Freitag, 8. Oktober 2010

Lust ohne Gleichberechtigung

'Soviel zum Thema Gleichberechtigung: Während Viagra das sexuelle Verlangen des Mannes bereits seit Jahren steigert, muss Frau weiterhin ohne Lustpille auskommen ...' (n-tv)

Ja, so sind sie, die patriarchalen Herren der Pharmaindustrie, gönnen sie Frauen doch einfach keine Lustpille! Und haben bestimmt Angst vor fordernden, lustbetonten Frauen! Mit einer ordentlichen Frauenquote in Boehringers Chefetage hätte es eine so krasse Fehlentscheidung niemals gegeben - was meint das Frauenministerium dazu? Und ist nicht im Grundgesetz die Gleichberechtigung vorgeschrieben?

Die Lustpille ist ein berechtigtes und dringendes Frauenanliegen, wusste doch schon vor Jahrzehnten ein Fräulein Schwarzer im 'kleinen Unterschied' zu berichten: 'Keine tut es aus Lust, alle tun es aus Angst'.

Starke, überlegene Frauen mit ihren besseren Schulabschlüssen sollten unverzüglich mindestens 50% Quotenposten im Vorstand von Boehringer fordern und von dort aus die offensichtlich frauenfeindlichen Männer in der Entwicklungsabteilung anweisen, ihnen im Namen der Gleichberechtigung endlich eine Lustpille zu basteln.

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