Mittwoch, 22. Dezember 2010

Deutschland: 12.000 Jungs diskriminiert

'Rund 12.000 Wehrpflichtige müssen zur letzten regulären Einberufung am 3. Januar bei der Bundeswehr antreten. Das teilte das Verteidigungsministerium mit. Dies ist der letzte Termin, bei dem Soldaten auch gegen ihren Willen zum sechsmonatigen Grundwehrdienst eingezogen werden können ...' (n-tv)

Allerorten wird Gleichberechtigung praktiziert und gar Gleichstellung gefordert, aber wenn es um den Kriegsdienst geht, verhält sich das feministisch-asoziale Lager merkwürdig still, seit Jahrzehnten schon. Es meldete sich nur kurz zu Wort, als es galt, militärische Spitzenpositionen auf Frauenquote zu ergattern.

Warum trifft Diskriminierung nun ausgerechnet Jungs? Richtig, sie haben das falsche, das männliche Geschlecht, das sogar staatlicherseits diskriminiert werden darf. Und die Erfassung - natürlich nur der jungen Männer, nicht der jungen Frauen - soll auch weitergehen, vielleicht wird ja bald ein großer Militäreinsatz wie in Afghanistan nötig, da sollen Männer dann wieder mit Waffengewalt 'Frauenrechte' durchsetzen.

Montag, 20. Dezember 2010

Arne Hoffmann - Rückblick und Ausblick

Arne Hoffmann hat auf seinem Blog sehr lesenswerte Rückblicke und Ausblicke zu Strategien in der Männerpolitik verfasst:

Arne Hoffmanns Blog

Sonntag, 12. Dezember 2010

BMW ohne Frauenpower - ein Erfolgsmodell

Da gibt es ein großes bayrisches Unternehmen, dass schon seit Jahrzehnten Spitzenautos baut. Vor einiger Zeit lief es nicht ganz so rund, man hatte ein britisches Unternehmen zugekauft und sich dabei ziemlich verhoben. Die Männer krempelten ihre Ärmel hoch, brachten das Unternehmen voran, das jetzt glänzend dasteht und zu den DAX-Gewinnern gehört - ganz ohne Frauenpower. Derlei darf nicht sein, findet das Handelsblatt:

'Mehr Frauen in Spitzenpositionen - das würde vielen Unternehmen gut tun ... Nun sagt auch BMW, die Zahl der weiblichen Führungskräfte in den kommenden zehn Jahren verdoppeln zu wollen ...'

Weshalb eigentlich mehr Frauen in Spitzenpositionen Unternehmen gut tun sollten, erläutert das Handelsblatt leider mit keiner Silbe; Vermutlich handelt es sich um eine gefühlte Diagnose, schließlich sagen das ja alle und dann muss es irgendwie stimmen. Interessant ist aber durchaus, wie sich die Litanei 'Mehr Frauen in Führungspositionen' verselbständigt, auch wenn die Führung bei BMW mit nur sehr wenigen Frauen offensichtlich bestens funktioniert.
Vermutlich werden sich erfolgreiche Unternehmen künftig ein paar nutzlose Vorzeige-Quotenfrauen in der Führungsetage leisten müssen, um nicht etwa als frauenfeindlich oder unmodern zu gelten. Probleme wird es im zyklischen Autogeschäft dann geben, wenn die Geschäfte wieder schlechter laufen - Daimler hat in der letzten Krise bewußt Frauen von Entlassungen verschont und lieber Männer entlassen, wegen der Gleichstellung. Das kann schnell enden wie bei HP, bei der HRE oder gar wie bei Quelle.
Man darf gespannt sein, wann die Quotendamen den bisherigen Erfolg von BMW, mit dem sie so gar nichts zu tun hatten, als Sieg weiblich-überlegener Strategie verkünden. Lange wird es bestimmt nicht dauern.

