Montag, 22. November 2010

Nacheheliche Solidarität - Frauen dürfen weiter schmarotzen

'Das deutsche Scheidungsrecht ist 2008 grundlegend reformiert worden. Geschiedene sollen nach einigen Jahren grundsätzlich wieder finanziell auf eigenen Beinen stehen. Das Gesetz enthält Soll-Vorschriften und erlaubt Ausnahmen nach „Billigkeit“. Der BGH in Karlsruhe legte das neue Gesetz jetzt zugunsten von Hausfrauen aus, die in der Ehe über Jahrzehnte auf einen eigenen Beruf verzichteten.' (Welt)

Ist das nicht schön formuliert? Frauen drücken sich nicht etwa vor der täglichen Schufterei, sondern 'verzichten' auf einen eigenen Beruf. Und als wäre die Tatsache, dass die Damen über Jahrzehnte keiner Erwerbsarbeit nachgehen mussten, nicht bereits ein riesiges Geschenk, müssen sie auch noch trotz Ehe-Ende in 'nachhehelicher Solidarität' weiter luxuriös durchgefüttert werden - und nicht etwa zum Sozialhilfesatz. Zudem erhalten sie den Unterhalt vollkommen verpflichtungsfrei, sie müssen also keine Gegenleistungen erbringen.
Welcher Mann von Verstand kommt nach derartigen Urteilen auf den Gedanken, zu heiraten und damit dem weiblichen Schmarotzertum Tür und Tor zu öffnen? Für Männer gibt es keine Scheidung, sie müssen in nachehelicher Solidarität auf ewig bluten.

Kommentare:

  1. Solidarität bedeutet u.a. auch gemeinsame Ziele und Werte zu haben und zu verfolgen! Wie soll das nach einer Scheidung möglich sein??? Vor allem wenn die Frau die Familie verlässt und damit die eheliche Solidarität freiwillig aufgibt!
    Mit diesem 'Totschlagargument' hat der (natürlich von Frauen geleitete!) Senat des BGH das alte, zu Recht vom Gesetzgeber abgewandelte und gerechter abgefasste Gesetz zur Unterhaltszahlung, auf den alten Stand gebracht!
    Nun kann man darüber streiten, ob hier Rechtsbeugung vorliegt, oder einfach nur die Änderung des Unterhaltsrechtes vom Gesetzgeber absichtlich so abgefasst wurde, dass nur der Anschein einer angeblich gerechteren Unterhaltsverpflichtung erreicht werden sollte. (Erinnern wir uns: Seit Jahren wird das Bundesjustizministerium von Frauen geleitet!!!!)

    AntwortenLöschen
  2. Nacheheliche Solidarität, Sie haben es auf den Punkt gebracht. Auch mir als Frau ist es unverständlich, den Ex-Ehefrauen, durch die Gesetze den Luxus zu zu sprechen ohne einen Finger krumm zu machen.Es liegt im Ermessen der Frau wie sie ihr Leben gestaltet. Es gibt heut zu Tage viele Möglichkeiten, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen,ohne das die Kinder zu kurz kommen.
    Unerklärlich ist mir auch das diese Frauen nicht verpflichtet werden, etwas selbst dafür zu tun, um für sich selbst zu sorgen. Z.B. Therapeutische Behandlung nachzuweisen, um wieder Berufstätig zu werden, hier gibt es bestimmt schon viele Fördermöglichkeiten.
    Wenn diese Frauen nur einen Sozialhilfesatz erhalten würden, würden sie vermutlich schon in die Hufe komme oder sich ein Neues Opfer suchen.
    Zudem sollte dem der die Arbeit ausübt, das Geld verbleiben, weil er sich dieses hart erarbeitet hat.
    Auch die nachweispflicht des Unterhaltspflichtigen zur Unterhaltsversagung ist sehr schwierig! Der Staat hätte schon längst die Sozialhilfe gekürzt.
    Es darf nicht sein für eine Frau ein Lebenlang Unterhaltsverpflichten zu sein. Man(n) möchte doch eine freie neue Lebenphase beginnen ohne die starke Belastung der Ex.
    Ich finde dies ist nicht feministisch, sondern einfach armseelig,zum Glück bin ich dies nicht!

    AntwortenLöschen
  3. Mit welchem Recht steht es Frauen zu, die sich schon lange genug ausgeruht haben,sich nach der Scheidung weiterhin auf Kosten ihrer Ex-Männer
    ein bequemes Leben zu machen?
    Was ist mit den Frauen, wie ich? Ich habe mein ganzes Leben lang gearbeitet,Kinder,Haushalt und Beruf alles unter einen Hut bekommen.Dafür wurde ich bestraft, ich habe keinen Trennungs-und
    nachehelichen Unterhalt bekommen. Armes Deutschlan, einfach traurig!

