Dienstag, 31. Mai 2011

Falschbeschuldigung wegen Vergewaltigung - eher Regel als Ausnahme

Wünschenswert wäre, dass aus der causa Kachelmann gelernt wird, seitens der Polizei, seitens der Justiz. Dass dort gelernt wird, genau hinzusehen, genau hinzuhören und die altfeministische Gleichung 'Frau gleich Opfer' endlich zu den Akten zu legen.
Der Anteil der wegen Vergewaltigung verurteilten Täter im Verhältnis zu den Anzeigen lag 2006 bei 13 %. Die übrigen 87% werden nicht ausschließlich auf Falschbeschuldigungen zurückzuführen sein, der Anteil liegt aber mit Sicherheit sehr hoch:

" ... Die polizeilichen Sachbearbeiter von Sexualdelikten schätzen den Anteil, den das Vortäuschen einer Straftat und die falschen Verdächtigungen (§§ 145 d, 164 StGB) an allen nach § 177 StGB - Sexuelle Nötigung; Vergewaltigung - angezeigten Straftaten haben, im Durchschnitt auf 33,4 Prozent. Nach ihrer Bewertung sind fast zwei Drittel (63,6%) der von ihnen selbst bearbeiteten und von der Staatsanwaltschaft wegen verschiedener Gründe nach § 170 II StPO eingestellten Verfahren „eher“ oder „mit hoher Wahrscheinlichkeit“
Vortäuschungen oder falsche Verdächtigungen ..."
(Studie des bayr. Landeskriminalamts, 2005).

Eine Einschätzung von Prof. Püschel aus einem Bericht von Sabine Rückert in der ZEIT:

"Bedauerlicherweise, sagt Püschel zu den Mannheimer Landrichtern, habe man in den letzten Jahren einen starken Anstieg sogenannter Fake-Fälle verzeichnen müssen, bei denen Personen sich selbst zugefügte Wunden präsentieren und behaupten, einem Verbrechen zum Opfer gefallen zu sein. Früher sei man in der Rechtsmedizin davon ausgegangen, dass es sich bei fünf bis zehn Prozent der vermeintlichen Vergewaltigungen um Falschbeschuldigungen handelte, inzwischen aber gebe es Institute, die jede zweite Vergewaltigungsgeschichte als Erfindung einschätzten.

In Püschels Opferambulanz haben sich im Jahr 2009 genau 132 Vergewaltigte vorgestellt: Bei 27 Prozent der Frauen hielten die Ärzte die Verletzungen für fingiert, bei 33 Prozent für echt. Bei den restlichen 40 Prozent haben die Hamburger Rechtsmediziner nicht ermitteln können, wer der Urheber der Blessuren war: der beschuldigte Mann oder das Opfer selbst ...
"

Allzu leicht werden weibliche Tränen oder häßliche blaue Flecke als Beweismittel akzeptiert, beinahe gleich Null ist das strafrechtliche Risiko für eine Frau, die sich aus Rache oder anderen niedrigen Beweggründen zu einer Falschbeschuldigung hinreißen läßt.
Im Jahre 2006 wurden in ganz Deutschland 8.118 Vergewaltigungen angezeigt. Ausgehend von einer rund 50%igen Falschbeschuldigungsquote bleibt die Frage, weshalb die Justiz die jährlichen gut 4.000 Täterinnen weitestgehend ungeschoren läßt. Hält sie Frauen für strafunmündig? Oder richtet sie sich strikt nach Fräulein Schwarzers Ansinnen, angesichts des Freispruchs von Herrn Kachelmann "Respekt vor dem möglichen Opfer" zu haben?

Nicht vergessen werden sollten die Opfer von Falschbeschuldigungen, die zu Unrecht als Täter verurteilt wurden, weil man ihnen in frauenverstehendem Gehorsam nur die Alternativen 'Geständnis und 3 Jahre Haft' oder 'kein Geständnis und 6 Jahre Haft' ließ. Nicht jeder Angeschuldigte kann sich einen Johann Schwenn als Anwalt plus teure Gutachter leisten, nicht jede Täterin stellt sich ungeschickt an. Die Gefahr für Männer, Opfer weiblicher Falschbeschuldigung in Tateinheit mit freier Beweiswürdigung durch die Gerichte zu werden, ist nicht eben klein.

