Donnerstag, 30. September 2010

Gewalt gegen Männer als Petitesse?

'Die Mehrheit der EU-Abgeordneten hat sich für ein "Europäisches Jahr zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen" ausgesprochen ... nach Auffassung der Abgeordneten ist Gewalt gegen Frauen eine der gängigsten Menschenrechtsverletzungen, "die keine geografischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Grenzen kennt".' (Frauenrat)

Wenn man derlei unvoreingenommen liest, könnte man auf den Gedanken kommen, Gewaltopfer seien in erster Linie weiblich. Wenn man jedoch ein paar Blicke in die Kriminalstatistiken der vergangenen Jahrzehnte wirft, stellt man fest, dass Gewaltopfer hauptsächlich Männer sind.
Wie darf man diese Aktion der EU nun verstehen? Gewalt gegen Männer ist weniger als Menschenrechtsverletzung zu verurteilen als Gewalt gegen Frauen? Bekämpfung von Gewalt gegen Männer ist daher kein 'Europäisches Jahr' wert? Männer sind weniger wert?

Dienstag, 28. September 2010

Überstunden sind was für Männer

'Geregelte Arbeitszeiten sind für viele Deutsche nur ein schöner Traum. Jeder Zehnte schuftet an die 50 Stunden pro Woche. Frauen finden sich unter den Vielarbeitern aber nur vereinzelt ... Bei Frauen seien überlange Arbeitszeiten deutlich seltener als bei Männern gewesen, teilten die Statistiker mit. Während 14,8 Prozent der Männer über 48 Stunden gearbeitet hätten, seien es bei den Frauen nur 4,2 Prozent gewesen ... ' (Focus)

Damit sollte das Geheul darüber, dass Frauen angeblich weniger verdienen, endlich ein Ende finden - vermutlich rückt nun wieder die überaus unmenschliche Haus-, Erziehung- und Schwangerschaftsarbeit in den Vordergrund feministischer Jammerorgien.

Montag, 27. September 2010

Positive Bilanz der Frauenquote?

'Sechs Monate nach der Einführung der Frauenquote hat die Deutsche Telekom eine positive Zwischenbilanz gezogen. Der Anteil von Frauen bei der Einstellung von Top-Nachwuchskräften habe sich seit Anfang 2010 von 33 auf 52 Prozent erhöht, berichtete der Konzern am Montag in Bonn. Ihr Anteil in Management-Entwicklungsprogrammen sei seit 2009 von 18 auf 31 Prozent gestiegen ... ' (yahoo)

Die Zahl der Quotenfrauen hat sich also erhöht.
Was aber gibt es nun positiv zu bilanzieren? Frauen, die plötzlich allein aufgrund ihrer richtigen Geschlechtszugehörigkeit Karriere machten, fühlen sich jetzt besser? Auf Augenhöhe? Feministinnen freuen sich diebisch, weil Frauen kraft XX-Chromosomen Männerdomänen erobern? Für Herrn Obermann von der Telekom ist die Frauenquote ein wirksamer Schutz vor starker männlicher Konkurrenz - die hochgetragenen Quotentanten muss er nicht fürchten.
Die Leistungen der Telekom haben sich jedenfalls nicht erhöht, der Aktienkurs auch nicht - und wer die offene Männerdiskriminierung dieses Konzerns bekämpfen möchte, sollte flugs zu einem Anbieter, der seinen Mitarbeitern nicht zwecks Qualifikationsprüfung auschließlich in die Hose guckt, wechseln.

Die immer ineffizienteren Zustände in Politik, Behörden und Schulen zeigen überdeutlich, wohin es führt, wenn statt Leistung nur das Tragen weiblicher Geschlechtsmerkmale Einstellungs- und Karrierevoraussetzung wird.

Mittwoch, 22. September 2010

UN übt sich wieder in Männerfeindlichkeit

'Mit einer milliardenschweren Kampagne wollen die Vereinten Nationen bis zum Jahr 2015 das Leben von 16 Millionen Müttern und Kindern retten. Wie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon vor dem Abschluss des UN-Gipfels zur Armutsbekämpfung in New York mitteilte, sollen dafür 40 Milliarden Dollar (rund 30 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt werden.' (news.yahoo)

Nun hat sicher niemand etwas dagegen, Mütter mit Kindern zu unterstützen. Es fällt jedoch auf, dass Frauen, sonst angeblich 'auf Augenhöhe' mit Männern oder gar weit überlegen, plötzlich wieder in einem Atemzug mit Kindern genannt werden und wie üblich Extrawürste bekommen.
Außerdem fällt eine Schieflage auf: Die Lebenserwartung von Männern ist bekanntlich deutlich kürzer als die von Frauen, daher wäre es angemessen, zunächst die Leben von einigen Millionen Männern und Kindern zu retten - aber konsequente Männerbenachteiligung ist für die UN schon seit Jahren Programm. Besonders perfide erscheint in diesem Zusammenhang, dass die Hilfsgelder für Frauen in erster Linie von Männern kommen dürften.

'... Zum Erreichen der Millenniumsziele sei es "entscheidend", die Gesundheit von Frauen und Kindern zu verbessern, heißt es in einer Mitteilung Bans. Dies sei nicht nur ein "grundlegendes Menschenrecht", sondern verringere auch die Armut insgesamt ...'

Die Gesundheit von Männern und Kindern zu verbessern, wäre offenbar kein 'grundlegendes Menschenrecht'.

Freitag, 10. September 2010

Weibliche Zahlungsmoral

' ... In diesen Fällen ist die Zahlungsbereitschaft der Mütter leider keinen Deut besser als im umgekehrten Fall bei den Männern. Ganz im Gegenteil: Die große Mehrheit der unterhaltspflichtigen Männer kommt seiner Zahlungspflicht auch nach. Dagegen würden 90 Prozent aller Frauen, die eigentlich unterhaltspflichtig wären, zu wenig oder gar nicht zahlen, wie die Ostseezeitung unter Berufung auf die Bundesregierung berichtet ...' (t-online)

Seltsamerweise scheinen Müttern ihre eigenen Kinder und deren Betreuung viel zu teuer zu sein, sobald sie selbst unterhaltspflichtig sind. Immerhin ist es ein erster Schritt zur Entzauberung des Edelwesens 'Frau', dass in den Medien die deutlich schlechtere Zahlungsmoral der Damen angemerkt wird.

Mittwoch, 8. September 2010

Freisprüche

' ... Jahrelang haben zwei Männer wegen der angeblichen Vergewaltigung einer 15-Jährigen im Gefängnis gesessen. Heute hat das Landgericht Lüneburg die beiden in einem wiederaufgerollten Prozess freigesprochen ... Der Vater hat seine Strafe mittlerweile verbüßt. Er war 2004 vom Landgericht Hannover zu fünf Jahren und acht Monaten verurteilt worden... Ein Freund der Familie war zu zwölf Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden ...' (Hamburger Morgenpost)

Keine Sorge, den Täterinnen - dem 'Opfer', seiner Englischlehrerin und der Mitarbeiterin einer 'Beratungsstelle in Hannover für junge Frauen als Opfer sexuellen Missbrauchs' wird natürlich nichts geschehen - die dürfen das.

'Ein 46 Jahre alter Kaufmann aus dem Landkreis Deggendorf ist am Dienstag von der 1. Großen Strafkammer des Landgerichts Deggendorf vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden ... Objekte Beweismittel wie etwa Spuren fehlten, da die Vergewaltigung erst Wochen nach dem vermeintlichen Vorfall angezeigt worden war ...' (Deggendorfer Zeitung)

Es darf davon ausgegangen werden, dass gegen die Täterin - als Frau ja immer irgendwie Opfer - wie üblich nicht ermittelt wird.

Frauen arbeiten weniger

'Die Menschen in Deutschland gehen immer später in Rente. Nach einer Studie im Auftrag der Regierung sei das Renteneinstiegsalter seit dem Jahr 2002 um zwölf Monate gestiegen ... Deutliche Unterschiede bei der Berufsdauer gibt es weiterhin zwischen Männern und Frauen ... Bei den Männern arbeiteten knapp vierzig Prozent über den 60. Geburtstag hinaus in einer festen Stellung, bei den Frauen sind es 32 Prozent in West- und 25 Prozent in Ostdeutschland ...' (focus)

Immer wieder wird gern davon berichtet, dass Frauen weniger verdienen als Männer und weniger Rente bezögen. Und immer wieder wird daraus gern eine 'Benachteiligung' des weiblichen Geschlechts konstruiert. Dabei ist eine der Ursachen, wie sich aus den Zahlen ergibt, keineswegs in einer Schlechterstellung des weiblichen Geschlechts zu suchen - die Damen haben es nur nicht so mit der Erwerbsarbeit. Davon jedoch wird nicht so gern berichtet, über faule Frauen mag offenbar niemand schreiben.

