Sonntag, 29. August 2010

Riesiger Eingriff in die Freiheit eines jungen Menschen

'Bundesfamilienministerin Kristina Schröder sieht keine Chance, an Stelle des bisherigen Zivildienstes einen verpflichtenden Sozialdienst für junge Frauen und Männer einzuführen. Das wäre ein «riesiger Eingriff in die Freiheit eines jungen Menschen» ...' (fr-online)

Der seit Jahrhunderten bis zum heutigen Tag übliche Eingriff in Form der Wehrpflicht beschäftigt die Frau Ministerin nicht - er beeinträchtigt ja auch nur Männer, da ist sie als Frauenministerin nicht zuständig und für Männer gibt es den Kriegsminister. Kaum könnte ein für junge Männer völlig normaler Zwangsdienst auch Frauen treffen, handelt es sich um einen 'riesigen Eingriff in die Freiheit' und hat natürlich keinerlei Chancen auf Einführung.

Ich fordere schon seit Jahren, sämtliche Zwangsdienste auch auf Frauen auszudehnen. Nicht um der Gleichberechtigung (obschon die immer ein gutes Argument ist) willen, nicht wegen der vielgeforderten Augenhöhe der Geschlechter oder um die Damen zu schädigen, sondern weil in solchen Fällen urplötzlich die Unmenschlichkeit der Wehrpflicht zu Tage tritt. Derlei wird nämlich erst mit weiblichen Opfern deutlich - rein männliche Zwangsarbeiter interessierten noch nie jemanden.

Passend scheint mir zu diesem Thema auch die Haltung der UN, wenn es um 'geschlechtsspezifische Verfolgung' geht. Männer, denen geschlechtsspezifisch die Todesstrafe wegen Wehrdienstverweigerung droht, sind von Schutzmaßnahmen wie Asylrecht nicht erfasst, hier wird nur an 'besonders betroffene Frauen und Mädchen' gedacht. Das würde sich rasend schnell ändern, wenn auch junge Frauen von der Wehrpflicht betroffen wären.
Männer sollten den Gender- und Gleichstellungswahn nutzen, um ihre Benachteiligungen zu beseitigen.

Um es klarzustellen - ich lehne Zwangsdienste ab.

Donnerstag, 26. August 2010

Propaganda für die Kleinen

Wie durch gut 250 Studien in der letzten Zeit eindeutig belegt, ist häusliche Gewalt keine Frage des Geschlechts, sondern weiblich wie männlich - siehe auch eine Untersuchung des Bundesministeriums des Inneren (BMI) sowie des Bundesministeriums der Justiz (BMJ) im “zweiten periodischen Sicherheitsbericht” von 2006.

Das hindert Dortmunder Vereine wie Frauen helfen Frauen, Frauenhaus und Frauenberatungsstelle mit Förderung (!) vom Ministerium für Generationen, Famile, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen nicht, eine spezielle, quietschbunte Kinderseite ins Netz zu stellen, auf der ausschließlich gegen Männer und Väter gehetzt wird:

'Wenn dein Vater oder der Freund deiner Mutter deine Mutter oder dich schlägt ... Wenn du, deine Geschwister oder deine Mutter in Gefahr sind, kannst du die Polizei anrufen ... Wenn es nötig ist, kann die Polizei deinen Vater für 10 Tage aus der Wohnung wegschicken. Während dieser Zeit darf er nicht in die Wohnung zurückkommen. Das wird von der Polizei überprüft. ...Wo findet meine Mutter Hilfe?'

Unter dem Menüpunkt 'Was ist Gewalt?' findet sich die zeichnerische Darstellung eines Mannes, der seine Hand drohend gegen eine Frau erhebt.

Keine Rede davon, dass Frauen genau so oft zuschlagen. Keine Rede davon, dass Mütter ihre Kinder häufiger umbringen als Väter. Keine Rede davon, dass das Gewaltschutzgesetz auch vor prügelnden Frauen schützen soll.

In gewisser Weise ist die Seite dieser Frauen jedoch konsequent - denn wenn eine Mutter ihre Kinder mißhandelt, gibt es für die Opfer keine Hilfe, auch 'kidsinfo' bietet sie nicht an. Justiz, Rechtsprechung, Jugendämter und natürlich diese Frauenhäuser haben Frauengewalt nicht auf der Rechnung, wollen sie nicht auf der Rechnung haben.
Auf den Gedanken, geprügelten und mißhandelten Kindern vordergründig Hilfe anzubieten, um dann mit staatlichen Geldern in erster Linie gegen Väter zu hetzen, können wohl nur Feministinnen verfallen.

