Mittwoch, 1. September 2010

Vergewaltigung! Haft auf Zuruf

Falschbeschuldigungen wegen Vergewaltigung scheinen bei der Damenwelt wieder mehr und mehr in Mode zu kommen, befördert durch eine Justiz, die solche weiblichen Verbrechen gern überhaupt nicht oder lächerlich gering bestraft und so den ohnehin tief verankerten Glauben der Täterinnen verstärkt, für ihr Handeln keine Verantwortung zu tragen. Schon von Creveld ('das bevorzugte Geschlecht'/2003) erwähnte israelische Studien, denen zu Folge es sich beim größten Teil aller Vergewaltigungsvorwürfe um Falschbeschuldigungen handle.
So ein Vorwurf ist aus Sicht einer Frau schnell und vor allem vollkommen risikolos gezimmert, ein paar geschluchzte Kullertränchen, vielleicht noch ein Hinweis, der böse Mann wolle sich ins Ausland absetzen - schon landet der Beschuldigte, quasi auf weiblichen Zuruf hin, in Haft und soll womöglich seine Unschuld beweisen. Wieder so ein Fall:

'Weil sie glaubte, ihr Ehemann werde sie und ihr kleines Kind in Deutschland sitzen lassen und sich in seine Heimatstadt Istanbul absetzen, hat eine 31-jährige Frau eine raffinierte Lügengeschichte erfunden. Sie zeigte ihren Mann kurzerhand bei der Polizei wegen zweifacher Vergewaltigung an und erklärte, dieser sei drauf und dran, in die Türkei zu fliehen. Prompt wurde der vermeintliche Vergewaltiger in Untersuchungshaft genommen ...' (Augsburger Allgemeine)

Vergewaltigungsopfer sind mangels Zeugen meistens in Beweisnot, dieser Umstand scheint die Gerichte zu verleiten, in feministischer Manier rechtsstaatswidrig anzunehmen, Frauen würden in solchen Angelegenheiten nicht lügen. Sie sollten es mittlerweile besser wissen:

' ... Drei Tage später offenbarte sich die 31-Jährige aber der Kripo, nahm alle Anschuldigungen reumütig zurück ... Richter Kessler verurteilte die Frau zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe ...'

Eine bemerkenswert harte Strafe angesichts der Tatsache, dass es sich um eine Täterin handelt. Was wohl mit dem Mann geschehen wäre, wenn die Dame ihre Anschuldigungen nicht zurückgenommen hätte? Wir wissen es.

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