Dienstag, 6. Juli 2010

Feministinnen verbrennen Geld

'Aus Protest gegen die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen haben schwedische Feministinnen Geldscheine im Wert von 100.000 schwedischen Kronen (fast 10.400 Euro) verbrannt. Die Scheine entsprächen dem Betrag, den Frauen beim gegenwärtigen Entlohnungssystem jede Minute verlören, weil Männer grundsätzlich mehr verdienten, sagte die Vorsitzende der 2005 gegründeten Partei Feministische Initiative, Gudrun Schyman ... Das Geld war von einer PR-Agentur gestiftet worden ...' (n-tv)

Eine faszinierende Aktion der Damen.
Auf die naheliegende Idee, einfach so viel zu arbeiten wie Männer, um entsprechend zu verdienen, kommen Feministinnen, natürlich, nicht. Aber es ist bemerkenswert, dass sich feministische Frauen gern an Männern orientieren, sie offenbar als Vorbilder sehen und ihnen nacheifern möchten. Wenn es leistungsmäßig schon nicht reicht, dann wenigstens bei der Bezahlung.

Kommentare:

  1. Die Art der Berechnung des "Gender Gap" ist wirklich grauenhaft. es wird alles bunt zusammengemischt und dann geteilt, ohne darauf zu achten, dass man vergleichbares zusammenmischt.

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  2. Was mich bestürzt ist wieviele Menschen die peinliche Lüge der Lohndiskriminierung für bare Münze nehmen. Wieso wird nie erwähnt dass Männer alleine schon zeitlich 35% mehr arbeiten, höhere Qualifizierungen vorweisen und härter, produktiver arbeiten.

    Hysterische Feministinnen verbreiten unermüdlich diese offensichtliche Lohndiskriminierungs-Schwindelei und sorgen auf Seiten der Frauen für Unmut und Zorn und auf Seiten der männlichen Duckmäuser für ein schlechtes Gewissen und Scham.
    Das ist eine gemeingefährliche Volksverhetzung die auf den gesellschaftlichen Frieden eine schwere Hypothek lastet und ununterbrochen beweist dass wir eben nicht in einer durch und durch aufgeklärten Gesellschaft leben.


    Einerseits sind wir eine aufgeklärte Gesellschaft, andererseits eine Gesellschaft von Mitgläubigen, die an einem Wissen,
    das sie selbst nicht erarbeitet haben, partizipieren – und die von diesem Wissen auch beherrscht werden.
    Wir müssen uns wieder daran erinnern was Aufklärung ist – ein dialektisches Fortschreiten, eine fortlaufende Selbstkorrektur und Hypothesenprüfung.
    Wir brauchen das kämpferische Temperament der französischen Aufklärer. Wir müssen immer wieder fragen:
    Ja was ist denn die Öffentlichkeit? Wer macht denn die Öffentlichkeit?
    Wir sollten uns deren Sicht der Dinge nicht länger aufzwingen lassen.
    Der Mensch mag ja tatsächlich von Aufklärung und Selbstbestimmung überfordert sein,
    aber das ist meines Erachtens kein Argument gegen das aufklärerische Projekt.

    Mit freundlichen Grüßen

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  3. Hier im Kommentar wird genannt Männer seien höher qualifiziert, in einem anderen Post, regt man sich über Frauenquoten an Universitäten auf, um Frauen weiter daran zu hindern sich gleichermaßen zu qualifizieren, das passt doch nicht zusammen.
    Frauen bekommen weniger Lohn für gleiche Arbeit, weil ihr Lohn historisch gesehen, ein Zuschuss zu dem des Mannes darstellte, nun ist die minderwertige Bezahlung immernoch vorhanden, aber die soziale Situation hat sich verändert.
    Ich verstehe nicht, wie ihr es schafft alles dermaßen einseitig, unlogisch und unreflektiert zu betrachten

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