Mittwoch, 24. November 2010

Muttersein als Identitätsverlust

In gefährlichen Berufen, in Abwasserkanälen, in Atomkraftwerken, in Bergwerken, auf Baustellen, an der Kriegsfront, da sind Frauen kaum zu finden. In Spitzenpositionen von Politik und Wirtschaft schaffen sie es nicht mit überzeugenden Leistungen, sondern nur mit der lächerlichen Frauenquote. Im öffentlichen Dienst geht es nicht ohne bevorzugte Einstellung und bevorzugte Beförderung, sogar für Bundesverdienstkreuze wurde eigens die Frauenquote eingeführt. Und nun dies:

'... Die Studie "Kinderkriegen in Deutschland" zeigt auch, dass sich viele Frauen unter großem Druck fühlen. Sie haben Verlustängste und fühlen sich zerrissen. "Muttersein geht für viele Frauen mit einer Art Identitätsverlust einher", sagt die Psychologin Ines Imdahl von Rheingold ...' (Süddeutsche)

Die schlichte biologische Funktion von Frauen, die menschliche Fortpflanzung, geht mit einem Identitätsverlust einher. Es stellt sich mittlerweile die Frage, was Frauen trotz gewaltiger Förderung durch Männer überhaupt auf die Reihe bekommen. Manifestiert sich ier die vielbeschworene weibliche Überlegenheit? Oder handelt es sich gar um emotional-soziale Kompetenz?

'... So erklärten 61 Prozent der Befragten, es sei Aufgabe der Mütter, die Kinder optimal zu fördern ...' - kann man überhaupt unmenschlichere Ansinnen an eine Mutter stellen?
Die nächste Studie wird vermutlich 'Shopping bei Douglas', 'Latte macchiato beim Italiener' und das Wachstum des Haupthaares als unzumutbare Härte für Frauen entlarven und entsprechende Förderprogramme für Frauen einfordern.

1 Kommentar: