Dienstag, 5. Oktober 2010

Knapp 1 Million Männer alkoholabhängig

Angesichts dieser gewaltigen Zahl sollte man annehmen, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), würde vor einer Alkoholabhängigkeit unter Männern, die damit rund die 3/4 der Betroffenen stellen, warnen, zumal deren Lebenserwartung ohnehin deutlich hinter der weiblichen zurückliegt. Aber weit gefehlt:

' ... "Die besonderen gesundheitlichen Risiken von Frauen werden bislang zu wenig beachtet", sagte Dyckmans ... Alkohol sei für Frauen besonders schädlich, weil ihr Stoffwechsel empfindlicher reagiere als der von Männern, erläuterte die Dyckmans. Deshalb gebe es ein höheres Risiko, an Leberzirrhose und Brustkrebs zu erkranken ... '(tagesschau)

Wie man angesichts der eindeutigen Zahlen zu dem Schluß kommen kann, 'Alkohol sei für Frauen besonders schädlich', wird wohl das Geheimnis der Beauftragten bleiben.

Im gleichen Artikel wird wie nebenbei erwähnt, dass die meisten Frauen (80%) nicht in der Lage seien, während der Schwangerschaft auf Alkohol zu verzichten und entsprechend viele Kinder mit geistigen Behinderungen, Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen gebären. Wäre es dann nicht angemessen, solche Frauen zu bestrafen? Aber in diesen Fällen geht Frauenlust auf Sekt und Korn vor Kindeswohl.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen