Mittwoch, 8. September 2010

Frauen arbeiten weniger

'Die Menschen in Deutschland gehen immer später in Rente. Nach einer Studie im Auftrag der Regierung sei das Renteneinstiegsalter seit dem Jahr 2002 um zwölf Monate gestiegen ... Deutliche Unterschiede bei der Berufsdauer gibt es weiterhin zwischen Männern und Frauen ... Bei den Männern arbeiteten knapp vierzig Prozent über den 60. Geburtstag hinaus in einer festen Stellung, bei den Frauen sind es 32 Prozent in West- und 25 Prozent in Ostdeutschland ...' (focus)

Immer wieder wird gern davon berichtet, dass Frauen weniger verdienen als Männer und weniger Rente bezögen. Und immer wieder wird daraus gern eine 'Benachteiligung' des weiblichen Geschlechts konstruiert. Dabei ist eine der Ursachen, wie sich aus den Zahlen ergibt, keineswegs in einer Schlechterstellung des weiblichen Geschlechts zu suchen - die Damen haben es nur nicht so mit der Erwerbsarbeit. Davon jedoch wird nicht so gern berichtet, über faule Frauen mag offenbar niemand schreiben.

Wollte man Gerechtigkeit, müssten wegen der um Jahre längeren Lebenserwartung die Rentenbeiträge für Frauen erhöht oder deren Renten deutlich gekürzt werden, Vergleichbares gilt für die Krankenkassenbeiträge, denn seit Jahrzehnten ist es so: Männer finanzieren, Frauen profitieren.

1 Kommentar:

  1. Gerade bei diesen "Wer arbeitet mehr" Modellen spielt meiner Meinung nach das Alter eine entscheidende Rolle. Nimmt man ein 6 Monate altes Kind 2jähriges Kind, dann ergibt sich aus der Kinderbetreuung natürlich ein höherer Aufwand als bei einem 10 und einem 11 jährigen Kind. Eine Berechnung, die über das Leben angestellt wird, wäre da mal interessant.

    P.S.: Habe dich bei mir mal in die Blogroll aufgenommen.

    AntwortenLöschen