Donnerstag, 11. November 2010

Lesbische Radikalfeministin wird Verfassungsrichterin

Was hilft eine einsichtige Frauenministerin, die nichts von Feminismus hält, wenn gleichzeitig das höchste deutsche Gericht für 12 Jahre feministisch durchseucht wird?

' ... Auch wenn Baers feministische Ausrichtung zunächst skeptisch betrachtet wurde, stand die fachliche Qualifikation in Juristenkreisen außer Frage ...' (n-tv)

Auf Deutsch: Quotenfrau.
Genderkompetenz und Feminismus haben mit Wissenschaft so viel zu tun wie Esoterikkompetenz und Schamanentum, auch wenn es selbst dafür 'Fachliche Qualifikation' geben mag, die in entsprechenden Kreisen außer Frage steht.

'... Die neue Richterin Susanne Baer ist Feministin par excellence, lesbisch ... eine Juristin, die ihre politische Sozialisierung in der autonomen Frauenbewegung erfahren hat, gab es dort noch nie. Sie engagiert sich seit Jahren in Projekten gegen häusliche Gewalt. 1988 schrieb sie als eine ihrer ersten juristischen Veröffentlichungen einen Gesetzentwurf, der es Frauenverbänden ermöglichen sollte, gegen entwürdigende und pornografische Darstellungen von Frauen zu klagen. Als Beraterin der Bundesregierung leitete sie bis vor Kurzem das Genderkompetenzzentrum in Berlin ...' (FTD)

Mit dieser Genderkompetenzlerin im Verfassungsgericht dürfte das gedeihliche Zusammenleben der Geschlechter in weite Ferne rücken - überragende wissenschaftliche Kompetenz in fernöstlicher Harmonielehre wäre dafür gewiß hilfreicher. Von unserer Frauenministerin war bislang nicht zu hören, was sie davon hält, wenn ausgerechnet eine Frau, die sich hauptberuflich für noch stärkere Männerdiskriminierung einsetzt, Verfassungsrichterin wird. Vermutlich stört es sie nicht.

Kommentare:

  1. Hallo Wolfgang

    Tolle Themen, doch ich kapiere nicht wieso da alle auf den 'Gender Studies', also die Studien zum sozialen Geschlecht herumhacken? Denn genau das machst Du ja hier, du reflektierst die Rolle des sozialen Geschlechts mit Fokus auf die Nachteile des Mannes.

    Gruss, Christian

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  2. Es gibt keine Rollen, ihr seid nur verweichlicht und wisst nicht das es lebensnotwendige Aufgabenteilung war und IST.

    ajk

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  3. Trotzdem kann ich das alles nicht so nachvollziehen. Wo ist das Problem?

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  4. Ich kann es auch nicht nachvollziehen. Wenn wir jeden Mann, der eine reaktionäre Geschlechtereinstellung hat von seinem Job wegjammern wollten, dann wären viele hohe Positionen, die von Männern besetzt sind nun unbesetzt. Warum sollten wir bei dieser Frau andere Maßstäbe anlegen als bei allen Männern?

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  5. Im übrigen ist es in dem Zusammenhang doch auch völlig unsachlich zu erwähnen, dass sie lesbisch sein soll. die sexuelle Orientierung ist erst mal kein kriterium

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