Wollte man Gerechtigkeit, müssten wegen der um Jahre längeren Lebenserwartung die Rentenbeiträge für Frauen erhöht oder deren Renten deutlich gekürzt werden, Vergleichbares gilt für die Krankenkassenbeiträge, denn seit Jahrzehnten ist es so: Männer finanzieren, Frauen profitieren.

Dienstag, 7. September 2010

Wieder eine kleine Falschbeschuldigung

' ... Sie verschwand mit einem Kunden im Zimmer. Doch als am nächsten Morgen der Lebensgefährte auf der Matte stand, da zeigte sie ihren Liebhaber als Vergewaltiger an ...' (express)

Zum Glück für den Mann kam das Märchen heraus, anderenfalls wären ihm ein paar Jahre Freiheitsentzug sicher gewesen. Der unbefangene Beobachter könnte nun meinen, dass die Täterin eine angemessene Gefängnisstrafe zu erwarten hätte - aber keine Sorge:

' ... Doch die Richterin zeigte sich gnädig. Weil B. nicht vorbestraft war, stellte sie das Verfahren ein ...'

Wir dürfen gespannt sein, wie lange die Justiz die vielen Täterinnen noch ungestraft läßt - offenbar hält man Verbrechen, die Frauen begehen, für Bagatellen. Die Täterin kann nun problemlos die gleiche Straftat erneut begehen und wird wieder straflos davonkommen - schließlich ist sie nicht vorbestraft und vollkommen unkriminell. Diese Verfahrenseinstellung ist eine Einladung für Nachahmerinnen, denen damit verdeutlicht wird, dass sie keinerlei Risiko eingehen, wenn sie eine Vergewaltigung erfinden.

Freitag, 3. September 2010

Elter2 statt Vater

' ... Mit einer neuen Sprachregelung will der Europarat der geschlechterspezifischen Diskriminierung vorbeugen. In einem Leitfaden empfiehlt der Rat den 47 Mitgliedsstaaten, eine „nicht sexistische Sprache“ voranzutreiben. Dabei hatten die Straßburger Abgeordneten offenbar vor allem das weibliche Geschlecht im Blick. Die Darstellung von „Frauen zu Hause“ sei ein traditionelles Rollenbild, das die Gleichstellung der Geschlechter hemme, heißt es in der Resolution ... Für Amtschreiben etwa ist es in der Alpenrepublik inzwischen verbindlich, nicht mehr die Begriffe von Mutter und Vater zu verwenden, sondern die neutrale Wortschöpfung „Elter“. Das soll letztlich auch homosexuellen Paaren mit adoptierten Kindern zugute kommen. Die hätten dann nicht mehr zwei Mütter oder Väter, sondern Elter 1 und Elter 2 ... Aber auch in Deutschland blieben die Gender-Kämpfer nicht tatenlos. In einem Antrag auf Elterngeld in Niedersachsen etwa heißt es: „Im Antragsvordruck werden die neutralen Bezeichnungen 'Elternteil 1' und 'Elternteil 2' verwendet. Damit wird eine Vorfestlegung auf 'Mutter' und 'Vater' vermieden ...'(Kölner Stadt-Anzeiger)

Sehr gut! Konsequenterweise sollten aber auch Begriffe wie 'Tochter' und 'Sohn' eliminiert werden, sinnvoll wären vielleicht 'Kind1' und 'Kind2', wobei 'Kind' auch irgendwie diskriminierend und herabwürdigend klingt. Vielleicht sollten die Familienmitglieder nur durchnummeriert werden, also 'Müller-Schmalz1', 'Müller-Schmalz2'. Denkbar wären auch Versionsnummern wie bei Software - und lustig wird es bei der Elter2schaftanerkennung und dem Elter1schaftspass. Natürlich sollen aber weiterhin nur Männer zwangsweise das Elter2land verteidigen, vorher jedoch das Elter2unser beten.

