Mittwoch, 13. Oktober 2010

Frauen schrecken nicht mehr vor der Quote zurück

Wann haben sie das jemals getan? Warum sollten die Damen Leistung bringen, wenn sie doch schon dem richtigen Geschlecht angehören?

' ... Auch die EU-Kommissarin für Gleichstellungsfragen, Viviane Reding, mahnt: „Wenn bis Ende 2011 nichts geschieht, müssen wir über gesetzliche Quoten nachdenken.“ Ihr gemeinsames Ziel: Mehr Frauen sollen in Spitzenjobs ...' (Focus)

Nach den Vorfällen in Chile stellt sich doch eher die Frage: Warum nicht mehr Frauen in die Bergwerke? Weg von der 100%-Männerquote unter Tage!

' ... „Jetzt ist Schluss mit den Appellen“, meint selbst die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU). Frauen wollen durch die speziell für sie eingezogenen „gläsernen Decken“ in die Führungsetagen von Unternehmen und Parteien ...'

Mit Apellen sind selbstredend nicht Apelle an die Damen gemeint, endlich solche Leistungen zu bringen, die Führungspositionen rechtfertigen könnten. Nein, es sind die sattsam bekannten Forderungen gemeint, Frauen endlich via weicher Quotensänfte nach oben zu hieven, ganz nach dem Motto 'Zeig mir deine Muschi und ich gebe dir einen Vorstandsposten'.

' ... Es dürfe nicht länger eine 100-Prozent-Männerquote in manchen Bereichen geben, sagt die Fraktionsvorsitzende Künast ...'

An welche Bereiche mag sie gedacht haben? Müllabfuhr? Kanalreinigung? Gerüstbau? Familienministerin Kristina Schröder schwant schon Übles: „Denn es gibt nun mal Unternehmen etwa in der Stahlindustrie, die selbst bei bestem Willen noch lange nicht genug Frauen finden.“
Wo soll das Problem sein - einfach Frauen hineinquotieren und den Laden plattmachen lassen. Was Frau Merkel mit der CDU oder Frau Schickedanz mit Quelle gemacht haben, sollte eine normale Quotenfrau doch auch in der Stahlindustrie hinbekommen.

Kommentare:

  1. Unsere Geschlechtsunterschiede sind in keiner Weise biologisch bedingt. Dies können wir dank der "Gender"-"Theorie" mit letzter Sicherheit und für alle Zeiten feststellen.

    Daher ist es auch gerechtfertigt, überall 50%-Verhältnisse anzustreben.

    Dank dieser tollen Forschungsergebnisse. Ist die "Gender"-"Theorie" nicht wunderbar?

    Mit allerletzter Sicherheit und für alle Zeiten kann man übrigens auch viele andere tolle Sachen feststellen.

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  2. Das haben Sie sehr richtig erkannt, Sebastian. Ich finde es für Frauen zB außerordentlich diskriminierend, daß es in Bordellen keine männlichen Liebesdiener gibt. Ich fordere eine 50-Prozent-Quote für männliche Nutten.

    Wolf

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  3. Es ist nun mal so, dass wir in einer Feminindominierten Welt(Mitteleuropa) leben. Das liegt einfach daran, dass "weibliche" Werte in einer Zeit des Friedens, der Wohlstands, ... vorteilhafter sind, als die klassischen archaischen Männerdomainen.

    Dein Wunsch nach mehr männlichen Liebesdienern wird vielleicht früher als du denkst genüge getan.

    Das eine "Quote" in der heutigen Zeit schwachsinn ist, ist wohl allen vernünftig denkenden Menschen klar. Deswegen wir zum Glück in der Industrie auch nur darüber "nachgedacht", denn ein Unternehmen braucht die besten Köpfe, und das bezieht sich nicht auf die best geschmickten Köpfe.

    Was die Zukunft bringen mag?
    Nun, ich vermute die Zeiten werden sich wieder ändern, und wenn die Zeiten schlechter werden, werden auch die männlichen Fertigkeiten wieder mehr gefragt sein.

    Ich denke spätestens dann hat sich die Sache mit der Quote sowieso erledigt. Ob wir das aber erleben wolllen ist eine andere Frage.

    Wir leben ja eigentlich in sehr schönen Zeite in Europa, alle haben genug zu essen, jeder Mensch hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit. Wenn jetzt die Feministinnen einen gang unter schalten würden, und mit ihrer Sexistischen Lobbyarbeit aufhören, dann wäre es eigentlich für Mann und Frau eine verdammt gute Zeit.

    In diesem Sinne.

    Krystan

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