Dienstag, 13. April 2010

Frauenquote: Ist Ursula von der Leyen vielleicht Margot Honecker?

Eva Herman:
Die Bildungsministerin eines bekannten Landes hatte einen Traum: Alle Frauen sollten arbeiten gehen! Und sie sollten dieselben Rechte wie die Männer haben! Sie fand nämlich, dass es eigentlich sowieso keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern gäbe. Außer, naja, Sie wissen schon. Und außer der Sache mit dem Kinderkriegen. Aber ansonsten? Alles gleich! Also auch gleiche Rechte! ...

Die Politikerin unternahm eine ganze Menge, um ihre Visionen in die Tat umzusetzen: Ihr Traum von dieser Gleichstellungspolitik wurde offizielles Ziel ihres Landes und in der Verfassung schriftlich verankert. Frauen sollten in die Produktion und in das gesellschaftliche Leben integriert sein. Kinderbetreuungsstätten, die man »Krippen« nannte, schossen wie Pilze aus dem Boden, auch andere soziale Dienstleistungseinrichtungen wurden für die »bessere Vereinbarkeit« von Erwerbstätigkeit und Familie geschaffen. Die Kleinen wurden fremderzogen, die Frauen hetzten nach der Arbeit nach Hause und organisierten ihre Familie. Klingt allen wohl bekannt, oder? Nur, dass es sich hier nicht um Ursula von der Leyen handelt, sondern um die ehemalige DDR-Volksbildungsministerin Margot Honecker. Und wenn hier von der Produktion eines Landes die Rede war, so hieß das nichts anderes als »sozialistische Produktion«! ...
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