Sonntag, 28. Februar 2010

Männer sollen für Frauen sterben

'Ein überstürzter Abzug aus Afghanistan würde Millionen von Mädchen und Frauen der Sklaverei unterwerfen, mahnt Ursula Plassnik ... Es besteht die Gefahr, dass Afghanistans Frauen auf dem Altar zu kurz greifender Sicherheitsvorstellungen geopfert werden ... Wir sind dabei keine Zuschauer. Es wird maßgeblich an Amerika und Europa liegen, wie die Zukunft der Frauen in diesen beiden Ländern aussieht ... (Welt)

Frauen, besonders solche aus Österreich, sind sehr wohl bloß Zuschauer dort. Bleibt die Frage, warum sich für feministische Ziele ausgerechnet Männer opfern sollen. Wäre es nicht hohe Zeit, dass sich die überlegenen und starken Frauen in Afghanistan selbst ihre Rechte erkämpfen? Oder dass wenigstens diejenigen deutschen Frauen, die sich jetzt so lautstark melden, persönlich ins Feld ziehen, statt Männer zu schicken? In diesem Zusammenhang fällt auf, dass 100% der 35 deutschen Gefallenen in Afghanistan dem männlichen Geschlecht angehörten.

Kommentare:

  1. Daran kannst du erkennen, dass Frauen sich immer nur ungefährliche Kaffeemaschinen-Jobs aussuchen.

    Sobald es gefährlich werden KÖNNTE, wirst du keine Frauen finden.

    Feiges, feministisches QuotHilden-Pack ab nach Afghanistan!

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  2. Immer werden Frauen und Männer gegeneinander aufgerechnet. Frauen und Männer sind keine getrennten Gruppen, oder Klassen (wie im Ur-Feminismus so gesehen). Den meisten Männer hier ist es scheissegal wie es den Männern in Afghanistan geht. Und den meisten Frauen ist es ebenfalls scheissegal wie es den Frauen dort geht.

    Wir lieben die Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung, in der Nachbarschaft, Familie etc. und mit ihnen ist unsere Solidarität.

    Wenn es diesen Geschlechterkampf so gäbe wie von Feministinnen (und, leider, auch von manchen Maskulisten) beschrieben, dann würden sich die Feministinnen hier sich auch ins Gefächt begeben, und die dortigen Frauen würden ihnen zujubeln. Herr Gogolin hat das schon richtig erfasst, Frau Ursula Plasnick führt ihre eigene Politik ad aburdum in dem sie neunmalkluges Geschfahvel zu Papier bringt statt selbst zu kämpfen oder eigene Femo-Mujahedinahs ins Feld zu schicken.

    Aber die afghanischen Frauen jubeln ja auch nicht unseren Soldaten zu, sie sehen sie nicht als Befreier, sondern als Besatzer.

    Sonst wär ja jede Afghanin gegen die Taliban. Ist aber leider nicht so, es gibt genug Frauen die Sharia unterstützen und selbst die, die es nicht tun, sorgen sich zunächst einmal um ihre Männer und Söhne dort. Sie sehen sich überhaupt nicht zunächst einmal als Frauen, sie sehen sich zunächst einmal als Angehörige ihrer Familie, Clan, Volk und Ummah.

    Es gibt keine reine Frauenpolitik und keine reine Männerpolitik. Denn Frauen und Männer bilden eine Symbiose, wenn man soweit ist sie schon als zwei getrennte Kasten anzusehen die sich wechselseitg unterdrücken ist eh schon alles verloren.

    Meiner Meinung nach profitieren nur Frauen die unattraktiv, erfolglos in Paarbeziehungen, Lesben und schlicht egoistische Frauen vom Feminat, für normale Frauen ist der Feminismus nix.

    Da werden nur Frauen allimentiert die ihre Männer vergrauelen, und solchen Frauen der Einstieg in Forschung und Arbeitswelt geebnet die sonst zu faul wären.

