Freitag, 16. April 2010

Mörderin kommt frei

'Das Neugeborene hat die Nabelschnur um den Hals, der Kopf ist ganz blau. Doch Jacqueline hilft ihrem Kind nicht. Sie wickelt es in ihr T-Shirt. Das Kind erstickt. Sie wickelt es auch noch in Klarsichtfolie und packt das tote Kind ins Tiefkühlfach. Zehn Monate später wird die Leiche entdeckt. In das T-Shirt wickelt sie das Baby deshalb, «damit es nicht kalt hat», schluchzt sie vor Gericht ...
«Ihr Handeln beruhte nicht auf der Absicht, das Neugeborene zu töten», teilt das Gericht heute mit. (blick).

Ja, wenn die Tat so harmlos ist, sind die 10 Monate auf Bewährung natürlich eine harte Strafe. Aber auch in der Schweiz haben Frauen z.B. das aktive und passive Wahlrecht, obwohl sie offenbar für ihre Taten niemals verantwortlich sind - vielleicht sollte dieser Umstand bei Gleichstellungsbemühungen angemessen Berücksichtigung finden.

'Jacqueline S. vor Gericht: «Ich hatte Angst, konnte nicht überlegen. Ich weiss nicht, warum ich das getan habe. Das belastet mich sehr.»'

Diese bedauernswerte, belastete Frau - ist sie nicht irgendwie Opfer?

1 Kommentar:

  1. ja, vllt kann sie nichts dafür. so was gibts.

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