Donnerstag, 28. Oktober 2010

Der Erste Deutsche Männergesundheitsbericht

' ... Der Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit und der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit befasst sich mit unterschiedlichen Themenfeldern und gibt den Stand des gegenwärtigen Wissens wieder. Dabei werden die genannten Diskurse mit neuen Argumenten und Sichtweisen belebt. Vor allem aber wird deutlich, dass nicht – wie landläufig behauptet – die Männer defizitär sind, sondern vor allem das Wissen über die Männer ...'(Männergesundheitsbericht)

Selbst Frauenministerin Schröder ließ sich zu ein paar warmen Worten herab:

' ... „Moderne Familienpolitik funktioniert nicht ohne die Männer. Wir wissen, dass inzwischen nicht Mädchen, sondern Jungen als Problemkinder erscheinen. Das liegt unter anderem daran, dass es in Kindergärten und Schulen kaum männliche Erzieher und Lehrer gibt, die Rollenvorbilder sein können. Die Aufgabe von Politik muss sein, faire Chancen für Jungen und Mädchen zu schaffen. Wir wollen deshalb mehr Jungen und Männer für zukunftsträchtige Erziehungs-, Sozial- und Gesundheitsberufe gewinnen ...' (pdf)

Wir dürfen gespannt sein, ob mehr als ein Boy's Day, bei dem die Jungs bügeln und abwaschen lernen dürfen, herauskommt oder ob, was wahrscheinlicher ist, wieder irgendwelche teuren Fördermaßnahmen für die ohnehin gute Frauengesundheit zu erwarten sind. Die Frauenministerin hat bereits angedeutet, was sie meint:
'Deshalb starten wir zum Beispiel im nächsten Jahr den bundesweiten Boy’s Day. Durch diese Jungenförderung können wir dann auch auf falsche Männlichkeitsvorstellungen eine Antwort finden.'

Freitag, 22. Oktober 2010

Männer besonders betroffen

' ... 9 571 Personen schieden im Jahr 2009 freiwillig aus dem Leben. Der Anteil der Männer war dabei mit 75% dreimal so hoch wie der der Frauen. Das durchschnittliche Sterbealter betrug hier 55 Jahre bei Männern und 58 Jahre bei Frauen ...' (destatis am 18.10.2010)

Wäre es nicht Zeit, hier einmal nach den Ursachen männlichen Verhaltens zu forschen? Angeblich sind es doch Frauen, denen es allerorten schlechter geht, die benachteiligt werden, die der Förderung bedürfen. Und doch scheint ihnen das Leben deutlich lebenswerter zu sein als Männern.
Man mag sich die Vehemenz und Lautstärke des Aufschreis in Medien und Politik gar nicht vorstellen, wenn die Zahlenverhältnisse umgekehrt wären. Aber auch so wird man sich vermutlich mit der Erforschung von Selbstmordursachen der Damen beschäftigen, weil sie aus staatsfeministischer Sicht besonders betroffen sind.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Frauenministerium wird aufgelöst!

Da kommt echte Männerfreude auf! Leider zunächst nur in Spanien - aber vielleicht ist dieser Schritt ja ein Vorbild für Deutschland und Europa.

' ...Politischer Paukenschlag in Spanien: Angesichts sinkender Umfragewerte hat Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero sein Kabinett radikal in mehreren Schlüsselpositionen umgebildet ... Zugleich kündigte Zapatero die Auflösung der Ministerien für Gleichstellung ... an. Dies sei ein Beitrag zu den Sparmaßnahmen zur Verringerung des Defizits ...' (Focus)

Bleibt zu hoffen, dass die hauptberuflichen Männerhasserinnen dort umgehend gefeuert werden, wenngleich zu befürchten steht, dass sie dann mangels Qualifikation weiterhin nur dem Steuerzahler zur Last fallen. Zeit, dass die Männerfeinde überall aus ihren Frauenministerien und Frauenbüros gejagt werden! Und Zeit auch, dass man sie für ihre vorsätzliche Diskriminierungstätigkeit zur Rechenschaft zieht.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Frauen schrecken nicht mehr vor der Quote zurück

Wann haben sie das jemals getan? Warum sollten die Damen Leistung bringen, wenn sie doch schon dem richtigen Geschlecht angehören?

' ... Auch die EU-Kommissarin für Gleichstellungsfragen, Viviane Reding, mahnt: „Wenn bis Ende 2011 nichts geschieht, müssen wir über gesetzliche Quoten nachdenken.“ Ihr gemeinsames Ziel: Mehr Frauen sollen in Spitzenjobs ...' (Focus)

Nach den Vorfällen in Chile stellt sich doch eher die Frage: Warum nicht mehr Frauen in die Bergwerke? Weg von der 100%-Männerquote unter Tage!

' ... „Jetzt ist Schluss mit den Appellen“, meint selbst die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU). Frauen wollen durch die speziell für sie eingezogenen „gläsernen Decken“ in die Führungsetagen von Unternehmen und Parteien ...'

