Mittwoch, 22. Dezember 2010

Deutschland: 12.000 Jungs diskriminiert

'Rund 12.000 Wehrpflichtige müssen zur letzten regulären Einberufung am 3. Januar bei der Bundeswehr antreten. Das teilte das Verteidigungsministerium mit. Dies ist der letzte Termin, bei dem Soldaten auch gegen ihren Willen zum sechsmonatigen Grundwehrdienst eingezogen werden können ...' (n-tv)

Allerorten wird Gleichberechtigung praktiziert und gar Gleichstellung gefordert, aber wenn es um den Kriegsdienst geht, verhält sich das feministisch-asoziale Lager merkwürdig still, seit Jahrzehnten schon. Es meldete sich nur kurz zu Wort, als es galt, militärische Spitzenpositionen auf Frauenquote zu ergattern.

Warum trifft Diskriminierung nun ausgerechnet Jungs? Richtig, sie haben das falsche, das männliche Geschlecht, das sogar staatlicherseits diskriminiert werden darf. Und die Erfassung - natürlich nur der jungen Männer, nicht der jungen Frauen - soll auch weitergehen, vielleicht wird ja bald ein großer Militäreinsatz wie in Afghanistan nötig, da sollen Männer dann wieder mit Waffengewalt 'Frauenrechte' durchsetzen.

Montag, 20. Dezember 2010

Arne Hoffmann - Rückblick und Ausblick

Arne Hoffmann hat auf seinem Blog sehr lesenswerte Rückblicke und Ausblicke zu Strategien in der Männerpolitik verfasst:

Arne Hoffmanns Blog

Sonntag, 12. Dezember 2010

BMW ohne Frauenpower - ein Erfolgsmodell

Da gibt es ein großes bayrisches Unternehmen, dass schon seit Jahrzehnten Spitzenautos baut. Vor einiger Zeit lief es nicht ganz so rund, man hatte ein britisches Unternehmen zugekauft und sich dabei ziemlich verhoben. Die Männer krempelten ihre Ärmel hoch, brachten das Unternehmen voran, das jetzt glänzend dasteht und zu den DAX-Gewinnern gehört - ganz ohne Frauenpower. Derlei darf nicht sein, findet das Handelsblatt:

'Mehr Frauen in Spitzenpositionen - das würde vielen Unternehmen gut tun ... Nun sagt auch BMW, die Zahl der weiblichen Führungskräfte in den kommenden zehn Jahren verdoppeln zu wollen ...'

Weshalb eigentlich mehr Frauen in Spitzenpositionen Unternehmen gut tun sollten, erläutert das Handelsblatt leider mit keiner Silbe; Vermutlich handelt es sich um eine gefühlte Diagnose, schließlich sagen das ja alle und dann muss es irgendwie stimmen. Interessant ist aber durchaus, wie sich die Litanei 'Mehr Frauen in Führungspositionen' verselbständigt, auch wenn die Führung bei BMW mit nur sehr wenigen Frauen offensichtlich bestens funktioniert.
Vermutlich werden sich erfolgreiche Unternehmen künftig ein paar nutzlose Vorzeige-Quotenfrauen in der Führungsetage leisten müssen, um nicht etwa als frauenfeindlich oder unmodern zu gelten. Probleme wird es im zyklischen Autogeschäft dann geben, wenn die Geschäfte wieder schlechter laufen - Daimler hat in der letzten Krise bewußt Frauen von Entlassungen verschont und lieber Männer entlassen, wegen der Gleichstellung. Das kann schnell enden wie bei HP, bei der HRE oder gar wie bei Quelle.
Man darf gespannt sein, wann die Quotendamen den bisherigen Erfolg von BMW, mit dem sie so gar nichts zu tun hatten, als Sieg weiblich-überlegener Strategie verkünden. Lange wird es bestimmt nicht dauern.

