Donnerstag, 21. Juli 2011

Frauenhilfstelefon

Deutschland ist gut bestückt mit Frauentelefonen, Frauenfördermaßnahmen, Mädchenhäusern, Frauenhäusern, Frauentaxis, Frauenhilfeeinrichtungen und dergleichen mehr. Der Staat sieht speziell Frauen als permanente Hauptopfer von Gewalt, es gibt allerorten Infotelefone und sogar ein Gewaltschutzgesetz. Doch damit nicht genug: Die Bundesregierung hat jetzt die Einrichtung eines kostenlosen 'Frauenhilfstelefons' beschlossen.

'Mit dem Frauenhilfetelefon soll erstmals ein bundesweites und rund um die Uhr erreichbares Hilfeangebot für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, geschaffen werden. Die Bundesregierung setzt damit ein zentrales Vorhaben des Koalitionsvertrags im Bereich Gewalt gegen Frauen um.' (bmfsfj)

So soll wohl eine einfache Möglichkeit geschaffen werden, Männer auch anonym zu denunzieren. Es stellt sich allerdings die Frage, wie normale Frauen, die nicht in einmal der Lage sind, einfach die Nummer '110' zu wählen, das neue 'Frauenhilfstelefon' nutzen sollen:

'In Deutschland gibt es ein dichtes Netz von Unterstützungseinrichtungen für Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Viele Frauen finden jedoch den Zugang zu diesen Einrichtungen nicht.'

Offenbar hat die Frauenunterstützungsindustrie samt Frauenhausbetreibern massive Probleme, 'Opfer' zu rekrutieren, damit weiterhin an die gewohnten staatlichen Euro-Millionen zu kommen und zu überleben - da kommt das Frauenministerium mit seinem neuen steuerfinanzierten 'Frauenhilfstelefon' gerade recht, vielleicht lässt sich Kundschaft keilen.
Natürlich weiß auch die Bundesregierung aus selbst in Auftrag gegebenen Studien, dass hauptsächlich Männer Opfer von Gewalt sind - aber der Wunsch, dem feministischen Zeitgeist zu huldigen und die Geschlechter gegeneinander aufzuhetzen, scheint übermächtig.
Nein, die Forderung nach einem bundesweiten 'Männerhilfstelefon' soll hier nicht erhoben werden - Männer können '110' wählen.

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