Montag, 23. August 2010

Sind Brandstiftungen für Väter ungefährlich?

'Westerland - Die Lage auf Sylt hat sich nach der Festnahme des mutmaßlichen Brandstifters merklich entspannt ... "Besonders für Mütter und Kinder ist es beruhigend, dass man abends wieder ins Bett gehen kann ohne Angst, im Schlaf von Flammen überrascht zu werden", ergänzte der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr, Jörg Elias ... (spiegel)

Flammen sind bekanntlich männlichen Geschlechts, total frauenfeindlich und haben daher die fatale Neigung, besonders Mütter und Kinder zu verbrennen, Männer dagegen absichtsvoll zu verschonen. Und wie wir alle wissen, machen sich Väter niemals Sorgen um ihre Frauen und Kinder. Ob die Feuerwehr künftig, bevor sie mit Löscharbeiten beginnt, sorgfältig die Geschlechtszugehörigkeit möglicher Brandopfer prüft? Schließlich sollte kein teures Löschwasser für Väter verschwendet werden ...

Kommentare:

  1. Ja, das Denken, dass Männer keine Angst haben dürfen und daher auch in so einer Auflistung nicht aufgeführt werden dürfen, sitzt tief in den Köpfen.

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  2. Ich finde es etwas übertrieben, sich derart wortklauberisch über Einzelaussagen VON EINEM MANN (!) aufzuregen... Selbstmitleidiger und , Entschuldigung, jammeriger geht es ja wohl kaum...
    Ausserdem frage ich mich, wie Sie den Femninismus DAFÜR verantwortlich machen wollen...

    Zitat: "ergänzte der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr, Jörg Elias"

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  3. Frollein M. ,
    der Herr Wehrführer der der Sylter Feuerwehr wäre seinen Job schneller los gewesen, als Feministinnen losjammern können, wenn er es ernstlich gewagt hätte, Frauen als mögliche Opfer nicht zu erwähnen, statt dessen aber Väter.

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  4. Da Sie das so vehement als Tatsache hinstellen, nehme ich an, Sie haben mit dem Mann persönlich gesprochen, kennen also seine Beweggründe?

    Und, korrigieren Sie mich, falls ich mich irre, aber ist nicht "Frauen und Kinder zuerst" eine der Leitregeln der Ritterlichkeit, die es lange vor der ersten Welle der Frauenbewegung schon gab?

    Sie schreiben, dass Sie sich in diesem Blog für das baldige Ende des Feminismus und damit für ein gedeihliches Zusammenleben der Geschlechter
    einsetzen möchten, nun frage ich Sie: Was hat diese Äusserung mit dem Feminismus zu tun?
    Diese Frage haben Sie mir noch nicht beantwortet.

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  5. Frollein M.,

    Sie haben recht, Oberstleutnant Alexander Seton und seinen Soldaten soll den bei Schiffsuntergängen üblichen Ruf 'Frauen und Kinder zuerst' zu verdanken sein. Das Transportschiff HMS Birkenhead hatte vor rund 160 Jahren zu wenige Rettungsboote an Bord gehabt, die bestiegen Frauen mit Kindern. Sämtliche Männer opferten sich dem Tod durch Ertrinken oder endeten als Haispeise.

    Das damalige Ereignis hat sicher nichts mit Feminismus zu tun, was letzteren jedoch nicht hinderte, solcherlei Frauenbevorzugung zu übernehmen - unter dem Banner 'Gleichberechtigung'. Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Es wird Gleichberechtigung gefordert, Augenhöhe, gar Gleichstellung, sobald es aber um Leben und Tod geht, wollen die Damen bevorzugt behandelt werden, ganz wie in den angeblich so finsteren, patriarchalen Zeiten. Das aber hat wenig mit Gleichberechtigung, dafür sehr viel mit feministischer Rosinenpickerei zu tun.

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  6. "...sobald es aber um Leben und Tod geht, wollen die Damen bevorzugt behandelt werden..."

    Natürlich wollen wir bevorzugt behandelt werden, Sie etwa nicht? Immerhin, es geht um Leben und Tod. ;)
    Der Idealfall ist natürlich, da werden Sie mir sicher zustimmen, wenn es nicht zu einer derartigen Selektion kommen muss (z.B. durch genügend Rettungsboote). Und glauben Sie mir, die Frauen, die nach einer solchen ritterlichen Vorzugsbehandlung schreien, nennen sich in den seltensten Fällen Feministinnen, dito die Frauen, die sich durch eine Heirat ins "gemachte Nest" legen wollen.

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