Freitag, 10. Dezember 2010

Quotenfrau und Eignungstest - 2 Welten treffen aufeinander

Wie bekannt, steht hinter der Forderung nach Gleichstellung der Wunsch, mangelnde Motivation und Leistungsfähigkeit von Frauen vollständig zu kompensieren. Umgesetzt wird dieser Wunsch seit Jahren durch die Einstellung von Quotenfrauen, bei denen aktives Frausein die eigentlich nötige Qualifikation und Leistungsbereitschaft ersetzen soll.
In diesem Zusammenhang scheint es völlig sachfremd und unangemessen, von einer Qoutenfrau, die per definitionem keine fachlichen Fähigkeiten haben muss, nun allen Ernstes die erfolgreiche Absolvierung eines Eignungstests zu erwarten - und dann noch für so einen Grüßaugustjob wie die Leitung eines Atomkraftwerks. Frauen ist das Windeln wechseln in die Wiege gelegt, da werden sie ja wohl ebenso locker einen kleinen Atombrennstab wechseln können. Aber nein, die Atomaufsicht gibt sich patriarchal-kleinlich:

'Schleswig-Holsteins Atomaufsicht lehnt die Bestellung von Ulrike Welte als neue Leiterin des Atomkraftwerks Krümmel durch den Betreiber Vattenfall ab. Ihr fehle eine Qualifikation für die Leitung eines AKW ... Sie habe bei einer Simulation auf der Krümmeler Übungswarte den Reaktor binnen 30 bis 60 Minuten in einen sicheren Zustand bringen sollen. Dies sei ihr jedoch binnen zwei Stunden nicht gelungen. Die Prüfer sollen auch erhebliche Mängel in der Kommunikation moniert haben ...' (Welt)

Kann überhaupt nicht sein. Frauen sind von Natur aus soziale Kommunikationswunder, das sollten die Prüfer, bestimmt Männer, eigentlich wissen. In Aktionärskreisen herrscht jedenfalls Unmut, denn bekanntlich wäre eine Frau als Leiterin 23% schlechter bezahlt worden, was sich positiv auf die Dividende ausgewirkt hätte.
Das Frauenministerium sollte schleunigst einschreiten, um diese völlig systemwidrigen und diskriminierenden Eignungstests für Quotenfrauen abzuschaffen - Frauen sind qualifiziert, Punkt!

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Feministische Vergewaltigungsfantasien

'Eine der beiden Frauen, die Assange beschuldigen, schreibt in ihrem Blog: "Eine gute Rache knüpft an das an, was dir angetan wurde." ... Bei einer der Begegnungen wurde nach Aussage der Frau vor der Benutzung ein Kondom beschädigt. Nach einem Bericht der "Daily Mail" warf sie ihm vor, es absichtlich kaputt gemacht zu haben. Trotzdem gab es in den folgenden Tagen wenige oder gar keine Anzeichen für Spannungen zwischen den beiden, wie mehrere Personen sagten ... An diesem Abend hatten die beiden nach Aussage von Vertrauten Assanges geschützten Verkehr. Was am folgenden Morgen geschah, ist demnach nicht ganz geklärt. Assange und W sollen wieder Sex gehabt haben, diesmal ohne Kondom. Sie sollen freundschaftlich auseinandergegangen sein. W soll aber zunehmend besorgt gewesen sein, dass sie sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt haben könnte ... Eine der ranghöchsten Staatsanwältinnen Schwedens, Marianne Ny, geht ebenfalls von Vergewaltigung aus. In einem minderschweren Fall - wie er Assange vorgeworfen wird - drohen in Schweden bis zu vier Jahre Haft.' (n-tv)

Vergewaltigung ist, wenn eine Frau zunehmend besorgt ist, dass 'sie sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt haben könnte'? Hut ab vor einer derartig mündigen Frau, die sich solche schwerwiegenden Gedanken bereits Tage nach einverständlichem Sex macht. Man wird den Eindruck nicht los, dass für das überlegene weibliche Geschlecht schon die bloße Anwesenheit von Männern auf Erden - oder zumindest in Schweden - einer Vergewaltigung gleichkommt.
Vielleicht wäre es einfacher und kürzer, wenn klar von der Justiz festgelegt würde, was denn genau KEIN Vergewaltigungstatbestand ist, viel bleibt ja nicht übrig.

