Dienstag, 14. Juni 2011

Vier von fünf Anzeigen sind erfunden

Dass Frauen Mißbrauchs- oder Vergewaltigungvorwürfe locker über die Lippen gehen, kann angesichts der strafrechtlichen Risikolosigkeit für die Täterinnen niemanden überraschen.

'Die Gruppe Sitte hat es sich zum Ziel gesetzt, jeden Sexattentäter hinter Gitter zu bringen, doch nicht alle Anzeigen entpuppen sich auch als reale Nötigung ... „Wir gehen jeder einzelnen Anzeige genauestens nach, damit absolut kein einziger Fall untergeht“, betont Leo Lehrbaum, Leiter der Gruppe „Sitte“ des Landeskriminalamts NÖ ... Dennoch, unabhängig aller realen Missbrauchsfälle, hat er im Rahmen seiner Erhebungen in letzter Zeit eine bedenkliche Entwicklung festgestellt. „Durchschnittlich vier von fünf Anzeigen entpuppen sich nach den Befragungen als erfunden!“ ' (NÖN)

Natürlich fehlt es nicht an reichlich männlichem Verständnis und viel Mitleid für die kleinen 'Notlügen' oder 'Hilferufe' der Verbrecherinnen:

'Die Anzeigerinnen sind sich oft gar nicht bewusst, dass sie eine schwere Straftat mit solchen „Fantasien“ begehen.'

Offenbar handelt es sich bei Falschbeschuldigungen mittlerweile, vielleicht auch schon immer, um ein typisch weibliches Massendelikt, was der Forderung nach Strafbarkeit für die Erhebung von Vergewaltigungs- oder Mißbrauchsvorwürfen Nahrung gibt - so bitter das für die wenigen tatsächlichen Opfer von sexueller Gewalt sein mag.

1 Kommentar:

  1. Ich finde es sehr wichtig, dass ihr solche Verbrechen öffentlich macht!
    Es sieht tatsächlich so aus, als fehlt es uns Frauen an Unrechtsbewusstsein. Allen Frauen? Vielen Frauen? Ich weiß nicht wievielen. Aber ich erinnere mich daran, wie mir meine Mutter als ich etwa zehn Jahre alt war, seeeehr eindringlich sagte, ich dürfe niemals einen Mann beschuldigen, mir etwas angetan zu haben, wenn das gar nicht stimmt. Dann erzählte sie mir noch von einer Bekannten, die eine Vergewaltigung erfunden hatte und wie der beschuldigte Mann in Schwierigkeiten geraten war. Das fand ich so was von grauenvoll - weil es nämlich auch weibliche Wesen gibt, denen es NICHT an Mitgefühl und Anstand mangelhaft - dass sich mir das tief eingeprägt hat.
    Interessant: Männer werden meistens von Kindesbeinen an dazu erzogen, sich Frauen gegenüber anständig zu verhalten und ihnen nichts anzutun - aber was wird den Mädchen beigebracht? Offensichtlich gibt es doch eine bedeutende Anzahl von Frauen, die es als lässliche Sünde betrachten, mal eben einen Mann der Vergewaltigung zu bezichtigen. Brauchen wir etwa in unseren Schulen einen Ethik-Kurs speziell für Mädchen? Sieht leider so aus.

    AntwortenLöschen