Mittwoch, 22. Dezember 2010

Deutschland: 12.000 Jungs diskriminiert

'Rund 12.000 Wehrpflichtige müssen zur letzten regulären Einberufung am 3. Januar bei der Bundeswehr antreten. Das teilte das Verteidigungsministerium mit. Dies ist der letzte Termin, bei dem Soldaten auch gegen ihren Willen zum sechsmonatigen Grundwehrdienst eingezogen werden können ...' (n-tv)

Allerorten wird Gleichberechtigung praktiziert und gar Gleichstellung gefordert, aber wenn es um den Kriegsdienst geht, verhält sich das feministisch-asoziale Lager merkwürdig still, seit Jahrzehnten schon. Es meldete sich nur kurz zu Wort, als es galt, militärische Spitzenpositionen auf Frauenquote zu ergattern.

Warum trifft Diskriminierung nun ausgerechnet Jungs? Richtig, sie haben das falsche, das männliche Geschlecht, das sogar staatlicherseits diskriminiert werden darf. Und die Erfassung - natürlich nur der jungen Männer, nicht der jungen Frauen - soll auch weitergehen, vielleicht wird ja bald ein großer Militäreinsatz wie in Afghanistan nötig, da sollen Männer dann wieder mit Waffengewalt 'Frauenrechte' durchsetzen.

Kommentare:

  1. Es ist ja immerhin schon ein Vorteil, dass sie endlich ausgesetzt wird. Wenn dann etwas Zeit vergangen ist, dann wird auch die Erfassung immer fremder erscheinen.

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  2. Also ich weiß nun wirklich nicht was dieses seltsame Wettern gegen die Wehrpflicht bedeutren soll. Es ist eines der vornehmsten Rechte und Pflichten eines Bürgers sein Land zu verteidigen. Gerade wir Männer sollte es nicht den Emanzen gleichmachen und alles gleichstellen. Die Aufgaben von Männern und Frauen in der Gesellschaft sind nicht immer die gleichen. Widerlich so eine Söldnerarmee, die finde ich echt zum Kotzen.

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  3. Ich gebe meinem Vorposter "Anonym" da recht. Ob das Aussetzen der Wehrpflicht wirklich das richtige ist, weiß ich nicht so recht. Hier geht es ja auch um ein Wertesystem und um männliche Identität. (Männlichkeitsrituale)
    Man(n) muss sich nur fragen wie man sie besser praktizieren kann. (Quotenregelung)
    Assozial wird es dann, wenn unsere Frauenministerin das Feldlager in Afghanistan besucht, und nur die Soldaten/innen hervorhebt.

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  4. In Zukunft setzt man darauf das Jungs, die im normalen Schulsystem um eine faire Changse betrogen waren, eine Karriere in der Bundeswehr antreten werden, weil sie sonst überhaupt keine andere Berufsmöglichkeiten haben.

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