Zur erwähnten Staatsanwältin Marianne Ny:

' ... So hatte sie sich einst in einem Fall von Frauenmisshandlung dafür ausgesprochen, dass Männer, die von Frauen beschuldigt werden, aber nicht verurteilt sind, in jedem Fall vorsorglich eingesperrt werden müssten – um der Frau "Raum zum Nachdenken" zu verschaffen. "Erst wenn der Mann gefangen genommen ist und die Frau in aller Ruhe Zeit bekommt, mit etwas Abstand auf ihr Dasein zu blicken, bekommt sie die Chance zu entdecken, wie sie behandelt wurde" ...' (Zeit)

Dienstag, 7. Dezember 2010

Pisa-Studie - das Versagen der Lehrerinnen

'Der Chef der Pisa-Studien, Andreas Schleicher: ... "Pisa zeigt sehr, sehr viele Handlungsfelder auf. Wichtig ist, dass man Schulen mehr Verantwortung und größere Freiräume einräumt und den Lehrern ein attraktiveres Berufsfeld anbietet, das auch Karriereperspektiven bietet ... Es ist wichtig, die besten Leute für den Lehrerberuf zu gewinnen und diese dann entsprechend auszubilden ..."' (n-tv)

In sämtlichen Diskussionen um die erbärmliche Schülerausbildung werden die am Desaster Hauptschuldigen sorgsam ausgespart: Die weiblichen Lehrer, die seit Jahren den Schulbetrieb dominieren, offenkundig krass versagen und besonders Jungen absichtsvoll demotivieren. Eine ungerechtfertigt bessere Benotung von Mädchen räumte selbst das Bildungsministerium ein.

Der Geistesblitz, die besten Leute für den Lehrerberuf gewinnen zu wollen, mag sich klug anhören, doch seine Umsetzung scheitert an den realfeministischen Einstellungsvoraussetzungen: Der Lehrerberuf ist im öffentlichen Dienst angesiedelt und es gilt die Frauenquote. Eingestellt und befördert werden daher niemals die besten Leute, sondern nur die mit einer Mumu.
Bestens geeignete Männer werden angesichts der schlechten Chancen wegen unerwünschter Männlichkeit kaum geneigt sein, einen Einstieg in den Lehrerberuf zu erwägen. Das ist bitter für die Kinder, deren Zukunftschancen leichthin auf dem institutionalisierten Altar des frauenbewegten Männerhasses geopfert werden.

Montag, 6. Dezember 2010

Malaysia führt Frauen-Busse ein

' ... Frauen in Malaysia können ab sofort in männerfreien Bussen fahren, um sich vor Belästigungen geschützt zu fühlen. Das staatliche Busunternehmen RapidKL habe einen besonderen Service für weibliche Passagiere gestartet, berichtet die Zeitung "New Straits Times". Bereits im April waren in Malaysia rosafarbene Zugwaggons eingeführt worden, damit Frauen nicht gemeinsam mit Männern gemeinsam reisen müssen ...' (Donaukurier)

Wann endlich wird diese Welt zur Frauenwelt und rosafarben angemalt, damit Frauen nicht mehr mit Männern auf ihr leben müssen?

' ... "Das geht auf Rückmeldungen von Kunden zurück, vor allem von Frauen, die uns ihr Unbehagen während des Berufsverkehrs mitteilten", sagte Mohamed Hazland Mohamed Hussain von dem Busunternehmen ...'

Unbehagen, ja so etwas ist zuweilen gar nicht schön und man fühlt sicht nicht gut dabei, gerade als Frau. Gut, dass es eine einfache Lösung gibt, die sich ja auch bereits in anderen Staaten (z.B. Südafrika, Deutschland) bewährt hat.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Frauenquote in der Bundeswehr - nicht im Ernstfall

'Am 24. November 2004 gab der Bundestag grünes Licht für eine Frauenquote in der Bundeswehr. Am 1. Januar 2005 trat dann das sogenannte Soldatinnen- und Soldatengleichstellungdurchsetzungssgesetz (SDGleiG) in Kraft.

