Sonntag, 25. September 2011

ROTE KARTE für Gewalt verharmlosende Brötchentüte

“Gewalt gegenRote-Karte1 in ROTE KARTE für Gewalt verharmlosende Brötchentüte Kinder und Frauen kommt nicht in die Tüte” – so die Botschaft, wie sie Bäckereien in Goslar auf Brötchentüten wollen. Eine solche Werbung ist Männer diskriminierend, da – nach Meinung der Bäckereien – Gewalt gegen Männer offenbar durchaus „in die Tüte“ kommen darf.

Zwei Drittel aller Gewaltopfer sind männlichen Geschlechts. Ob im öffentlichen Raum, in Schule, Beruf, Militär – überall ist das Risiko, Gewalt zu erleiden, für Männer überproportional hoch. Auch im Bereich der häuslichen Gewalt zeigen viele Studien, zuletzt die Studie des IAIZ “Männer – die ewigen Gewalttäter?” im Auftrag der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), dass Männer in einem ähnlichen Umfang von häuslicher Gewalt betroffen sind wie Frauen. Das Problem ist, dass männlichen Opfern häuslicher Gewalt kein ähnliches Augenmerk, geschweige denn vergleichbare Hilfsmaßnahmen, wie betroffenen Frauen zu Gute kommt. Schuld an diesen Rahmenbedingungen sind Aktionen wie diese männerfeindliche Brötchentüten-Aktion, die bewusst männliche Gewaltopfer marginalisieren ...


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Samstag, 24. September 2011

Daimler-Vorstandschef Zetsche hat es begriffen

"Wenn ich höre, dass in drei, vier Jahren 40 Prozent auf den Führungsposten Frauen sein sollen, dann verraten Sie mir bitte: Wohin soll ich all die Männer aussortieren?", sagte Zetsche. "Alle zwangsweise in Rente schicken, damit überhaupt so viele Stellen frei werden?" (Spiegel)

So offen werden typisch feministische Ziele ('Männer aussortieren') ja selten ausgesprochen und selten darf hierzulande jemand, der es dennoch tut, seinen Job behalten. Aber Zetsche darf hoffen, denn das herrschende Feminat wird ihm zu Gute halten, dass Daimler bei der letzten Krise nur Männer entlassen, Frauen aber bewusst verschont hat.

Samstag, 17. September 2011

Sprachfeminismus siegt vor Gericht

'Wegen einer diskriminierenden Stellenanzeige hat das Oberlandesgericht Karlsruhe einer abgelehnten Bewerberin eine Entschädigung von rund 13.000 Euro zugesprochen. Die als Personalleiterin tätige Frau hatte sich auf eine Anzeige "Geschäftsführer gesucht" beworben. Als ihre Bewerbung nicht berücksichtigt wurde, forderte sie Entschädigung wegen geschlechtsbezogener Benachteiligung. Das OLG gab ihr recht: Der Begriff "Geschäftsführer" sei eindeutig männlich und werde weder durch den Zusatz "/in" noch eine Ergänzung "m/w" erweitert, teilte das Gericht mit.' (n-tv)

Da wünscht man sich, dass die verehrte Richterschaft vor dem Abitur oder wenigstens im Rahmen des Studiums zu einem kleinen Grundkurs 'Deutsch' gezwungen worden wäre. Denn ohne Zweifel ist die Ausschreibung der Stelle eines Geschäftsführers nicht diskriminierend, sondern völlig im Einklang mit der amtlichen deutschen Rechtschreibung.
'Geschäftsführer' meint im Sinne des generischen masculinum beide Geschlechter, wie auch der 'Mensch' sowohl Männlein wie Weiblein meint und bislang glücklicherweise noch ohne 'Menschin' oder 'm/w' auskommt. Ein Hinweis auf 'die alten Griechen' (Pluralbildung im Deutschen grundsätzlich weiblich) umfasst Männer wie Frauen, würde man 'Griechinnen und Griechen' erwähnen, hätte man Frauen doppelt genannt.
Die Sonne ist nicht weiblich, der Mond ist nicht männlich und eine Person, eine Geisel darf durchaus ein Mann sein.
Bitter für die Firma, die nun tausende Euro zahlen muss, nur weil deutsche Richter nichts von Sprache, nichts vom Unterschied zwischen genus und sexus, daür aber zu viel vom Gender-Feminismus verinnerlicht haben - Behörden und Justiz brauchen eine Entfeminisierung.

Samstag, 3. September 2011

Kampf ums Geschlecht

Jemand von Verstand käme kaum auf den Gedanken, dass es sich beim männlichen und weiblichen Geschlecht lediglich um ein soziales Konstrukt handelt - die Idee ist feministischen Ursprungs, wurde vor Jahren auf einer weithin unbeachteten Weltfrauenkonferenz verkündet und hat von dort aus Eingang in die europäische Politik gefunden: gender mainstreaming. Es sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass der Begriff 'gender' auf einen Arzt zurückgeht, der bei einem Jungen eine Geschlechtsumwandlung vornahm und das Opfer damit in den Selbstmord trieb.
Was bleibt den Gendergläubigen also übrig, wenn sie ihren Glauben gegen Ungläubige verteidigen wollen? Richtig: Wer die feministische Gendertheorie für Unsinn hält, ist 'rechts':

'Was macht Frauen zu Frauen und Männer zu Männern? Nicht nur die Biologie bestimmt die sexuelle Identität, sondern auch Umwelt und Gesellschaft - so lautet eine altbekannte, gemeinhin akzeptierte Theorie ... Mehrere französische Tageszeitungen zitieren entsprechende Passagen aus den frisch gedruckten Büchern: "Jeder lernt gemäß seines Umfelds, Mann oder Frau zu werden", heißt es dort ... So weit, so unaufregend - doch die konservativen Kritiker finden, so etwas habe im naturwissenschaftlichen Unterricht nichts zu suchen. Es sei schockierend, dass diese Theorie als wissenschaftliche Wahrheit präsentiert werde, die es nicht sei, empörte sich der Generalsekretär der UMP, Jean-François Copé. "Das ist, als würde man in Wirtschafts-Fachbüchern den Marxismus als wissenschaftliche Wahrheit darstellen", zitierte ihn die Tageszeitung "Libération". Der Gegenwind kommt vor allem aus dem rechten Lager ...' (SPIEGEL)

Natürlich, zum rechten Lager gehört, wer diese angeblich 'altbekannte, gemeinhin akzeptierte Theorie' anzuzweifeln wagt und nicht als Wahrheit verkündet sehen möchte.