    AntwortenLöschen
  4. Ich erlebe gerade, wie einem Mann von einer Frau förmlich die Lebensgrundlage unter den Füßen weggerissen wird. Ich bin auch eine geschiedene Frau, die während der Ehe zwei Kinder groß gezogen hat dabei voll erweerbsfähig war, sich um Haus und Garten gekümmert hat und ihre eigene berufliche Entwicklung hintenan gestellt hat, weil sie ihrem Mann beim stetigen Karriereaufstieg den Rücken freihielt. Meine Ehe endete nach 24 Jahren und auch ich habe keinen Trennungs-oder nachehelichen Unterhalt bekommen. Aber zu all meinen Entscheidungen während der Ehe stehe ich, denn ich bin ein selbstverantwortlicher Mensch, der auch die Verantwortung für die gemeinsamen Entscheidungen während der Ehe mitträgt, denn ich habe mitentschieden...ich war ja nicht zwangsverheiratet!!! Und nun erlebe ich gerade eine Frau, die vor Gericht gelogen und betrogen hat...zusammen mit ihrem cleveren Anwalt. Es geht immer nur um Geld, nicht um Stolz und Würde....von welcher Gleichberechtigung sprechen die meisten Frauen? Für mich bedeutet Gleichberechtigung Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit auszuleben und zu allem zu stehen, was ich mitentschieden haben als erwachsene gleichberechtigte Persönlichkeit. Ich bin eine Verfechterin der Gleichberechtigung.....aber konsequent mit allen Rechten und auch mehr oder weniger unbequemen Pflichten....Stolz, Ehre und Würde....und die Fähigkeit, selbstverpflichtet das eigene Leben zu gestalten...alles andere ist nur eine Scheingleichberechtigung auf dem Niveau eines Wickelkindes...anscheinend wurden diese Frauen mit Gewalt vor den Altar gezerrt, zum "ja"-sagen gezwungen und in der Ehe entmündigt...ja, unsere Rechtsprechung ist antiquiert und ungerecht, weil sie Frauen die Eigenverantwortlichkeit abnimmt und die Männer jeder Möglichkeit beraubt, frei ein neues Leben zu gestalten....."bis dass der Tod Euch scheidet..." bleib in der Ehe, werde krank und finde dich ab mit deinem Unglück....oder trenne dich und werde bettelarm, weil die "arme" Frau so ein unmündiges kleines Würstchen ist....Ich schäme mich für solche Geschlechtsgenossinnen...

    AntwortenLöschen
  5. Ich bin leider einer der Männer die Ihrer Frau finanziell in der Ehe allen Freiraum ließ. Sie wollte nicht arbeiten weder im Haus noch einem Job nachgehen. Eine grosse Abfindung die ich erhielt und im Vertrauen auf dem gemeinsamen Konto gelassen habe hat sie genutzt um fürstlich zu Leben während ich weiter 12 bis 13 Stunden arbeiten ging um die Familie zu ernähren. Nach zehn Jahren Ehe stellte sie nun fest das wir nie eine Beziehung führten sie hat mich zwischenzeitlich mit einer Frau betrogen und ist mittlerweile dabei einer zweiten Frau schöne Augen zu machen. Das Geld ist weg und Ihren dicken amerikanischen Wagen mit Bigblock Motor und das gemeinsam bewohnte Haus soll ich weiter finanzieren. Unser gemeinsamen Sohn bleibt natürlich bei der Mutter, wir wollen ja keinen Krieg haben. ich habe fertig mit solchen Frauen. Für sowas gibt es keine Rechtsprechung da greift das geltende "Recht" - bedeutet für den Mann zahlen zahlen zahlen. der Beitragsschreiberin vom Oktober 2012 zolle ich allen Respekt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hier ist nochmal die Schreiberin vom Oktober 2012. Vielen Dank für die nette Rückmeldung. Die Geschichte meines jetzigen Lebenspartners ist bis vor den BGH gegangen, nachzulesen im Beschluss Xll ZB 214/13...Mich macht das so wütend, was da passiert ist. Man muss wissen, dass die Eheleute in der ehemaligen DDR gelebt haben und in einem KKW arbeiteten, das vor dem Aus stand. Sie wurde in die Kurzarbeit 0 geschickt ohne Arbeitsleistung bei weiterlaufendem Gehalt und dem Wissen, dass sie betriebsbedingt gekündigt wird. Er hatte dort noch einen Job, hat sich aber in S/H um neue Arbeit bemüht, damit sie auch wieder Fuß fassen kann. Ende 1992 wurde sie dann gekündigt und hat während der Zeit keine ausreichenden Bemühungen gezeigt, wieder in Arbeit zu kommen und sich auch nicht bemüht, ihre Qualifikationen zu erhalten oder zu erweitern, hat quasi entmutigt zu Hause gesessen. Er hat ihr quasi durch diese Zeit geholfen, wie das in einer Ehe üblich ist, wo man sich gegenseitig liebevoll unterstützt. 1993 bekam sie dann kein Arbeitslosengeld mehr, hat einen vom Arbeitsamt vordiktierten Computerlehrgang gemacht und dann wieder nichts getan, also alle staatlichen Hilfen voll ausgenutzt wie ein Parasit. Dann kam das Kind zur Welt, dann folgten 3 Jahre Erziehungsurlaub und danach eine Umschulung zur Bürokauffrau. Seitdem ist sie vollzeitbeschäftigt. In einem Leitsatz des BGH hieß es...."Ein ehebedingter Nachteil liegt nur dann nicht vor, wenn die Ehe und die nachfolgende Rollenverteilung für den Erwerbsnachteil nicht ursächlich geworden ist. Dies ist dann der Fall, wenn der Verlust des Arbeitsplatzes ausschließlich auf Gründen beruht, die nicht in der Ehegestaltung liegen, etwa bei einer betriebsbedingten Kündigung oder einer selbstbeschlossenen beruflichen Neuorientierung." All das liegt hier vor, ein besonderer Umstand ist hier noch die Wende, die an alle im Osten hohe Anforderungen stellte. Da der Unterhaltsstreit bereits vor dem Amtsgericht und auch vor dem OLG zu ihren Gunsten entschieden und oben genannter Leitsatz nicht berücksichtigt wurde, ging der Fall vor den BGH.Und dieser hat nun..schwups..einen neuen Leitsatz geschaffen.."Ein ehebdingter Nachteil kann sich bei einem nicht ehebedingten Arbeitsplatzverlust indes daraus ergeben, dass der unterhaltsberechtigte Ehegatte mit Rücksicht auf die Ehe und die damit verbundene Rollenverteilung von der Aufnahme einer seiner beruflichen Qualifikation und Fähigkeiten entsprechenden Erwerbstätigkeit absieht und ihm dadurch eine dauerhafte Einkommenseinbuße entsteht..."