Donnerstag, 2. September 2010

Zahl der Falschbeschuldigungen gestiegen

'In Deutschland ist seit den achtziger Jahren die Meldequote gestiegen. Wurden 1985 noch 5919 Vergewaltigungen angezeigt, waren es 1995 bereits 6175. Im Jahr 2006 wurden 8118 Vergewaltigungen angezeigt. Die Zahl der Fälle, in denen Anklage erhoben wurde, stieg unterdessen nicht. 1985 wurde in 1480 Fällen Anklage erhoben, im Jahr 2006 nur in 1365 Fällen – trotz deutlich höherer Meldezahlen. Auch der Anteil der verurteilten Täter im Verhältnis zu den Anzeigen ist gesunken: 1985 lag er bei 20 Prozent, 2006 nur bei 13 Prozent ...' (welt)

Die angesichts dieser Zahlen nahe liegende Vermutung, dass angesichts der Risikolosigkeit für Täterinnen schlicht die Anzahl der Falschbeschuldigungen deutlich gestiegen ist, kommt im Artikel einer Miriam Hollstein nicht zum Ausdruck.
Vielmehr wird mit Formulierungen wie 'Aufklärungsquote von Vergewaltigungen sinkt' der Eindruck erweckt, eine Zunahme von Vergewaltigungen sei Realität und nur Gesetzgebung samt 'Beweisschwierigkeiten' des angeblichen Opfers verhinderten eine Verurteilung.
Wird jemand freigesprochen oder nicht verurteilt, ist der Fall durchaus 'aufgeklärt', auch wenn diese Vorstellung dem Feminismus zuwiderlaufen mag. Wenn es in 87 % der angezeigten Vergewaltigungen nicht zu einer Verurteilung kommt, stellt sich die Frage, ob es rechtstaatlich angemessen sein kann, die offenbar stark wachsende Zahl der Falschbeschuldigerinnen weiterhin ungestraft zu lassen.

Sind Frauen von Natur aus hilfsbereit?

Gegen das Ansinnen, Frauen gleichberechtigt für Zwangsarbeiten wie Wehrdienst oder Zivildienst heranzuziehen, werden alle möglichen Argumente ins Feld geführt, am beliebtesten ist noch das 'Kinderkriegen', obwohl es kaum noch stattfindet. An zweiter Stelle folgt, meistens von weiblicher Seite, dass man 'sowieso für die Abschaffung der Wehrpflicht' sei.
Der Pädagoge Bernhard Bueb ('Lob der Disziplin') hat sich nun auch zu Wort gemeldet und offenbar genetisch bedingte Defizite bei jungen Männern ausgemacht:

"Nach meiner Erfahrung mangelt es vielen männlichen Jugendlichen an einem natürlichen Zugang zu hilfsbedürftigen Menschen." Durch einen Pflichtdienst könnten sie lernen, dass Helfen Freude machen kann. Für Frauen ist ein solches Jahr nach Ansicht Buebs nicht unbedingt notwendig. Sie seien von Natur aus hilfsbereit und leisteten in ihrem Leben viel mehr soziale Hilfdienste, allein wenn sie Mütter würden. Zudem würden meistens die Frauen für Eltern oder Verwandte in Not da sein. "Bei ihnen ist das erzieherische Moment nicht so notwendig wie bei Männern", erklärte Bueb. (mdr)

Ist es nicht erfreulich, wenn erzieherische und genetisch bedingte Defizite von Männern durch so einfache Mittel wie ein paar Monate Zwangsdienst behoben werden können und Männer damit zu so vollwertigen Menschen, wie Frauen es schon von Natur aus sind, geformt werden?

Mittwoch, 1. September 2010

Vergewaltigung! Haft auf Zuruf

Falschbeschuldigungen wegen Vergewaltigung scheinen bei der Damenwelt wieder mehr und mehr in Mode zu kommen, befördert durch eine Justiz, die solche weiblichen Verbrechen gern überhaupt nicht oder lächerlich gering bestraft und so den ohnehin tief verankerten Glauben der Täterinnen verstärkt, für ihr Handeln keine Verantwortung zu tragen. Schon von Creveld ('das bevorzugte Geschlecht'/2003) erwähnte israelische Studien, denen zu Folge es sich beim größten Teil aller Vergewaltigungsvorwürfe um Falschbeschuldigungen handle.
So ein Vorwurf ist aus Sicht einer Frau schnell und vor allem vollkommen risikolos gezimmert, ein paar geschluchzte Kullertränchen, vielleicht noch ein Hinweis, der böse Mann wolle sich ins Ausland absetzen - schon landet der Beschuldigte, quasi auf weiblichen Zuruf hin, in Haft und soll womöglich seine Unschuld beweisen. Wieder so ein Fall:

