Freitag, 15. Juli 2011

Busse und Supermarktschlangen für Frauen - frauenfeindlich

'JERUSALEM taz | Ganz unter sich blieb das starke Geschlecht letzte Woche bei einer Wirtschaftskonferenz in Jerusalems Nationalhallen. Die in Europa und den USA erscheinende orthodoxe Tageszeitung des Thora-Judentums, Hamodia, richtete den Kongress aus, bei dem Frauen nicht erwünscht waren. Nach der Einführung von separaten Buslinien für Männer und Frauen und selbst Supermarktkassen nur für die frommen Bärtigen haben sich die Frauenfeinde ungehindert auf den Weg auch in öffentliche Einrichtungen gemacht ...'

Normalerweise hält die taz konsequent Frauen für das starke Geschlecht (das natürlich dennoch allzeit der Förderung bedarf) - in diesem Fall jedoch sind Männer gemeint.
Normalerweise hält die taz separate Bibliotheken, Strände, Badetage, Bahnabteile, Schachligen, Quotenjobs und dergleichen mehr speziell für Frauen keinesfalls für einen Beleg von Frauenfeindlichkeit, im Gegenteil. Was genau mag die taz nun bewegen, nach Geschlechtern getrennte Buslinien und Supermarktschlangen als Werk von Frauenfeinden, noch dazu von 'frommen Bärtigen', zu brandmarken? Ist es nur der Neid, dass kein Frauenministerium den genialen Gedanken der Geschlechtertrennung in Bus und Supermarkt ersonnen hat?

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