      Löschen
  6. weiterführung des Kommentars......
    ..." Mich macht das so was von wütend. Wo liegt eigentlich noch der Sinn einer Partnerschaft und wo bleibt die Liebe? Dieser neu geschaffene Leitsatz öffnet der Faulheit von (manchen) verheirateten Frauen Tor und Türen. Sie kann machen, was sie will, er ist der Depp. Sie hat nur genommen, solange sie nehmen konnte, erst als sie vom Arbeitsamt in die Pflicht genommen wurde, hat sie sich bemüht. Und nun behauptet sie, sie hätte die große Karriere gemacht ohne die Ehe. Und diese Behauptung allein reicht aus, um ihr diesen ehebedingten Nachteil zuzubilligen. In die Unterhaltsberechnung fließen alle persönlichen Zulagen, die mein Partner bekommt, insbesondere Schichtzuschläge, die dazu dienen, einen gesundheitlichen Ausgleich zu bekommen. Sie muss nicht in Schichten arbeiten, er wird dazu verdonnert, es bis ans Lebensende zu tun, wenn er ein halbwegs gleichwertiges Lebensniveau halten will. Und das geht sogar noch weiter. das Urteil ist unbefristet, d. h,. selbst nach seinem Tod sind die Erben verpflichtet... Wo leben wir hier bloß. Ich bin in der DDR aufgewachsen, wo bestimmt vieles schlecht war. Aber im Unterhaltsrecht hieß es: „Eine Ehe darf nur geschieden werden, wenn das Gericht festgestellt hat, dass solche ernstlichen Gründe vorliegen, aus denen sich ergibt, dass diese Ehe ihren Sinn für die Ehegatten, die Kinder und damit auch für die Gesellschaft verloren hat“. Trennungsfristen, wie im Scheidungsrecht der BRD ab 1977, waren nicht vorgesehen. Allerdings war eine Härteklausel, insbesondere unter Bezug auf die Kindesinteressen, in § 24 Abs. 2 FGG vorhanden. Da die beiderseitige Berufstätigkeit der Ehepartner vorausgesetzt wurde, waren Regelungen wie der Versorgungsausgleich nicht vorhanden und Ehegattenunterhaltsansprüche auf 2 Jahre befristet.Mit anderen Worten.... zum Scheitern einer Ehe gehören immer zwei und jeder ist gleichberechtigt für sich selbst zuständig...... Das war modern und entspricht den Forderungen nach Gleichberechtigung und Verantwortung. Wieso wird in diesem Staat überhaupt eine Ehe geschieden, wenn man nicht frei sein darf? Mich ekelt das Verhalten dieser Frauen so an.

    AntwortenLöschen