Freitag, 10. Dezember 2010

Quotenfrau und Eignungstest - 2 Welten treffen aufeinander

Wie bekannt, steht hinter der Forderung nach Gleichstellung der Wunsch, mangelnde Motivation und Leistungsfähigkeit von Frauen vollständig zu kompensieren. Umgesetzt wird dieser Wunsch seit Jahren durch die Einstellung von Quotenfrauen, bei denen aktives Frausein die eigentlich nötige Qualifikation und Leistungsbereitschaft ersetzen soll.
In diesem Zusammenhang scheint es völlig sachfremd und unangemessen, von einer Qoutenfrau, die per definitionem keine fachlichen Fähigkeiten haben muss, nun allen Ernstes die erfolgreiche Absolvierung eines Eignungstests zu erwarten - und dann noch für so einen Grüßaugustjob wie die Leitung eines Atomkraftwerks. Frauen ist das Windeln wechseln in die Wiege gelegt, da werden sie ja wohl ebenso locker einen kleinen Atombrennstab wechseln können. Aber nein, die Atomaufsicht gibt sich patriarchal-kleinlich:

'Schleswig-Holsteins Atomaufsicht lehnt die Bestellung von Ulrike Welte als neue Leiterin des Atomkraftwerks Krümmel durch den Betreiber Vattenfall ab. Ihr fehle eine Qualifikation für die Leitung eines AKW ... Sie habe bei einer Simulation auf der Krümmeler Übungswarte den Reaktor binnen 30 bis 60 Minuten in einen sicheren Zustand bringen sollen. Dies sei ihr jedoch binnen zwei Stunden nicht gelungen. Die Prüfer sollen auch erhebliche Mängel in der Kommunikation moniert haben ...' (Welt)

Kann überhaupt nicht sein. Frauen sind von Natur aus soziale Kommunikationswunder, das sollten die Prüfer, bestimmt Männer, eigentlich wissen. In Aktionärskreisen herrscht jedenfalls Unmut, denn bekanntlich wäre eine Frau als Leiterin 23% schlechter bezahlt worden, was sich positiv auf die Dividende ausgewirkt hätte.
Das Frauenministerium sollte schleunigst einschreiten, um diese völlig systemwidrigen und diskriminierenden Eignungstests für Quotenfrauen abzuschaffen - Frauen sind qualifiziert, Punkt!

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Feministische Vergewaltigungsfantasien

'Eine der beiden Frauen, die Assange beschuldigen, schreibt in ihrem Blog: "Eine gute Rache knüpft an das an, was dir angetan wurde." ... Bei einer der Begegnungen wurde nach Aussage der Frau vor der Benutzung ein Kondom beschädigt. Nach einem Bericht der "Daily Mail" warf sie ihm vor, es absichtlich kaputt gemacht zu haben. Trotzdem gab es in den folgenden Tagen wenige oder gar keine Anzeichen für Spannungen zwischen den beiden, wie mehrere Personen sagten ... An diesem Abend hatten die beiden nach Aussage von Vertrauten Assanges geschützten Verkehr. Was am folgenden Morgen geschah, ist demnach nicht ganz geklärt. Assange und W sollen wieder Sex gehabt haben, diesmal ohne Kondom. Sie sollen freundschaftlich auseinandergegangen sein. W soll aber zunehmend besorgt gewesen sein, dass sie sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt haben könnte ... Eine der ranghöchsten Staatsanwältinnen Schwedens, Marianne Ny, geht ebenfalls von Vergewaltigung aus. In einem minderschweren Fall - wie er Assange vorgeworfen wird - drohen in Schweden bis zu vier Jahre Haft.' (n-tv)

Vergewaltigung ist, wenn eine Frau zunehmend besorgt ist, dass 'sie sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt haben könnte'? Hut ab vor einer derartig mündigen Frau, die sich solche schwerwiegenden Gedanken bereits Tage nach einverständlichem Sex macht. Man wird den Eindruck nicht los, dass für das überlegene weibliche Geschlecht schon die bloße Anwesenheit von Männern auf Erden - oder zumindest in Schweden - einer Vergewaltigung gleichkommt.
Vielleicht wäre es einfacher und kürzer, wenn klar von der Justiz festgelegt würde, was denn genau KEIN Vergewaltigungstatbestand ist, viel bleibt ja nicht übrig.