Kriminelles Geschlecht leicht gemacht

Gemeinhin werden Männer eher als kriminell eingestuft, oft mit der Begründung, dass die meisten Gefängnisinsassen männlich seien. Auf den Gedanken, dass Männer für Straftaten zur Verantwortung gezogen werden, Frauen jedoch nicht, mag man im Zeitalter der Gleichberechtigung kaum verfallen. Und doch ...

'Der HIV-infizierten "No Angels"-Sängerin Nadja Benaissa bleibt das Gefängnis erspart. Das Amtsgericht Darmstadt verhängte gegen die 28-Jährige eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren ... Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Benaissa sich der gefährlichen Körperverletzung sowie der versuchten gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht hat. So habe sie 2004 einen Sex-Partner, der in dem Prozess als Nebenkläger auftrat, mit dem Aids-Virus angesteckt. Ein anderer Mann blieb von einer Ansteckung verschont ...' (n-tv)

'Kiel - Ein 47-jähriger Aids-Erkrankter, der beim ungeschützten Sex zwei Frauen mit HIV infiziert und mindestens fünf weitere Frauen gefährdet haben soll, muss für fünf Jahre in Haft. Das Kieler Landgericht verurteilte den Mann am Montag wegen zweifacher vollendeter und fünffacher gefährlicher Körperverletzung ... Das Gericht billigte ihm wegen massiver Hirnschädigungen und einer schweren Persönlichkeitsstörung erheblich verminderte Schuldfähigkeit zu...' (welt)

'Acht Jahre Haft lautet das Urteil für einen 38-jährigen Mann, der vorsätzlich ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte und dabei vier Frauen mit HIV infizierte ...' (tagesspiegel)

Und siehe da - die Frau wirkt total unkriminell, weil künftig nicht in der Justizvollzugsanstalt residierend. Die AIDS-Hilfe hat das Urteil gegen die Frau bedauert, weil es einseitig Frauen und HIV-Positive belaste. Das Urteil werde der HIV-Prävention "dramatischen Schaden" zufügen, erklärte DAH-Bundesvorstandsmitglied Carsten Schatz.

Mittwoch, 25. August 2010

Haben Lehrer Vorbehalte gegen Jungen?

' ... Namen sind nicht nur Schall und Rauch ... "Aufgaben, die unter dem Namen Maximilian verfasst wurden, erhielten zum Beispiel eine bessere Bewertung als die gleichen Aufgaben unter dem Namen Kevin", sagte Prof. Astrid Kaiser vom Institut für Pädagogik ... "Insgesamt konnten wir feststellen, dass Jungen aufgrund eines vorurteilbehafteten Namens schlechter bewertet werden als Mädchen", sagte die Erziehungswissenschaftlerin. Auch bei der ersten Studie hatten die Testpersonen die weiblichen Vornamen weniger negativ eingeschätzt als die männlichen.Das liegt nach Angaben von Kaiser daran, dass Lehrer generell mehr Vorbehalte gegenüber Jungen haben. Dass diese schlechter in der Schule seien, könnte also nicht nur an ihren Leistungen liegen, sondern auch an der Wahrnehmung der Lehrer, folgerte die Professorin.' (n-tv)

Der verbreitete Pressejubel darüber, dass Mädchen in der Schule bessere Leistungen brächten, bekam spätestens nach dem lakonischen Eingeständnis des Bildungsministeriums, dass Jungen bei gleich guten Leistungen eine Note schlechter bewertet werden als Mädchen, einen schalen Beigeschmack - zumal der Hauptschulbetrieb fest in weiblicher Hand liegt. Die meisten werden dieses Zitat kennen: „Wenn wir wirklich wollen, dass unsere Töchter es einmal einfacher haben, dann müssen wir es unseren Söhnen schwerer machen“ (EMMA 6, 1986).

Der Lehrerberuf kommt in den Berichten zum Thema weniger gut weg, und siehe da, schon haben die Medien das generische Maskulinum wiederentdeckt - keine Rede von den sonst üblichen 'Lehrerinnen und Lehrern'.

Montag, 23. August 2010

Sind Brandstiftungen für Väter ungefährlich?

