Mittwoch, 8. Dezember 2010

Feministische Vergewaltigungsfantasien

'Eine der beiden Frauen, die Assange beschuldigen, schreibt in ihrem Blog: "Eine gute Rache knüpft an das an, was dir angetan wurde." ... Bei einer der Begegnungen wurde nach Aussage der Frau vor der Benutzung ein Kondom beschädigt. Nach einem Bericht der "Daily Mail" warf sie ihm vor, es absichtlich kaputt gemacht zu haben. Trotzdem gab es in den folgenden Tagen wenige oder gar keine Anzeichen für Spannungen zwischen den beiden, wie mehrere Personen sagten ... An diesem Abend hatten die beiden nach Aussage von Vertrauten Assanges geschützten Verkehr. Was am folgenden Morgen geschah, ist demnach nicht ganz geklärt. Assange und W sollen wieder Sex gehabt haben, diesmal ohne Kondom. Sie sollen freundschaftlich auseinandergegangen sein. W soll aber zunehmend besorgt gewesen sein, dass sie sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt haben könnte ... Eine der ranghöchsten Staatsanwältinnen Schwedens, Marianne Ny, geht ebenfalls von Vergewaltigung aus. In einem minderschweren Fall - wie er Assange vorgeworfen wird - drohen in Schweden bis zu vier Jahre Haft.' (n-tv)

Vergewaltigung ist, wenn eine Frau zunehmend besorgt ist, dass 'sie sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt haben könnte'? Hut ab vor einer derartig mündigen Frau, die sich solche schwerwiegenden Gedanken bereits Tage nach einverständlichem Sex macht. Man wird den Eindruck nicht los, dass für das überlegene weibliche Geschlecht schon die bloße Anwesenheit von Männern auf Erden - oder zumindest in Schweden - einer Vergewaltigung gleichkommt.
Vielleicht wäre es einfacher und kürzer, wenn klar von der Justiz festgelegt würde, was denn genau KEIN Vergewaltigungstatbestand ist, viel bleibt ja nicht übrig.

Zur erwähnten Staatsanwältin Marianne Ny:

' ... So hatte sie sich einst in einem Fall von Frauenmisshandlung dafür ausgesprochen, dass Männer, die von Frauen beschuldigt werden, aber nicht verurteilt sind, in jedem Fall vorsorglich eingesperrt werden müssten – um der Frau "Raum zum Nachdenken" zu verschaffen. "Erst wenn der Mann gefangen genommen ist und die Frau in aller Ruhe Zeit bekommt, mit etwas Abstand auf ihr Dasein zu blicken, bekommt sie die Chance zu entdecken, wie sie behandelt wurde" ...' (Zeit)

1 Kommentar:

  1. Hier ist noch ein "Schmankerl", aus dem "gelobten Land" des Feminismus.

    Sie hob hervor(Marianne My), dass nach schwedischem Recht Nötigung oder Vergewaltigung in einem minder schweren Fall vorliegen kann, wenn sich eine Frau nach dem Sex unwohl fühlt oder sich ausgenutzt vorkommt.

    Da muss man(n) sich erst mal zwicken, um sicher zu gehen, ob man nun träumt oder wach ist. Wie mögen sich wohl die schwedischen Männer dieser Tage fühlen?

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