Sonntag, 4. Juli 2010

Unionsfrauen fordern Frauenquote für Unternehmen

'...Große Unternehmen sollen nach Ansicht der Gruppe der Frauen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine Frauenquote für Führungspositionen einführen ... Danach sollten mitbestimmungspflichtige Unternehmen den Anteil an Frauen in Führungspositionen und Aufsichtsräten bis 2014 auf mindestens 30 Prozent steigern.' (welt)

Gibt es keine Unionsschwule? Die könnten dann doch eine Schwulenquote fordern. Und warum keine Quote für Asylanten, Behinderte, Raucher oder Rothaarige?

Ich finde es interessant, dass in einer Zeit, in der im Rahmen des gender mainstreaming das Vorhandensein unterschiedlicher Geschlechter vehement bestritten wird, ausgerechnet das Tragen weiblicher Geschlechtsteile für Führungspositionen und Aufsichtsräte qualifizieren soll. Ob die Unionsquotenfrauen wirklich wollen, dass große Unternehmen so enden wie Quelle? Hauptsache, eine Frau an der Spitze?

Kommentare:

  1. Rothaarige dürfen nicht quotiert werden. Rot ist eine patriarchale Farbe. Dies wird die feministische Forschung in den nächsten 20 Jahren beweisen.

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  2. Sehnen sich die arbeitswütigen Unionsfrauen auch nach der bediungungslosen Einführung einer Frauenquote in den sogenannten Todesberufen oder geht es mal wieder nur um die einseitige Besetzung von Sahnehäubchen ?


    Diese Rechnung wird leider nicht aufgehen, da die daraus entstehenden drastischen Seiteneffekte in der Gesellschaft
    früher oder später diesen menschenverachtenden und größenwahnsinnigen Konzepten das Genick brechen werden.

    Gruß

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