Der Spiegel beschreibt einen aktuellen Fall:
'77 Tage sitzt er in der JVA Stammheim - für eine Vergewaltigung, die er nicht begangen hat: Der 59-Jährige verliert seinen Job, sein Vermögen, sein Vertrauen in die Justiz ...'

Montag, 30. Mai 2011

Sind Frauen bessere Menschen?

Vor ziemlich genau zehn Jahren erschien Arne Hoffmanns Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" – ein Werk, das in Deutschland eine männerpolitisch fordernde Bewegung mitbegründete, die über die bereits bestehende Väterbewegung hinausging.
Zum Preis von fünf Euro ist das Buch jetzt als Ebook erhältlich:

Sind Frauen bessere Menschen?

Donnerstag, 26. Mai 2011

"Vielen Dank, dass Sie heute diese Bluse angezogen haben."

Frauen werden auch in den USA auf das Widerlichste diskriminiert. Macht doch der Chef von BAYER glatt eine anstößige Bemerkung: "Vielen Dank, dass Sie heute diese Bluse angezogen haben."
Eine Frau erklärte, ihr Vorgesetzter habe sie "schwierig" genannt. Dieser Unmensch!

Ja, wo sind wir denn? Sind Frauen vielleicht Lust-Sklavinnen der Männer, die man einfach so auf ihre Bluse ansprechen darf?
Die Frauen fordern 100 Mio. Dollar Schadenersatz - und das ist auch gut so, eigentlich zu wenig! Wir brauchen starke Frauen in Spitzenpositionen, denn die sagen nur nette und anständige Sachen, besonders zu Frauen.

Einige der Klägerinnen haben Führungspositionen inne - Glückwunsch, BAYER!

Sonntag, 22. Mai 2011

„Nachpfeifen, Bemerkungen, Anstarren“

Nun ist die 'BILD' als seriöse Quelle nicht unbedingt die erste Wahl, als amüsante aber zuweilen schon. Die Zeitung hat gerade eine frische, sechs Jahre alte Studie entdeckt:

Schlimm – 58,2 Prozent der 10 000 befragten Frauen gaben der Studie zufolge an, sie hätten schon einmal „Situationen sexueller Belästigung erlebt, sei es in der Öffentlichkeit, im Kontext von Arbeit und Ausbildung oder im sozialen Nahraum“.

Damit nicht genug:

„Wir gehen von einer großen Zahl von Fällen aus, die nicht gemeldet werden“, sagte die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders ... die Dunkelziffer sei hoch, glaubt Lüders.

Davon ist sicher auszugehen, zumal manch eine Frau bestimmt doppelt und dreifach sexuell belästigt wurde. Gefühlt dürfte Anteil sogar bei stolzen 360% liegen. Was genau ist nun das Fürchterliche, das diesen Wesen zugemutet wird? Man mag solche widerlich frauenverachtenden Entsetzlichkeiten gar nicht niederschreiben:

„Nachpfeifen, Bemerkungen, Anstarren“.

Da schämt man sich als Angehöriger des männlichen Tätergeschlechts in Grund und Boden und möchte nicht mehr auf der Welt sein, jedenfalls nicht ohne Geschlechtsumwandlung. Aber noch immer nicht genug:

„Das Opfer muss Beweise für die Anschuldigungen vorlegen“, sagte Lüders.

So geht es in einem ordentlichen Rechtsstaat selbstverständlich nicht. Justitia mag blind sein, aber sie kann sich doch angesichts der gellenden Opferschreie nicht auch noch völlig taub stellen! Wenn ein weibliches Opfer sich durch Bemerkungen belästigt fühlt und davon auch noch mutig berichtet, ist ein Beweis damit erbracht und der Belästiger flugs zu verurteilen. Ohne Berufungsmöglichkeit. Wofür haben wir schließlich Dunkelziffern?
Zudem weist die Tatsache, dass 'kaum Fälle vor Gericht landen', eindeutig auf ein Massendelikt von allen Männern, die mithin endlich hinter Gitter gehören!