    Das ist nicht im Interesse der Mehrheit der Frauen. Männer UND Frauen sind nicht das Gleiche (wie die Gender-Theorie behauptet), aber sie wollen das Gleiche, nämlich an einer erfolgreichen, lebenswerten und überlebensfähigen Kultur und Familie teilhaben um der Kette der Generationen eine neues Glied hinzu zufügen.

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  3. Mein Eindruck, dass der Feminismus seine Ideologie mit Hilfe der Streitkräfte und Hilfsorganisationen in der Welt zu verbreiten versucht, festigt sich immer mehr.

    Während in Haiti die "bösen" Männer, in altbekannter feministischer Manier, durch Hilfsverweigerung abgestraft wurden, sollen sie
    in Afghanistan für den selben Geist sterben.

    Interessanterweise, haben Feministen kein problem damit, die "Bösewichte" in Haiti direkt
    als "Männer" zu bezeichnen, geht es doch darum
    selbige negativ und eindeutig konnotiert zu sehen.

    Man vergleiche nun mit dieser Form der Berichterstattung, bei der das Wort "Mann"
    un-elegant gemieden wird:

    "Es wird maßgeblich an Amerika und Europa liegen, wie die Zukunft der Frauen in diesen beiden Ländern aussieht."

    ...nicht etwa an Eurpas und Amerikas "Männer"!!
    Selbst der Tod ist nicht genug, um sie wohlwolled zu nennen.

    Man stelle sich vor, welcher Medienhype stattgefunden hätte, wenn die Zahl der weiblichen Soldaten die der männlichen überträfe. Es wäre wohl vom heroischen Kampf der "Frauen" für Gerechtigkeit die Rede.

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  4. Ihr wisst nicht, was ihr wollt. Einerseits wollt ihr bloß nicht mit den Frauen "gleichgemacht" werden, andererseits sollen sie sich, obwohl sie körperlich schwächer sind (und da gebt ihr mir sicher mit Freuden recht) aber schon gefälligst selber wehren, wenn ihnen Unrecht geschieht. Sie alleine.
    Nun, im Militär ist die Anwesenheit der Frauen nicht nur aus Mangel an Interesse, sondern auch wegen zu hohen körperlichen Anforderungen und bestimmt auch wegen einer gewissen Ausgrenzung durch das männliche Geschlecht eher gering.

    @Mas: Natürlich findet kein Medienhype für eine Überzahl an *männlichen* Soldaten statt, weil sie die Regel sind. Der Medienhype würde eher stattfinden, wenn in einem Kindergarten plötzlich sämtliche Erzieher männlich wären.

    Eure Forderungen sind völlig sinnlos.
    Bestimmt findet ihr, dass Frauen ihre Wünsche nicht angemessen ausdrücken. Dass sie A sagen, wenn sie B meinen. Nun, ihr macht es ihnen ausgezeichnet nach, indem ihr zwar verlangt, dass die Frauen gefälligst selbst in den Krieg ziehen sollen, gegen die Männer, die andere Frauen unterdrücken, andererseits aber der Meinung seid, dass sie ohnehin unterlegen sind. Als Frau kann man es euch Maskulisten wohl nicht rechtmachen. Verzichtet man darauf, sich freiwillig zum Militär zu melden, und erlaubt sich, die Zustände in Afghanistan trotzdem unzumutbar zu finden, ist man eine böse Hetzerin, meldet man sich zum Militär, ist man ganz bestimmt eine männerhassende, hässliche (oder lesbische), in einer Beziehung erfolglose Femanze (@ Johannes - bist du denn erfolgreich in deiner Beziehung, oder stammt dein Abscheu gegen den Feminismus eventuell davon ab, dass du es nicht bist?). Da gehe ich jede Wette ein. Das einzige, was man tun kann, ist wohl stillschweigend zur Kenntnis nehmen.
    Hmmm ... interessant wäre nur, ob ihr selber wirklich stets zur Tat schreitet, wenn euch etwas stört, oder ganz genauso nur auf Internetplattformen stöhnt, ächzt und Gift spuckt *fg*
    Immer und immer wieder muss ich feststellen, dass die ganze Spezies Homo Sapiens schlichtweg ... unlogisch ist.

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