Sonntag, 31. Januar 2010

UN will gezielt Frauen in Haiti helfen

UN will gezielt Frauen in Haiti helfen

PORT-AU-PRINCE: Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat in Haiti eigene Lebensmittel-Abgabestellen nur für Frauen eingerichtet ...
(DeutscheWelle)

Das Welternährungsprogramm verteilt ' ... 25-Kilo-Säcke mit Reis vor allem an Frauen ...' (n-tv)

Die Männer mit ihren Tätergenen sollen gefälligst ohne Lebensmittel auskommen, was sind sie auch Männer mit Böse-Testosteron!
Schon bemerkenswert, dass sonst so überaus starke und freche Frauen wieder arme, kleine Opfer sind, die von Männern vor Männern beschützt werden müssen.
Mir kommt da ein Zitat von Alice Schwarzer in den Sinn: '... Kampfschwimmer. Ja, können Frauen denn nicht schwimmen? Oder können sie nicht kämpfen? Oder können sie, aufgrund weiblicher Hormone oder anatomischer Eigenheiten, nicht gleichzeitig schwimmen und kämpfen? ...'

Nicht zu vergessen: Die Menschen, die in Haiti in erster Linie um die Errichtung einer Ordnung ringen, sind in erster Linie - männlich. Und nein, Lebensmittel-Abgabestellen nur für Männer sind nicht geplant, denn das wäre übelste, patriarchale Frauendiskriminierung.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Schlagen, beissen, boxen, treten

'... In Basel tötete eine 52-Jährige ihren Partner mit einem Messerstich ins Bein, und in Bern wurde Edwald C., nachdem eine Kaffeekanne auf seinem Schädel zertrümmert wurde, mit lebensbedrohlichen Verletzungen in die Intensivstation eingeliefert.

Nur selten endet weibliche Verärgerung in Liebesbeziehungen mit Toten, aber die Liste tätlicher Angriffe, ausgeführt durch Frauenhand, lässt sich beliebig fortsetzen. Im Kanton St. Gallen gingen 39 Prozent aller polizeilich registrierten Übergriffe im Bereich der häuslichen Gewalt auf das Konto von Frauen (2008), in Zürich waren es rund 25 Prozent. Gesamtschweizerisch fehlt es an Zahlen, aber die Dunkelziffer von weiblichen Attacken, die nicht zur Anzeige kommen, wird als sehr hoch eingeschätzt. Mittlerweile gehen die Experten davon aus, dass in der Schweiz pro Jahr nicht nur Zehntausende von Frauen durch ihren Partner misshandelt werden, sondern – je nach Quelle ebenso viele Männer betroffen sind.

Bisher glaubte man, Frauen würden handgreiflich, um sich gegen prügelnde Ehemänner und Liebhaber zu verteidigen. «Das akzeptierte Klischee, dass Frauen immer die Opfer und Männer immer die Täter sind, ist falsch», sagt der deutsche Sozialwissenschaftler Bastian Schwithal. Im Rahmen seiner Dissertation («Weibliche Gewalt in Partnerschaften») analysierte der 33-Jährige über hundert internationale Untersuchungen und ist zum Schluss gekommen: «Von Australien über Kanada bis Südafrika: Frauen sind in Beziehungen genauso gewalttätig wie die Männer.» ...'

Weltwoche

Wir dürfen davon ausgehen, dass Politik und Medien realitätsunabhängig weiterhin das schön gruselige Bild vom männlichen Täter und vom weiblichen Opfer malen werden. Es sind inzwischen einfach zu viele Pöstchen und Institutionen, die staatliches Geld für Frauenunterstützung erhalten. Darauf möchte kein Frauenministerium, keine Frauenhausbetreiberin und keine feministische 'Wissenschaftlerin' verzichten und so dürfen wir auch weiterhin das Märchen vom Daueropfer 'Frau' und Dauertäter 'Mann' lesen. Aber es handelt sich eben auch nur um ein Märchen, wenngleich um ein teures.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Beschneidung kostet Leben

'Junge Südafrikaner bezahlen den Eintritt ins Erwachsenenalter oft mit dem Leben. Sie sterben bei einer stümperhaften Beschneidung, die ihnen richtiges Männersein verheißt ... Mehr als 200 Teenager sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Provinz in den vergangenen 15 Jahren an stümperhaften Beschneidungen gestorben, 90 verloren bei solchen Operationen ihren Penis. "Angesichts der Tatsache, dass sich das auf eine einzige Region konzentriert, ist das eine sehr hohe Zahl", findet Ministeriumssprecher Sizwe Kupelo ...' n-tv