Mit Apellen sind selbstredend nicht Apelle an die Damen gemeint, endlich solche Leistungen zu bringen, die Führungspositionen rechtfertigen könnten. Nein, es sind die sattsam bekannten Forderungen gemeint, Frauen endlich via weicher Quotensänfte nach oben zu hieven, ganz nach dem Motto 'Zeig mir deine Muschi und ich gebe dir einen Vorstandsposten'.

' ... Es dürfe nicht länger eine 100-Prozent-Männerquote in manchen Bereichen geben, sagt die Fraktionsvorsitzende Künast ...'

An welche Bereiche mag sie gedacht haben? Müllabfuhr? Kanalreinigung? Gerüstbau? Familienministerin Kristina Schröder schwant schon Übles: „Denn es gibt nun mal Unternehmen etwa in der Stahlindustrie, die selbst bei bestem Willen noch lange nicht genug Frauen finden.“
Wo soll das Problem sein - einfach Frauen hineinquotieren und den Laden plattmachen lassen. Was Frau Merkel mit der CDU oder Frau Schickedanz mit Quelle gemacht haben, sollte eine normale Quotenfrau doch auch in der Stahlindustrie hinbekommen.

Freitag, 8. Oktober 2010

Lust ohne Gleichberechtigung

'Soviel zum Thema Gleichberechtigung: Während Viagra das sexuelle Verlangen des Mannes bereits seit Jahren steigert, muss Frau weiterhin ohne Lustpille auskommen ...' (n-tv)

Ja, so sind sie, die patriarchalen Herren der Pharmaindustrie, gönnen sie Frauen doch einfach keine Lustpille! Und haben bestimmt Angst vor fordernden, lustbetonten Frauen! Mit einer ordentlichen Frauenquote in Boehringers Chefetage hätte es eine so krasse Fehlentscheidung niemals gegeben - was meint das Frauenministerium dazu? Und ist nicht im Grundgesetz die Gleichberechtigung vorgeschrieben?

Die Lustpille ist ein berechtigtes und dringendes Frauenanliegen, wusste doch schon vor Jahrzehnten ein Fräulein Schwarzer im 'kleinen Unterschied' zu berichten: 'Keine tut es aus Lust, alle tun es aus Angst'.

Starke, überlegene Frauen mit ihren besseren Schulabschlüssen sollten unverzüglich mindestens 50% Quotenposten im Vorstand von Boehringer fordern und von dort aus die offensichtlich frauenfeindlichen Männer in der Entwicklungsabteilung anweisen, ihnen im Namen der Gleichberechtigung endlich eine Lustpille zu basteln.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Marilyn Monroe - Die richtige Frage

Im aktuellen SPIEGEL (40/2010) ist Marilyn Monroe das Titelthema. Wie fast alle Frauen in den Medien wird die Dame hoch in den Himmel gelobt, als modern, klug, wissbegierig, selbstbestimmt tituliert - und natürlich war die Schauspielerin 'nicht das Auslaufmodell der Voremanzipation, kein Dummchen mit hübschem Po und langen Wimpern'.

Zum Ende hin findet der Artikel eine unerwartete Wendung:

'Vor knapp einem Jahr präsentierten zwei Wissenschaftler ... eine Studie 'Das Paradox des abnehmenden Glücks von Frauen' ...Das Ergebnis: Frauen sind in den vergangenen 40 Jahren immer unglücklicher geworden. Aber was folgt daraus? Etwa, dass Frauen den falschen Weg eingeschlagen haben, den Weg in die Emanzipation? ...'

Fast 50 Jahre Jahre ist Monroe nun schon tot - und erst heute fällt Redakteuren die richtige Frage dazu ein. Wie viele Jahre sie wohl für die richtige Antwort brauchen werden? Noch sind sie nicht so weit:

'Hätten sie sich stattdessen bescheiden sollen? Wie viel ärmer wäre die Welt, wenn eine Monroe sich beschieden hätte, wenn sie sich nicht aus Norma Jeane Dougherty in Marilyn Monroe verwandelt hätte. Unvorstellbar dieser Verlust. Unvorstellbar, Emanzipation für keine gute Idee zu halten. Es geht um weibliche Würde.'

Diese Formulierungen grenzen an Zynismus. Über viele Seiten wird das immer stärker werdende Unglücksgefühl Marilyn Monroes ausgebreitet, das dann wohl im Freitod endete. Ist es denn wirklich vollkommen unvorstellbar, dass sie als unbekannte, unemanzipierte Frau mit Mann und vier Kindern irgendwo am Stadtrand ein glückliches Leben hätte führen können? So ganz ohne 'weibliche Würde', was immer damit gemeint sein mag?