Zur erwähnten Staatsanwältin Marianne Ny:

' ... So hatte sie sich einst in einem Fall von Frauenmisshandlung dafür ausgesprochen, dass Männer, die von Frauen beschuldigt werden, aber nicht verurteilt sind, in jedem Fall vorsorglich eingesperrt werden müssten – um der Frau "Raum zum Nachdenken" zu verschaffen. "Erst wenn der Mann gefangen genommen ist und die Frau in aller Ruhe Zeit bekommt, mit etwas Abstand auf ihr Dasein zu blicken, bekommt sie die Chance zu entdecken, wie sie behandelt wurde" ...' (Zeit)

Dienstag, 7. Dezember 2010

Pisa-Studie - das Versagen der Lehrerinnen

'Der Chef der Pisa-Studien, Andreas Schleicher: ... "Pisa zeigt sehr, sehr viele Handlungsfelder auf. Wichtig ist, dass man Schulen mehr Verantwortung und größere Freiräume einräumt und den Lehrern ein attraktiveres Berufsfeld anbietet, das auch Karriereperspektiven bietet ... Es ist wichtig, die besten Leute für den Lehrerberuf zu gewinnen und diese dann entsprechend auszubilden ..."' (n-tv)

In sämtlichen Diskussionen um die erbärmliche Schülerausbildung werden die am Desaster Hauptschuldigen sorgsam ausgespart: Die weiblichen Lehrer, die seit Jahren den Schulbetrieb dominieren, offenkundig krass versagen und besonders Jungen absichtsvoll demotivieren. Eine ungerechtfertigt bessere Benotung von Mädchen räumte selbst das Bildungsministerium ein.

Der Geistesblitz, die besten Leute für den Lehrerberuf gewinnen zu wollen, mag sich klug anhören, doch seine Umsetzung scheitert an den realfeministischen Einstellungsvoraussetzungen: Der Lehrerberuf ist im öffentlichen Dienst angesiedelt und es gilt die Frauenquote. Eingestellt und befördert werden daher niemals die besten Leute, sondern nur die mit einer Mumu.
Bestens geeignete Männer werden angesichts der schlechten Chancen wegen unerwünschter Männlichkeit kaum geneigt sein, einen Einstieg in den Lehrerberuf zu erwägen. Das ist bitter für die Kinder, deren Zukunftschancen leichthin auf dem institutionalisierten Altar des frauenbewegten Männerhasses geopfert werden.

Montag, 6. Dezember 2010

Malaysia führt Frauen-Busse ein

' ... Frauen in Malaysia können ab sofort in männerfreien Bussen fahren, um sich vor Belästigungen geschützt zu fühlen. Das staatliche Busunternehmen RapidKL habe einen besonderen Service für weibliche Passagiere gestartet, berichtet die Zeitung "New Straits Times". Bereits im April waren in Malaysia rosafarbene Zugwaggons eingeführt worden, damit Frauen nicht gemeinsam mit Männern gemeinsam reisen müssen ...' (Donaukurier)

Wann endlich wird diese Welt zur Frauenwelt und rosafarben angemalt, damit Frauen nicht mehr mit Männern auf ihr leben müssen?

' ... "Das geht auf Rückmeldungen von Kunden zurück, vor allem von Frauen, die uns ihr Unbehagen während des Berufsverkehrs mitteilten", sagte Mohamed Hazland Mohamed Hussain von dem Busunternehmen ...'

