Mittwoch, 18. August 2010

Männer dürfen härter bestraft werden als Frauen

'Männer dürfen in Spanien für Gewalt in der Ehe härter bestraft werden als Frauen. Nach einem Urteil des spanischen Verfassungsgerichts verstößt dieses Prinzip nicht gegen den Grundsatz der Gleichberechtigung ... Nach dem spanischen Gesetz können Männer bei gewaltsamen Angriffen auf ihre Ehefrau oder Partnerin mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Wenn dagegen eine Frau die Angreiferin ist, beträgt die Höchststrafe nur drei Jahre ...'(Standard)

Wie konnten diese Richter auf eine derart seltsame, wohl feministische Form von 'Gleichberechtigung' verfallen? Man sollte doch annehmen, dass es einem Opfer einerlei ist, ob ihm das Auge von einem Mann oder einer Frau blau geschlagen wurde. Und wer Studien zum Thema häusliche Gewalt durchblättert, wird schnell feststellen, dass sich die Geschlechter dabei nichts nehmen.
Vermutlich zeigt sich hier der tiefere Sinn von Gleichstellung und gender mainstreaming - es geht offensichtlich darum, die Rolle der Frau als gefühltes Daueropfer zu zementieren, bei gleichzeitiger Männerbenachteiligung durch Gesetzgebung und Rechtsprechung.

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