Dienstag, 5. Oktober 2010

Knapp 1 Million Männer alkoholabhängig

Angesichts dieser gewaltigen Zahl sollte man annehmen, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), würde vor einer Alkoholabhängigkeit unter Männern, die damit rund die 3/4 der Betroffenen stellen, warnen, zumal deren Lebenserwartung ohnehin deutlich hinter der weiblichen zurückliegt. Aber weit gefehlt:

' ... "Die besonderen gesundheitlichen Risiken von Frauen werden bislang zu wenig beachtet", sagte Dyckmans ... Alkohol sei für Frauen besonders schädlich, weil ihr Stoffwechsel empfindlicher reagiere als der von Männern, erläuterte die Dyckmans. Deshalb gebe es ein höheres Risiko, an Leberzirrhose und Brustkrebs zu erkranken ... '(tagesschau)

Wie man angesichts der eindeutigen Zahlen zu dem Schluß kommen kann, 'Alkohol sei für Frauen besonders schädlich', wird wohl das Geheimnis der Beauftragten bleiben.

Im gleichen Artikel wird wie nebenbei erwähnt, dass die meisten Frauen (80%) nicht in der Lage seien, während der Schwangerschaft auf Alkohol zu verzichten und entsprechend viele Kinder mit geistigen Behinderungen, Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen gebären. Wäre es dann nicht angemessen, solche Frauen zu bestrafen? Aber in diesen Fällen geht Frauenlust auf Sekt und Korn vor Kindeswohl.

Montag, 4. Oktober 2010

Frauenquote statt Demokratie

'Die CSU hat ein gravierendes Problem. Sie ist zu männlich: Weniger als ein Fünftel der Mitglieder sind weiblich, auch in der Führung fehlen Frauen. Eine Frauenquote muss her, fordern Parteichef Horst Seehofer und die Frauenunions-Vorsitzende Angelika Niebler ... Nach einer ersten Sondersitzung des CSU-Vorstands Mitte September wurde das Ziel bereits aufgeweicht. Nur noch im ersten Wahlgang soll bei allen parteiinternen Wahlen eine 40-Prozent-Quote für Frauen vorgeschrieben sein ...' (br-online)

Nicht einmal 20% weibliche Mitglieder und eine 40%-Frauenquote bei Wahlen. Bemerkenswert, dass eine angeblich eher konservative Partei wie die CSU vulgärfeministischen Forderungen nachkommt und sich zum Hort von Männer- und Demokratiefeindlichkeit macht.
Aber - warum denn auf halbem Wege stehen bleiben? Es wäre doch allemal ehrlicher, die Spitzenposten direkt ohne dieses Schmierentheater an Frauen zu geben - in der DDR hat das Prinzip der starr festgelegten Sitzverteilung doch auch jahrzehntelang bestens funktioniert. Man mag kleinkrämerisch einwenden, dass die DDR keine Demokratie war - aber das gilt für die Frauenquote nicht weniger.

Interessant, wie locker Redakteure mit Formulierungen umgehen, eine Partei sei 'zu männlich'. Vor nicht allzu langer Zeit beklagten Schreiberlinge, diese oder jene Einrichtung sei 'zu jüdisch'. Oder ist das nicht vergleichbar?
Erstaunlicherweise gelten nicht einmal Schulen mit 90%igem Lehrerinnenanteil als 'zu weiblich'.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Die tägliche Falschbeschuldigung

'... Eine Schülerin ist in einem Wiesnzelt auf der Toilette vergewaltigt worden. Wie die Polizei in München mitteilte, hatte die 16-Jährige den Mann mit in die Kabine genommen. Nachdem die Schülerin ihre Notdurft verrichtet hatte, drückte der 22-Jährige das Mädchen an die Kabinenwand und verging sich an ihr ...' (Welt am 30.9.2010)

Glasklare, schnörkellose Berichterstattung, die keine Zweifel offen läßt, wer Opfer und wer Täter ist. Ehrlicher Journalismus.

' ... Unter dem Vorwurf der Vergewaltigung ist der 22-Jährige festgenommen worden. Er wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt - und von diesem aus dem Polizeigewahrsam entlassen. "Die Vorwürfe haben sich als äußerst zweifelhaft erwiesen", sagte ein Polizeisprecher am Freitag ...' (Abendzeitung)

Oh, sollte die junge Dame doch ein wenig zu übertrieben geflunkert haben? Schwamm drüber, dem jungen Mann hätten nur ein paar Jahre Haft gedroht. Männer sind ja sowieso kriminell, trifft die richtigen. Glücklicherweise gehört das Mädel dem unkriminellen Geschlecht an, so wird es sicher straflos davonkommen.
Und die alten Artikel mit dem Vergewaltigungsmärchen werden selbstverständlich nicht geändert - irgendwie hätte es ja auch stimmen können (gutes Mädel nimmt bösen Mann mit aufs Klo), und so bleibt es uns auf Jahre erhalten. Qualitätsjournalismus eben.