'Westerland - Die Lage auf Sylt hat sich nach der Festnahme des mutmaßlichen Brandstifters merklich entspannt ... "Besonders für Mütter und Kinder ist es beruhigend, dass man abends wieder ins Bett gehen kann ohne Angst, im Schlaf von Flammen überrascht zu werden", ergänzte der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr, Jörg Elias ... (spiegel)

Flammen sind bekanntlich männlichen Geschlechts, total frauenfeindlich und haben daher die fatale Neigung, besonders Mütter und Kinder zu verbrennen, Männer dagegen absichtsvoll zu verschonen. Und wie wir alle wissen, machen sich Väter niemals Sorgen um ihre Frauen und Kinder. Ob die Feuerwehr künftig, bevor sie mit Löscharbeiten beginnt, sorgfältig die Geschlechtszugehörigkeit möglicher Brandopfer prüft? Schließlich sollte kein teures Löschwasser für Väter verschwendet werden ...

Donnerstag, 19. August 2010

Zugwaggons nur für Frauen

'Männer müssen draußen bleiben: Die indonesische Staatsbahn führt für Frauen reservierte Waggons in ihren Zügen ein. Zu erkennen sind die exklusiven Abteile durch ihre rosafarbenen Sitze ... Die Bahngesellschaft wolle sexuelle Belästigung in öffentlichen Verkehrsmitteln verhindern. Frauen dürften sich jedoch weiterhin in die anderen Waggons setzen, betonte Syaheran.
Solche exklusiven Waggons gibt es auch schon in anderen Ländern, Japan zum Beispiel hat die Frauenabteile schon 2000 auf Bestreben einer feministischen Bewegung eingeführt. In Mexiko-Stadt gibt es zudem Frauenbusse ...
(spiegel)

Nein, es handelt sich um keine Satire.
Gab es nicht bis vor kurzem ein Land, in dem Busse mit Abteilen 'nur für Weiße' fuhren? Und das ganz groß gefeiert wurde, als diese Sitten ein Ende fanden? Ob sich ein männlicher Rosa Parks findet?

Mittwoch, 18. August 2010

Männer dürfen härter bestraft werden als Frauen

'Männer dürfen in Spanien für Gewalt in der Ehe härter bestraft werden als Frauen. Nach einem Urteil des spanischen Verfassungsgerichts verstößt dieses Prinzip nicht gegen den Grundsatz der Gleichberechtigung ... Nach dem spanischen Gesetz können Männer bei gewaltsamen Angriffen auf ihre Ehefrau oder Partnerin mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Wenn dagegen eine Frau die Angreiferin ist, beträgt die Höchststrafe nur drei Jahre ...'(Standard)

Wie konnten diese Richter auf eine derart seltsame, wohl feministische Form von 'Gleichberechtigung' verfallen? Man sollte doch annehmen, dass es einem Opfer einerlei ist, ob ihm das Auge von einem Mann oder einer Frau blau geschlagen wurde. Und wer Studien zum Thema häusliche Gewalt durchblättert, wird schnell feststellen, dass sich die Geschlechter dabei nichts nehmen.
Vermutlich zeigt sich hier der tiefere Sinn von Gleichstellung und gender mainstreaming - es geht offensichtlich darum, die Rolle der Frau als gefühltes Daueropfer zu zementieren, bei gleichzeitiger Männerbenachteiligung durch Gesetzgebung und Rechtsprechung.

Dienstag, 17. August 2010

Trinkwasser für Kinder und Frauen hat Priorität

'Weniger als eine Woche seit Beginn der Überschwemmungen in Pakistan versorgt die unabhängige Hilfsorganisation Oxfam bereits rund 100.000 Menschen mit sauberem Wasser ... “Mit jedem Tag steigt das Gesundheitsrisiko”, warnt Oxfams Landesdirektorin Neva Khan. “Es ist momentan unsere Priorität, insbesondere Frauen und Kinder mit sauberem Trinkwasser zu versorgen und die Ausbreitung von Durchfallerkrankungen zu verhindern.” ... Für die kommenden Tage und Wochen plant Oxfam, ... mit “Cash for Work”-Projekten zu beginnen ...' (SOZ)

Das muss man sich mal langsam auf der Zunge zergehen lassen - der Ausbruch von Durchfallkrankeheiten bei Männern ist Oxfam offenkundig vollkommen einerlei, sauberes Wasser soll es in erster Linie für Frauen und Kinder geben. Und drei Mal dürfen wir raten, wer in den anvisierten “Cash for Work”-Projekten arbeiten soll - natürlich, wie bereits anderorts, Männer; derweil Frauen von Oxfam kostenlos durchgefüttert werden.

Es stößt unangenehm auf, wenn die Überflutung in Pakistan von Organisationen wie Oxfam dazu mißbraucht wird, den Ärmsten der Armen die feministische Doktrin einzubläuen. Das erinnert doch fatal an die Situation kürzlich in Haiti, wo es Lebensmittel ebenfalls 'nur für Frauen' gab.