So viel zum Thema 'Beschneidung von Jungen ist harmlos'. Erfreulich, dass dieser Artikel ohne die 'besonders betroffenen Mädchen' auskommt.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Schweden will Frauenquote abschaffen - wegen Frauenbenachteiligung

'Nach Protesten gegen eine Quotenregelung für Frauen an schwedischen Universitäten will die Regierung in Stockholm die Initiative wieder aussetzen - weil sie Studentinnen benachteiligt. Die Vorschriften, wonach es an schwedischen Universitäten möglichst die gleiche Anzahl von Männern und Frauen geben soll, habe in Wahrheit zu einer Diskriminierung von Studentinnen geführt, schrieb der schwedische Hochschulminister Tobias Krantz am Dienstag in einem Beitrag für die Zeitung "Dagens Nyheter". Gerade für bei Frauen beliebten Studiengängen wie Psychologie und Veterinärmedizin seien jüngst wegen der Quotenregelung bevorzugt Männer genommen worden, obwohl es mehr qualifizierte Frauen als Männer für die Studienplätze gegeben habe. "Das Bildungssystem sollte Türen öffnen und sie nicht motivierten jungen Frauen vor der Nase zuschlagen", schrieb Krantz. Ein schwedisches Gericht hatte vor kurzem zudem zugunsten von 44 jungen Frauen entschieden, die gegen die Ablehnung des Studienplatzes aufgrund ihres Geschlechts geklagt hatten. Die Regierung hatte den Universitäten im Jahr 2003 erlaubt, die Regelungen zur Minderheitenförderung anzuwenden.'
news.yahoo

Es geht also nicht, wie von Feministinnen und auch ganz normalen Frauen gern wiederholt, um Gleichberechtigung, sondern nur um plumpe Förderung von Frauen wegen ihres Geschlechts. Gleichheit soll für Männer offensichtlich nicht gelten.
Man darf davon ausgehen, dass Männer, die wegen geschlechtsbedingter Diskriminierung klagen würden, keine Chancen vor Gericht hätten - gerade jungen, motivierten Männern soll die Tür vor der Nase zugeschlagen werden.

Montag, 11. Januar 2010

Schnee und Kälte in Norddeutschland - wo sind die Frauen?

Schneeverwehungen und Kälte in Norddeutschland - da müssen Autobahnen, Straßen, Flughäfen und Gleise vom Schnee befreit werden. Erstaunlicherweise sieht man ausschließlich Männer bei der Schneebeseitigung und der Befestigung der Dämme. Wo aber sind die starken und überlegenen Frauen? Warten sie vielleicht nur auf echte Herausforderungen?
Oder ist weibliches Zusehen beim Schneeschippen der Männer irgendwie gleichwertig? Oder tragen vielleicht Männer am harten Winter schuld, von dem Frauen bestimmt ganz besonders betroffen sind?

Donnerstag, 7. Januar 2010

Feministische Kultur?

Im Kulturspiegel vom Januar 2010 werden die angeblich wichtigsten Phänomene der neuen Dekade vorgestellt. Derlei blättert man uninteressiert durch, bis zum Unterpunkt 'Female Shift': 'Die Frauen in den Vorständen deutscher Unternehmen hat sich im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt ... Für die kommende Dekade wäre eine Verzehnfachung wünschenswert, mindestens', schreibt da eine Claudia Voigt. Warum und für wen - ausser für Quotenfrauen - das wünschenswert sein sollte, bleibt ihr Geheimnis. Was solls, könnte man fragen, eine vulgärfeministische Schmuddelecke ist auch dem Kulturspiegel zu gönnen. Aber irgendwann nervt's doch, weil Frau Voigt auch noch an einer Buchbesprechung (Henry James / Benvolio) dilettieren darf: ' ...Die Frauen darin werden von den Männern hin und wieder als kaltherzig bezeichnet, aber der Autor und der Leser wissen es besser: Es ist ihr kühler Kopf, ihre Klugheit, die von den unterlegenen Männern herabgestuft werden müssen, um sie ertragen zu können ...' Derlei dumpf vorgetragener Überlegenheitsfeminismus sollte in einem Blatt, dass die Kultur im Titel trägt, keinen Raum finden.