"Soldatinnen sind dann als unterrepräsentiert anzusehen, wenn ihr Anteil […] in allen Laufbahnen mit Ausnahme der Laufbahn des Sanitätsdienstes unter 15 Prozent, in der Laufbahn des Sanitätsdienstes unter 50 Prozent liegt." ... Soldatinnen- und Soldatengleichstellungsdurchsetzungsgesetz § 3, Absatz 4 : "Dieses Gesetz ist im Spannungs- und Verteidigungsfall nicht anwendbar." Die Begründung im Entwurf lautet dazu: "Die Funktionsfähigkeit der Streitkräfte muss sichergestellt sein und darf durch die Anwendung des Gesetzes nicht beeinträchtigt werden. Deshalb ruht das Gesetz im Spannungs- und Verteidigungsfall, um die Auftragserfüllung durch die Streitkräfte nicht zu gefährden."
Und laut § 3, Absatz 5 gilt das Gesetz auch "im Rahmen von besonderen Auslandsverwendungen […] es sei denn, das Bundesministerium der Verteidigung erklärt es im Einzelfall zur Gewährleistung der Sicherheit oder Einsatzbereitschaft der eingesetzten Truppen für nicht oder nur eingeschränkt anwendbar" ...

Die Grenze für Gleichberechtigung in den deutschen Streitkräften ist offiziell also dann überschritten, wenn es ernst wird; wenn die Umstände die größtmögliche Leistungsstärke bedingungslos fordern – wenn es ans Sterben geht. Dann erhalten die männlichen Soldaten unverhohlen den Vorzug vor ihren Kameradinnen. Das verordnete und gleichwohl erkannte Leistungsdefizit der genderkorrekten Armee würde ihr sonst zur Falle ...'


Der ganze Kommentar: http://www.campus-web.de/2/2319/10892/

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Sie geriet in die Kriminalität

Das Kind gehört zur Mutter, heißt es immer wieder. Diese Mutter hat ihr Kind umgebracht und nein, keine Angst, sie bekommt nicht lebenslänglich dafür. Für eine Wiederholungstäterin, die bereits ein früheres Kind ausgesetzt hatte, braucht es bekanntlich reichlich Empathie und viel Verständnis.

'Tübingen - Weil sie ihr Baby direkt nach der Geburt erfrieren ließ, muss eine 44-Jährige für sechs Jahre hinter Gitter. Das Landgericht Tübingen verurteilte die sechsfache Mutter aus Bodelshausen (Baden-Württemberg) am Montag wegen Totschlags.
Sie hatte zugegeben, ihr siebtes Baby im November 2009 unmittelbar nach der Geburt nackt im Kofferraum ihres kalten Autos zurückgelassen zu haben. Dort war das Mädchen gestorben ... '
(Spiegel)

Dieses Verständnis bringt das Gericht auch gern auf. Ein männlicher Kindesmörder mit krimineller Vergangenheit wäre vor dem hohen Hause einfach - ein Krimineller. Nicht so eine Frau, die irgendwie Opfer sein muss: 'Mit 18 war sie zu Hause herausgeflogen, geriet in die Kriminalität.' Vermutlich geriet sie in Kriminalität, wie andere von einem Schnupfen angeflogen werden, total passiv.
"Was ist mit einer Mutter geschehen, dass sie so etwas tut?", fragte sich das Gericht, denn natürlich kann eine sozial total kompetente Mutter nicht einfach schlecht sein, da muss doch etwas dahinterstecken? Ein böser Mann vielleicht?

Immerhin ist die Täterin nicht straffrei ausgegangen, wie vor kurzer Zeit eine Mutter, die ihre beiden Kinder getötet hatte und mangels Wiederholungsgefahr freikam (es waren keine Kinder mehr da).

' ...Weil sie ihr Baby direkt nach der Geburt erfrieren ließ, muss eine 44-Jährige für sechs Jahre hinter Gitter ...'

Fälle wie dieser werfen die Frage auf, ob es wirklich im Sinne der Kinder ist, Mütter mit Engeln auf eine Stufe zu stellen und Väter eher zu reinen Zahlsklaven zu degradieren. Justitia ist blind und ausserdem - weiblich.