Dienstag, 7. September 2010

Wieder eine kleine Falschbeschuldigung

' ... Sie verschwand mit einem Kunden im Zimmer. Doch als am nächsten Morgen der Lebensgefährte auf der Matte stand, da zeigte sie ihren Liebhaber als Vergewaltiger an ...' (express)

Zum Glück für den Mann kam das Märchen heraus, anderenfalls wären ihm ein paar Jahre Freiheitsentzug sicher gewesen. Der unbefangene Beobachter könnte nun meinen, dass die Täterin eine angemessene Gefängnisstrafe zu erwarten hätte - aber keine Sorge:

' ... Doch die Richterin zeigte sich gnädig. Weil B. nicht vorbestraft war, stellte sie das Verfahren ein ...'

Wir dürfen gespannt sein, wie lange die Justiz die vielen Täterinnen noch ungestraft läßt - offenbar hält man Verbrechen, die Frauen begehen, für Bagatellen. Die Täterin kann nun problemlos die gleiche Straftat erneut begehen und wird wieder straflos davonkommen - schließlich ist sie nicht vorbestraft und vollkommen unkriminell. Diese Verfahrenseinstellung ist eine Einladung für Nachahmerinnen, denen damit verdeutlicht wird, dass sie keinerlei Risiko eingehen, wenn sie eine Vergewaltigung erfinden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen