Sonntag, 5. Dezember 2010

Frauenquote in der Bundeswehr - nicht im Ernstfall

'Am 24. November 2004 gab der Bundestag grünes Licht für eine Frauenquote in der Bundeswehr. Am 1. Januar 2005 trat dann das sogenannte Soldatinnen- und Soldatengleichstellungdurchsetzungssgesetz (SDGleiG) in Kraft.

"Soldatinnen sind dann als unterrepräsentiert anzusehen, wenn ihr Anteil […] in allen Laufbahnen mit Ausnahme der Laufbahn des Sanitätsdienstes unter 15 Prozent, in der Laufbahn des Sanitätsdienstes unter 50 Prozent liegt." ... Soldatinnen- und Soldatengleichstellungsdurchsetzungsgesetz § 3, Absatz 4 : "Dieses Gesetz ist im Spannungs- und Verteidigungsfall nicht anwendbar." Die Begründung im Entwurf lautet dazu: "Die Funktionsfähigkeit der Streitkräfte muss sichergestellt sein und darf durch die Anwendung des Gesetzes nicht beeinträchtigt werden. Deshalb ruht das Gesetz im Spannungs- und Verteidigungsfall, um die Auftragserfüllung durch die Streitkräfte nicht zu gefährden."
Und laut § 3, Absatz 5 gilt das Gesetz auch "im Rahmen von besonderen Auslandsverwendungen […] es sei denn, das Bundesministerium der Verteidigung erklärt es im Einzelfall zur Gewährleistung der Sicherheit oder Einsatzbereitschaft der eingesetzten Truppen für nicht oder nur eingeschränkt anwendbar" ...

Die Grenze für Gleichberechtigung in den deutschen Streitkräften ist offiziell also dann überschritten, wenn es ernst wird; wenn die Umstände die größtmögliche Leistungsstärke bedingungslos fordern – wenn es ans Sterben geht. Dann erhalten die männlichen Soldaten unverhohlen den Vorzug vor ihren Kameradinnen. Das verordnete und gleichwohl erkannte Leistungsdefizit der genderkorrekten Armee würde ihr sonst zur Falle ...'


Der ganze Kommentar: http://www.campus-web.de/2/2319/10892/

Kommentare:

  1. Als Oberfeldwebel a.d. in der Grundausbildung kann ich nur sagen Frauen beim Bund sind die reinste Katastrophe zb musste jeder Grundwehrdienstleistender aus Kameradschaft den Rucksack von Frau Feldwebel in Spe Tragen wenn sie auf einem Gefechtsmarsch bereits nach 4 Kilometer an ihre grenzen kam jedoch von der Staffel Kommandantur nichts zu befürchten hatte aufgrund der tollen Quotenregelung

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  2. Der Aussage meines Vorredners kann ich mich nur anschließen!
    Das was ich mir in meiner Dienstzeit mit ansehen musst spottet jeder Beschreibung. Von Gleichberechtigung oder gar Gleichstellung habe ich in den 9 Jahren seit 2001 nichts bemerkt! Das beginnt bei den sportlichen Leistungen, wo für Frauen bei gleichem Gehalt niedrigere Sollwerte angesetzt werden und hört bei der "Frauenquote" noch lange nicht auf! Wärend bei den Männern nur die Besten Berufssoldat werden, reicht es bei den Frauen, wenn sie die ohnehin schon niedrigeren Mindestvoraussetzungen erfüllen! Eine Frechheit!
    Nun ist es nicht so, dass ich gegen Frauen bei der Bundeswehr bin, habe ich doch auch einige frauen kennengelernt, die ihren männlichen Kameraden in nichts (auch sportlich) nachstehen. Allerdings waren das leider Einzelfälle.

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