Mittwoch, 15. Juni 2011

Existenzgründer sind meistens männlich

Seit 40 Jahren gibt es millionernschwere Frauenförderprogramme, es locken staatliche Gründerinnenagenturen, massenhaft Existenzgründerinnen-Programme, und doch:

'Köln (dpa/tmn) - Ein Unternehmen zu gründen, ist in Deutschland immer noch eine Männerdomäne. Doppelt so viele Männer wie Frauen haben sich im Jahr 2010 selbstständig gemacht.' (n-tv)

Das ist ist in hohem Maße eigenartig, zumal Frauen bekanntlich nach nichts mehr gieren als nach Führungspositionen. Was wäre für eine starke Fraue einfacher, als selbst ein florierendes Unternehmen zu gründen und es zu führen? Was genau hindert die Damen? Warum setzen sie lieber auf abhängige Beschäftigungsverhältnisse, in denen sie doch angeblich 23% weniger verdienen als Männer?
Im eigenen Unternehmen könnten sie mutig Zeichen setzen und den Frauen gleich viel bezahlen. Frauen bekommen die besseren Schulnoten, sind öfter an Universitäten zu finden - wo aber bleiben die wirtschaftlichen Leistungen? Die Patente, die Erfindungen? Salopp gefragt: Bringen Frauen es einfach nicht? Oder sind die Transferleitungen von Staat und Männern an die Weiblichkeit doch dermaßen üppig, dass sich der Aufwand für sie einfach nicht rechnet? Ist die Frauenquote, die gut bezahlte Jobs ohne Leistung garantiert, erstrebenswerter? Es sieht so aus.

Hinzu kommt, dass es sich bei vielen weiblichen Selbständigen bloß um Heilpraktikerinnen handelt, die fast keine Kundschaft haben und von der ARGE durchgefüttert werden ('Gründungszuschuss' etc.). Bekanntlich ist gerade bei Selbständigen die Zahl der Hartz IV-Aufstockerinnen stark gestiegen. Warum gründen die Damen nicht endlich eine Weltfirma für erneuerbare Energie?

Kommentare:

  1. Weil man dafür nen Ingenieursstudium braucht?

    Ach sry, war nur ne rhetorische Frage ^^

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  2. da muss dringend ne Quote her das iss ja diskriminierend

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  3. Jetzt müssen wir herausfinden, wie es dazu kommen kann, daß Frauen weniger "Existenz gründen".

    Denn dies ist ja ein Mißstand. Warum? - Weil Männer und Frauen gleich sind. Und warum gibt es dann noch die unterschiedlichen Namen? Ruhe!

    Also es ist halt ein Mißstand und der betrifft zufällig Frauen. Den muß man beseitigen.

    Na, könnte es vielleicht kein Mißstand sein? - Will hier etwa jemand "derailen"? Sind Sie frauenfeindlich?

    Na gut, okay. Es ist ein Mißstand...

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  4. Ja hm, überlegen wir mal. Die Frauen studieren öfter an Uiversitäten als Männer und haben dort (wissenschaftlich belegt, u.a. Bildungsmonitor) auch bessere Noten. In die Wirtschaft gehen die Frauen aber nicht, oder nur unter "ferner liefen". Ja wie kommt das denn?? Annahme 1: Frauen sind halt einfach unfähig. Annahme 2: Frauen stecken auch heute noch wesentlich häufiger als Männer zugunsten der Kindererziehung beruflich zurück; nach ein paar Jahren "Auszeit" ist die Rückkehr in den Beruf dann oft schwierig und die Aufstiegschancen sehr gering.
    Annahme 2 ist natürlich total unrealistisch.


    PS: Stimmt, die Frauen, die aufgrund der Frauenquote Führungspositionen besetzen, haben alle keine Qualifikationen...

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