Freitag, 26. Februar 2010

Kindesmörderin kommt davon - wie üblich

Mittlerweile ist es nichts Neues mehr, wenn mordende Mütter von der Justiz mit Samthandschuhen angefasst und zu lächerlichen Bewährungsstrafen verurteilt werden:

'Wegen der Tötung ihres Neugeborenen ist eine zur Tatzeit 17 Jahre alte Frau aus Lüneburg zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden ... Die junge Frau hatte gestanden, den Säugling im Januar 2008 in ihrer Wohnung in Panik erstickt zu haben. Zur Begründung hatte sie gesagt, sie sei mit der Situation überfordert gewesen. Das Gericht hielt dem entgegen, dass sie aufgrund ihres Entwicklungsstandes zur Tatzeit das Unrecht der Tat hätte erkennen und nach dieser Einsicht handeln müssen ...' (e110)

Mittlerweile ist die Frage müßig, wie wohl ein männlicher Mörder für die gleiche Tat bestraft worden wäre. Und ebenso die Frage, weshalb mehr Männer als Frauen in den Haftanstalten einsitzen.

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