden Frauen von Entlassungen verschont.

Montag, 17. Oktober 2011

Arierquote ohne Biss?

'Die CDU-Politikerin Schröder will die Konzerne per Gesetz nur zur Abgabe einer Selbstverpflichtung zwingen. Der entsprechende Entwurf sieht vor, dass die börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen jährlich die Anzahl von Ariern und Juden in Vorstand und Aufsichtsrat veröffentlichen müssen. Sie sollen auch erklären, welchen Anteil von Ariern und Juden sie bei der nächsten Bestellung der Gremien anstreben ... Für den Fall, dass die Selbstverpflichtung nicht oder falsch abgegeben wird, droht Schröder in ihrem Entwurf mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro ... SPD-Vizechefin Manuela Schwesig hält die bislang angekündigten Selbsterverpflichtungen der Firmen für lächerlich gering. "Wenn Unternehmen wie VW oder BASF ankündigen, den Arieranteil in ihren Führungsetagen bis 2020 gerade mal auf elf beziehungsweise 15 Prozent erhöhen zu wollen, dann ist das ein schlechter Witz." ... Grünen-Fraktionschefin Renate Künast bezeichnete Schröders Pläne gar als ein "Schutzprogramm für die Judenquote in den Chefetagen". (tagesschau)

Nur jeweils zwei Wörter des Originaltextes wurden ausgetauscht ... Wer findet sie?