'Weil sie glaubte, ihr Ehemann werde sie und ihr kleines Kind in Deutschland sitzen lassen und sich in seine Heimatstadt Istanbul absetzen, hat eine 31-jährige Frau eine raffinierte Lügengeschichte erfunden. Sie zeigte ihren Mann kurzerhand bei der Polizei wegen zweifacher Vergewaltigung an und erklärte, dieser sei drauf und dran, in die Türkei zu fliehen. Prompt wurde der vermeintliche Vergewaltiger in Untersuchungshaft genommen ...' (Augsburger Allgemeine)

Vergewaltigungsopfer sind mangels Zeugen meistens in Beweisnot, dieser Umstand scheint die Gerichte zu verleiten, in feministischer Manier rechtsstaatswidrig anzunehmen, Frauen würden in solchen Angelegenheiten nicht lügen. Sie sollten es mittlerweile besser wissen:

' ... Drei Tage später offenbarte sich die 31-Jährige aber der Kripo, nahm alle Anschuldigungen reumütig zurück ... Richter Kessler verurteilte die Frau zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe ...'

Eine bemerkenswert harte Strafe angesichts der Tatsache, dass es sich um eine Täterin handelt. Was wohl mit dem Mann geschehen wäre, wenn die Dame ihre Anschuldigungen nicht zurückgenommen hätte? Wir wissen es.

Frauen und Verantwortung ...

... da treffen zwei Welten aufeinander, möchte man meinen. Nun fällt das Tragen von Verantwortung aufgrund eigener Untaten und falscher Entscheidungen niemandem besonders leicht, wer gibt schon gerne Fehler zu?
Während Männer für ihre Verbrechen verurteilt werden und sich mithin zwangsläufig zu verantworten haben, scheinen viele Frauen zwar gern zu entscheiden und zu handeln, Verantwortung dafür lehnen sie jedoch ab - und werden für gewöhnlich von der Justiz unterstützt, was sich nicht zuletzt an der im Verhältnis geringen Anzahl weiblicher Gefängnisinsassen ablesen lässt. Sei es AIDS-Verbreitung oder Babymord, Frauen können mit verständisvollen Gerichten rechnen, wo Männer unnachsichtige Härte zu erwarten haben.

Höchst selten, aber gelegentlich doch wird einmal eine Frau zur Verantwortung gezogen - und natürlich ist dann jemand anderes an ihren Morden schuld:

'Eine fünffache Kindsmörderin fordert in Belgien drei Millionen Euro von ihrem früheren Psychiater, weil dieser sie vor der Tat Anfang 2007 nicht ausreichend betreut habe ... Der Richter bezeichnete die Morde als "Akte extremer Gewalt", denn die drei bis 14 Jahre alten Kinder hätten große Qualen durchlitten. Die Frau, die bis zur Tat als gute Mutter galt, hatte sie der Reihe nach mit einem Messer getötet und dann versucht, sich selbst das Leben zu nehmen, später aber einen Notruf abgesetzt ...' (n-tv)

Nun ist der Versuch, sich von Schuld reinzuwaschen, kein geschlechtsspezifisches Phänomen, verurteilte Männer im Knast sind auf Nachfrage auch alle unschuldig. Es fällt jedoch auf, dass Frauen offenbar so gut wie niemals Verbrechen begehen, ohne dass 'eigentlich' und 'irgendwie' ein Mann Schuld trägt, und sei es 'moralisch'. Sehen sich Frauen als Kinder?
In letzter Zeit werden bekanntlich für alle möglichen Bereiche, jedenfalls für gut dotierte und hochangesehene, Frauenquoten gefordert, mindestens 40% sollten es schon sein.
Für die Zukunft scheint mir allerdings eine mindestens 40%ige Frauenquote in den Justizvollzugsanstalten angemessen zu sein - die permanente Entkriminalisierung weiblicher Straftaten passt nicht zum Bild der gleichberechtigten Geschlechter, die extreme Fokussierung des Strafrechts auf Männer ebenso wenig.