Donnerstag, 26. August 2010

Propaganda für die Kleinen

Wie durch gut 250 Studien in der letzten Zeit eindeutig belegt, ist häusliche Gewalt keine Frage des Geschlechts, sondern weiblich wie männlich - siehe auch eine Untersuchung des Bundesministeriums des Inneren (BMI) sowie des Bundesministeriums der Justiz (BMJ) im “zweiten periodischen Sicherheitsbericht” von 2006.

Das hindert Dortmunder Vereine wie Frauen helfen Frauen, Frauenhaus und Frauenberatungsstelle mit Förderung (!) vom Ministerium für Generationen, Famile, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen nicht, eine spezielle, quietschbunte Kinderseite ins Netz zu stellen, auf der ausschließlich gegen Männer und Väter gehetzt wird:

'Wenn dein Vater oder der Freund deiner Mutter deine Mutter oder dich schlägt ... Wenn du, deine Geschwister oder deine Mutter in Gefahr sind, kannst du die Polizei anrufen ... Wenn es nötig ist, kann die Polizei deinen Vater für 10 Tage aus der Wohnung wegschicken. Während dieser Zeit darf er nicht in die Wohnung zurückkommen. Das wird von der Polizei überprüft. ...Wo findet meine Mutter Hilfe?'

Unter dem Menüpunkt 'Was ist Gewalt?' findet sich die zeichnerische Darstellung eines Mannes, der seine Hand drohend gegen eine Frau erhebt.

Keine Rede davon, dass Frauen genau so oft zuschlagen. Keine Rede davon, dass Mütter ihre Kinder häufiger umbringen als Väter. Keine Rede davon, dass das Gewaltschutzgesetz auch vor prügelnden Frauen schützen soll.

In gewisser Weise ist die Seite dieser Frauen jedoch konsequent - denn wenn eine Mutter ihre Kinder mißhandelt, gibt es für die Opfer keine Hilfe, auch 'kidsinfo' bietet sie nicht an. Justiz, Rechtsprechung, Jugendämter und natürlich diese Frauenhäuser haben Frauengewalt nicht auf der Rechnung, wollen sie nicht auf der Rechnung haben.
Auf den Gedanken, geprügelten und mißhandelten Kindern vordergründig Hilfe anzubieten, um dann mit staatlichen Geldern in erster Linie gegen Väter zu hetzen, können wohl nur Feministinnen verfallen.

1 Kommentar:

  1. Dazu Folgendes im Vergleich: Ein Blogger erhielt vor etwa zehn Tagen eine Abmahnung von der „FSM - Freiwillige Selbstkontrolle der Multimedia-Diensteanbieter e.V.” unter Androhung eines Bußgeldes von bis zu 500.000 Euro „wegen Propagierung eines von Vorurteilen getragenen pauschalierten Bildes von Homosexuellen“, welches „für Kinder und Jugendliche gem. §5 JMStV entwicklungsbeeinträchtigend“ sei. Was hatte Blogger Manfred getan ?

    Er hatte, so die FSM, „unterstellt dass die HIV-Raten unter Homoxexuellen dadurch zu erklären seien, dass diese in der Regel die Anzahl ihrer Sexualpartner nicht auf ein zivilisationsträchtiges Maß senkten“.
    http://korrektheiten.com/2010/08/16/schaut-euch-das-mal-an/

    Aha. Wenn Kinder und Jugendliche (die sich wohl nur durch Zufall in einen politischen Blog verirren) von der – unbestreitbaren – Tatsache Kenntnis erhalten, dass Homosexuelle im Schnitt wesentlich häufiger ihren Geschlechtspartner wechseln als Heterosexuelle und dies – ebenso unbestreitbar – die Ursache der unter Homosexuellen um ein Vielfaches höhere Verbreitung von HIV ist, so ist das für sie „entwicklungsbeeinträchtigend“. Merkwürdig, ich halte eine solche Warnung (die vom Blogger wohl gar nicht explizit als solche gedacht war) für dringlicher als die, welche Raucher davor warnt, dass „Rauchen impotent“ macht.

    Was ist aber dann – um auf das eigentliche Thema zurückzukommen - von einem Plakat zu halten, dass Kinder de facto vor ihren Vätern warnt, diesen unterstellt, eine latente Gefahr für sie und ihre Mutter darzustellen. Abgesehen davon, dass laut Statistik viel mehr Kinder von ihren Müttern als von ihren Vätern misshandelt werden (was sicher auch damit zusammenhängt, dass Kinder mehr Kontakt zur Mutter haben) und die Gewalt zwischen Partnern immer häufiger auch von Frauen ausgeht, ist diese Aktion ein weiterer perfider Versuch misandrischer Unweiber, Männer zu diskreditieren und die klassische Kleinfamilie als Institution zu schädigen. Der dem Feminismus seit Ende der 60er Jahre immanente Haß gegen Männer einerseits und die normale Familie andererseits ist bis heute ungebrochen. Solche Aktionen gehören unter Strafe gestellt und nicht – wie in diesem Fall von der Regierung von NRW – mit öffentlichen Geldern gefördert, wenn wir den völligen Niedergang unserer Zivilisation aufhalten wollen.

    Wolf

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