Donnerstag, 13. Mai 2010

Gysi will Frau an seiner Seite

'Westdeutsch und weiblich - so soll der Nachfolger für Lafontaine an der Spitze der Bundestagsfraktion der Linken sein. Zumindest wenn es nach Gysi geht ... (n-tv)

Der Gregor Gysi ist wirklich ein sehr heller Kopf.
Oskar Lafontaine war immer eine harte Konkurrenz für ihn, so etwas will er sicher nicht noch einmal erleben. Lieber ist ihm wohl eine ungefährliche Quotentante, damit hält er sich fähige Männer vom Leib und punktet auch noch groß bei den Damen. Diese geniale Idee hat er sich bestimmt bei Steinmeiers weiblichem 'Kompetenzteam' im Wahlkampf abgeguckt. (Welt)
Alphamänner benutzen Quotenfrauen, um sich an der Spitze zu behaupten und die Damen fühlen sich tatsächlich ernst genommen und irgendwie wichtig. Durchsichtig, aber gegen Mitbewerber enorm effektiv.

Freitag, 7. Mai 2010

Frauen und Arbeit

' ... Somit kann das Festhalten erwerbsloser Ehefrauen am Lebensentwurf Ernährermodell unter den spezifischen historischen Bedingungen als Widerstand gelesen werden. Die Frauen verweigern sich den von der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik an sie gestellten Anforderungen ... Aus einer kritischen feministischen Perspektive müssen nicht nur partnerschaftliche Abhängigkeit, sondern auch die Abhängigkeit von marktvermittelter Erwerbsarbeit und die Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen, die an die Einhaltung bestimmter Verhaltensnormen gekoppelt sind, vermieden werden. Diese Ziele könnten mit einem bedingungslosen, existenzsichernden Grundeinkommen erreicht werden ...'(feministisches Institut)

Wunderbar verschwurbelt ausgedrückt, ich ziehe den Hut!
Aber "Frauen sollen weiter von Männern durchgefüttert werden" klänge ja auch uncool und gar nicht nach frecher Frau.

Samstag, 1. Mai 2010

Frauenrat gegen einseitige Belastungen

' ... Für mehr soziale Gerechtigkeit und den nachhaltigen Erhalt der Versorgungsqualität für Alle muss die solidarische Finanzierung ausgebaut werden. Akute und chronische Finanzierungsprobleme der Gesetzlichen Krankenversicherung müssen solidarisch gelöst und einseitige Belastungen der Versicherten vermieden werden ..." - so schreibt es der Deutsche Frauenrat.

Einseitig belastet vom deutschen Gesundheitswesen werden Männer. Die Damen vom Frauenrat aber verstehen unter Solidarität offenbar, dass nicht nur das bisherige Krankenversicherungs-Prinzip 'Männer zahlen für Frauen' beibehalten, sondern weiter ausgebaut wird. Weil vom hauptsächlich männerfinanzierten Gesundheitswesen in erster Linie Frauen profitieren, fürchten sie natürlich um ihre Privilegien bei einer Änderung - hatten und haben aber überhaupt nichts gegen einseitige Belastungen einzuwenden, sofern diese von nur Männern zu schultern sind.

Männerfeindliches Bremerhaven

Bekanntlich gibt es ein Gewaltschutzsgesetz, bekanntlich schenken sich Studien zufolge die Geschlechter beim Thema häusliche Gewalt nichts. Das hindert Bremerhaven nicht daran, ausschließlich von weiblichen Opfern und männlichen Tätern zu schwadronieren:

'Niemand hat das Recht, Ehefrau, Partnerin, Kinder oder andere Angehörige
zu misshandeln!'

'Die Polizei kann eine Person, die Ehefrau
Partnerin, Kinder oder Angehörige schlägt
oder sie schädigt, nach dem Polizeigeset
bis zu 10 Tage der Wohnung verweisen,
d.h. die Person darf in diesem Zeitraum
nicht zurückkehren und muss sich auch
sonst von den betroffenen Personen
fernhalten!'

'Sie werden vielleicht, wie viele andere
Frauen, von Ihrem Ehemann oder Partner beleidigt, beschimpft oder gedemütigt geschlagen, getreten, gewürgt daran gehindert, das Haus zu
verlassen davon abgehalten, ihre Familie,
Freunde/Freundinnen und Bekannte
zu treffen bedroht oder unter (finanziellen)
Druck gesetzt zum Sex gezwungen nach einer Trennung verfolgt,
belästigt oder terrorisiert mit dem Tod bedroht
Das müssen Sie nicht hinnehmen!'
(bremerhaven.de)

Aber von einer Arbeitsgruppe des Runden Tisches „Gewalt gegen Frauen" war wohl nichts anderes zu erwarten als dumpfe Hetze gegen Männer.

Link zum männerfeindlichen Flyer