Dienstag, 17. Mai 2011

Gleichstellung gilt ausschließlich für Frauen

Frauenbeauftragte gibt es seit Jahren im öffentlichen Dienst, um Frauen viele ungerechtfertigte Vorteile gegenüber Männern zu verschaffen, sei es bei Einstellungen oder Beförderungen - mit großem Erfolg. Nun steht seit Ewigkeiten etwas von 'Gleichberechtigung' im Grundgesetz und irgendwann setzte sich die Meinung durch, dass die Bezeichnung 'Frauenbeauftrage' doch ein wenig diskriminierend klingt. Nun besteht die Aufgabe einer Frauenbeauftragten in nichts Anderem als Männerbenachteiligung, aber der Name wurde geändert - seitdem haben wir, von Gesetzes wegen nur weibliche, 'Gleichstellungsbeauftragte'. Klingt gleich viel netter.
Die Aufgabenstellung der Damen, Diskriminierung von Männern aufgrund ihres Geschlechts, hat sich jedoch nicht geändert, denn gemeint ist ausschließlich die 'Gleichstellung', sprich Besserstellung von Frauen auf Kosten von Männern.

Bis ins provinzielle Goslar scheint sich dieses Wissen um die Aufgabe allerdings nicht herumgesprochen zu haben, wie jetzt die Abwahl der dortigen Gleichstellungsbeauftragten Ebeling durch die eigene Partei zeigt (Focus). Frau Ebeling hatte offenkundig vollkommen vergessen, dass sie als reine Frauenlobbyistin gewählt war und sich allen Ernstes Gedanken über gesellschaftliche Benachteiligungen von Jungen und Männern gemacht. Das ist, als würde ein Pastor die Besucher des Gottesdienstes davon zu überzeugen suchen, dass die These der Wiederauferstehung wissenschaftlich überhaupt nicht haltbar sei.

Selbstverständlich gab und gibt es Männerdiskriminierung. Sie ist politisch gewollt und durch die UN (so genannte 'Sondermaßnahmen') legitimiert. Es gehört ganz sicher nicht zu den Aufgaben von Gleichstellungsbeauftragten, Benachteiligungen von Männern aufzudecken oder gar zu bekämpfen. So wie es nicht zu den Aufgaben der Arisierungsbehörden gehörte, Benachteiligungen von Juden aufzudecken oder gar zu bekämpfen.
Das wird neben Frau Ebeling jetzt auch jede andere Gleichstellungsbeauftragte in Deutschland wissen und sich auf Brötchentüten couragiert gegen Gewalt an Frauen aussprechen.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Nur 75% Frauenanteil!

Auf der Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen (GJN) am vergangenen Wochenende (15.-17.04.) in Braunschweig wurde der Landesvorstand des Verbandes neu gewählt ... Damit liegt der Frauenanteil bei 75%. "Unser jahrelanges Engagement zur Stärkung von Frauen, auch innerhalb unseres Verbandes, zeigt Erfolg!", sagt Lara Jil Dreyer. "Trotzdem sehen wir immer noch einige Defizite in der Partizipation von Frauen in unserem Landesverband. Dem wollen wir zum Beispiel mit unserem neu gewählten Frauen- und Genderteam entgegenwirken ... "

Solange der Frauenanteil unter 180% liegt, werden wohl immer und überall gefühlte Defizite in der Partizipation von Frauen zu beklagen sein. Was der DDR ihre Arbeiter und Bauern waren, sind den GrünInnen und Grünen ihre FrauInnen und Frauen.
Bleibt zu hoffen, dass der Feminismus ein ähnlich friedvolles Ende nehmen wird wie einst die DDR, vielleicht mit ein paar Jahren Knast für die Haupttäterinnen mit anschließender Ausreise in feministische Paradiese im Norden.

Nur zur Erinnerung ein Auszug aus dem Grundgesetz: "Niemand darf wegen seines Geschlechtes ... benachteiligt oder bevorzugt werden." Schade, dass dieser Artikel nicht für Männer gilt - aber derlei kennen wir ja bereits von der Wehrpflicht.