Mittwoch, 12. Januar 2011

"Es ist alles wunderbar gelaufen"

Ja, so sind sie, unsere allseits beliebten Quotenfrauen. Sie bekleiden ihren Posten hoch erhobenen Hauptes allein aufgrund weiblichen Geschlechts, daher sollte niemand vernünftiges Handeln erwarten. So verhält es sich auch bei unserer Verbraucherministerin, die sich offenbar ganz aufs Frausein beschränkt:

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) forderte mehr Transparenz über den Verbleib belasteter Eier. "Dazu gehört auch, dass die Verbraucher erfahren können, ob mit Dioxin belastete Eier bei ihrem Lebensmittelhändler verkauft wurden", sagte Aigner den "Ruhr Nachrichten" (tagesschau)

Als überlegenes Wesen hatte diese Quotenfrau, nachdem das Kind schon Monate im Brunnen lag, plötzlich eine grandiose Idee - sie 'forderte' in ihrem ureigenen Kompetenzbereich 'Transparenz'. Hut ab, für jemanden, der den Job nur wegen des weiblichen Geschlechts hat, wirklich gar nicht so übel.
Dann setzte sie sich ausgerechnet mit ein paar mit Vertretern aus der Täterindustrie zusammen und fand, die sollten doch mal ein paar nette Vorschläge machen - wie eine sozial überaus kompetente Frau eben in deeskalierender Weise vorzugehen pflegt.

Dioxin in Futtermitteln, in Eiern, in Hühner- und Schweinefleisch - und unsere überlegene Frau Quotenministerin findet, es sei alles "wunderbar gelaufen. Ich habe erstens Initiativen vorgelegt und mich zweitens immer engstens mit EU-Verbraucherkommissar Dalli abgestimmt." (n-tv)

Dann ist ja alles gut und - wir brauchen endlich mehr solche starken Frauen in Führungspositionen! Die sind nämlich zuweilen ganz schön clever, unsere Verbraucherministerin Aigner "hält nach dem bisherigen Sachstand ein kriminelles Vorgehen für wahrscheinlich." Auf solch einen Gedanken wäre ein Mann vermutlich niemals gekommen, schon mangels emotionaler Intelligenz. Chapeau!

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