Samstag, 6. März 2010

Das friedfertige Geschlecht

'Wenn Kinder getötet werden, dann sind es meist Säuglinge, die betroffen sind. Und meistens sind Frauen die Täterinnen. Das zeigt eine Auswertung der Universität Zürich ... 9 von 10 Kindstötungen werden innerhalb der Familie begangen, und zwar in etwa 94 Prozent der Fälle von einem Elternteil. In rund 63 Prozent, also der klaren Mehrheit der Fälle, sind Frauen die Täterinnen ... ' (NZZ)

So weit eine aktuelle Auswertung der Universität Zürich für die Schweiz. In Deutschland gab es in den 80er Jahren ähnliche Ergebnisse:

'... Das Bundeskriminalamt untersuchte damals 1 650 vollendete Tötungsdelikte an Kindern. Die Ergebnisse überraschten viele: Nur in 80 Fällen war der Täter ein Fremder, 283 Fälle blieben unaufgeklärt. Aber in 1 030 Fällen töteten die Eltern - und noch verblüffender: nur 305 Mal waren es die Väter, aber 725 Mal die Mütter. Es ist anzunehmen, dass dies die Spitze des Eisbergs zeigt: Der Anteil der Frauen, die ihr Kind prügeln, dürfte ebenfalls hoch sein ...' (Berliner Zeitung).

Frauen an die Macht?

Bei Vergewaltigung lügen Frauen nicht

'... Im Februar 2007 sagte die Angeklagte bei der Kripo in stundenlangen Vernehmungen detailliert aus, dass sie in einer Vielzahl von Fällen in Penzberg von sechs Ausländern aus dem Kosovo und der Türkei vergewaltigt worden sei. Die Männer wurden im März 2007 festgenommen und saßen in Untersuchungshaft ...' (merkur-online)

Wenn eine Frau derlei zusammenfantasiert, wird ihr sofort geglaubt, denn bekanntlich ist eine Vergewaltigung das, was eine Frau als solche empfindet. Und Frauen lügen nicht, besonders bei diesem Thema. Weiss doch jeder. Die sechs Männer wären wohl noch lange Jahre in Haft geblieben, wenn der Dame nicht noch unter beeindruckenden Kullertränchen eine Winzigkeit eingefallen wäre:

'... In der aufwändigen Verhandlung räumte die Penzbergerin nun ebenfalls und von Weinkrämpfen geschüttelt ein, die Ausländer falsch beschuldigt zu haben. Hintergrund war, dass die 30-Jährige damals ein Verhältnis mit einem Ausländer hatte, sich aber dennoch während dieser Zeit mit dessen sechs Freunden eingelassen hatte. Als dieser davon Wind bekam, behauptete die Frau, dass die Sexspiele „erzwungen“ worden seien ...'

Und das Ende vom Lied? Nein, keine Sorge, die Täterin wird nicht hart angefasst oder etwa so bestraft, wie es ihren Opfern geblüht hätte: Sie bekommt Bewährung plus Kuscheltherapie. Das wird ihr gehörig zu denken geben.

Freitag, 5. März 2010

In dubio pro Frau

'Weil er in einem Bad Karlshafener Restaurant eine junge Frau begrapscht hatte, ist ein 47-jähriger Pizzabäcker wegen sexueller Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Zudem muss er 150 Sozialstunden leisten ... In dem Prozess vor dem Amtsgericht Kassel hatte der Angeklagte am Donnerstag die Tat bis zuletzt abgestritten. Dabei hatte der Vorsitzende Richter, Gerd Krämer, ihn gleich zu Anfang gewarnt. „Viele meinen, bei einer Aussage-gegen-Aussage-Situation könnten sie nicht verurteilt werden. Das stimmt aber nicht.“ ... Nach einer anzüglichen Bemerkung über ihre Brüste, hatte er der heute 19-Jährigen in den Ausschnitt gefasst. Der Angeklagte wollte von all dem nichts wissen. Er behauptete, gar nicht über das nötige Vokabular für Anzüglichkeiten zu verfügen. Denn Deutsch ist nicht seine Muttersprache. Er bezeichnete die Frau als gute Schauspielerin. ... Ein vom Verteidiger angeregtes Gutachten, um die Glaubwürdigkeit der Frau zu untersuchen, hatte das Gericht abgelehnt. Es bestehe keinerlei Anlass, an ihren Angaben zu zweifeln, betonte Richter Krämer. Der Verteidiger meinte trotzdem, Widersprüche in der Aussage der 19-Jährigen ausgemacht zu haben. So hatte sie angegeben, damals gelegentlich in der Pizzeria ausgeholfen zu haben, während Inhaber und Kellner dies vor Gericht nicht bestätigen wollten ... ' (HNA)

Waren das noch Zeiten, als grundsätzlich 'im Zweifel für den Angeklagten' galt. Damals diente das Attribut 'Frau' noch nicht als unwiderlegbarer Beweis, die Glaubwürdigkeit einer Frau konnte überprüft werden. Vorbei diese finsteren, patriarchalen Zeiten! Frauen lügen nicht, basta!
Bemerkenswert ist auch das Strafmaß, das in etwa dem für eine Mutter entspricht, die ihr Baby umgebracht hat.

Bruttoinlandsprodukt steigern leicht gemacht

Zunächst einmal geht es um das sattsam bekannte Märchen 'Frauen-werden-schlechter-bezahlt':

'Die neue EU-Kommissarin für Justiz und Grundrechte, Viviane Reding, hat die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen in Deutschland kritisiert. Es sei "inakzeptabel", dass Frauen in Deutschland durchschnittlich 23,2 Prozent weniger verdienten als Männer, sagte Reding der Zeitung "Die Welt" ...' (tagesschau)

Aber dann hat die Dame eine innovative Idee:

'Nach Ansicht Redings könnte ein Ende der Lohnunterschiede in Deutschland zu einem Anstieg von rund 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts führen.'

Das nenne ich wirtschaftspolitischen Sachverstand und schlage vor, den Frauen nicht nur 23,2% mehr Lohn zu zahlen, sondern gleich 46,4% - dann würde das Bruttoinlandsprodukt vermutlich um knackige 60% steigen. Auf die Idee hätte nun aber wirklich auch ein Mann kommen können.
Immerhin fällt der Quotenkommissarin auch noch etwas Richtiges ein: 'Gleicher Lohn für gleiche Arbeit sei eines der ältesten Rechte und Werte, die auch in den Europäischen Verträgen verankert seien.' Ob die geringere Bezahlung von Frauen ihre Ursache in geringerer Leistung hat?