Montag, 27. September 2010

Positive Bilanz der Frauenquote?

'Sechs Monate nach der Einführung der Frauenquote hat die Deutsche Telekom eine positive Zwischenbilanz gezogen. Der Anteil von Frauen bei der Einstellung von Top-Nachwuchskräften habe sich seit Anfang 2010 von 33 auf 52 Prozent erhöht, berichtete der Konzern am Montag in Bonn. Ihr Anteil in Management-Entwicklungsprogrammen sei seit 2009 von 18 auf 31 Prozent gestiegen ... ' (yahoo)

Die Zahl der Quotenfrauen hat sich also erhöht.
Was aber gibt es nun positiv zu bilanzieren? Frauen, die plötzlich allein aufgrund ihrer richtigen Geschlechtszugehörigkeit Karriere machten, fühlen sich jetzt besser? Auf Augenhöhe? Feministinnen freuen sich diebisch, weil Frauen kraft XX-Chromosomen Männerdomänen erobern? Für Herrn Obermann von der Telekom ist die Frauenquote ein wirksamer Schutz vor starker männlicher Konkurrenz - die hochgetragenen Quotentanten muss er nicht fürchten.
Die Leistungen der Telekom haben sich jedenfalls nicht erhöht, der Aktienkurs auch nicht - und wer die offene Männerdiskriminierung dieses Konzerns bekämpfen möchte, sollte flugs zu einem Anbieter, der seinen Mitarbeitern nicht zwecks Qualifikationsprüfung auschließlich in die Hose guckt, wechseln.

Die immer ineffizienteren Zustände in Politik, Behörden und Schulen zeigen überdeutlich, wohin es führt, wenn statt Leistung nur das Tragen weiblicher Geschlechtsmerkmale Einstellungs- und Karrierevoraussetzung wird.

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