Unbehagen, ja so etwas ist zuweilen gar nicht schön und man fühlt sicht nicht gut dabei, gerade als Frau. Gut, dass es eine einfache Lösung gibt, die sich ja auch bereits in anderen Staaten (z.B. Südafrika, Deutschland) bewährt hat.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Frauenquote in der Bundeswehr - nicht im Ernstfall

'Am 24. November 2004 gab der Bundestag grünes Licht für eine Frauenquote in der Bundeswehr. Am 1. Januar 2005 trat dann das sogenannte Soldatinnen- und Soldatengleichstellungdurchsetzungssgesetz (SDGleiG) in Kraft.

"Soldatinnen sind dann als unterrepräsentiert anzusehen, wenn ihr Anteil […] in allen Laufbahnen mit Ausnahme der Laufbahn des Sanitätsdienstes unter 15 Prozent, in der Laufbahn des Sanitätsdienstes unter 50 Prozent liegt." ... Soldatinnen- und Soldatengleichstellungsdurchsetzungsgesetz § 3, Absatz 4 : "Dieses Gesetz ist im Spannungs- und Verteidigungsfall nicht anwendbar." Die Begründung im Entwurf lautet dazu: "Die Funktionsfähigkeit der Streitkräfte muss sichergestellt sein und darf durch die Anwendung des Gesetzes nicht beeinträchtigt werden. Deshalb ruht das Gesetz im Spannungs- und Verteidigungsfall, um die Auftragserfüllung durch die Streitkräfte nicht zu gefährden."
Und laut § 3, Absatz 5 gilt das Gesetz auch "im Rahmen von besonderen Auslandsverwendungen […] es sei denn, das Bundesministerium der Verteidigung erklärt es im Einzelfall zur Gewährleistung der Sicherheit oder Einsatzbereitschaft der eingesetzten Truppen für nicht oder nur eingeschränkt anwendbar" ...

Die Grenze für Gleichberechtigung in den deutschen Streitkräften ist offiziell also dann überschritten, wenn es ernst wird; wenn die Umstände die größtmögliche Leistungsstärke bedingungslos fordern – wenn es ans Sterben geht. Dann erhalten die männlichen Soldaten unverhohlen den Vorzug vor ihren Kameradinnen. Das verordnete und gleichwohl erkannte Leistungsdefizit der genderkorrekten Armee würde ihr sonst zur Falle ...'


Der ganze Kommentar: http://www.campus-web.de/2/2319/10892/

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Sie geriet in die Kriminalität

Das Kind gehört zur Mutter, heißt es immer wieder. Diese Mutter hat ihr Kind umgebracht und nein, keine Angst, sie bekommt nicht lebenslänglich dafür. Für eine Wiederholungstäterin, die bereits ein früheres Kind ausgesetzt hatte, braucht es bekanntlich reichlich Empathie und viel Verständnis.

'Tübingen - Weil sie ihr Baby direkt nach der Geburt erfrieren ließ, muss eine 44-Jährige für sechs Jahre hinter Gitter. Das Landgericht Tübingen verurteilte die sechsfache Mutter aus Bodelshausen (Baden-Württemberg) am Montag wegen Totschlags.
Sie hatte zugegeben, ihr siebtes Baby im November 2009 unmittelbar nach der Geburt nackt im Kofferraum ihres kalten Autos zurückgelassen zu haben. Dort war das Mädchen gestorben ... '
(Spiegel)

Dieses Verständnis bringt das Gericht auch gern auf. Ein männlicher Kindesmörder mit krimineller Vergangenheit wäre vor dem hohen Hause einfach - ein Krimineller. Nicht so eine Frau, die irgendwie Opfer sein muss: 'Mit 18 war sie zu Hause herausgeflogen, geriet in die Kriminalität.' Vermutlich geriet sie in Kriminalität, wie andere von einem Schnupfen angeflogen werden, total passiv.
"Was ist mit einer Mutter geschehen, dass sie so etwas tut?", fragte sich das Gericht, denn natürlich kann eine sozial total kompetente Mutter nicht einfach schlecht sein, da muss doch etwas dahinterstecken? Ein böser Mann vielleicht?

Immerhin ist die Täterin nicht straffrei ausgegangen, wie vor kurzer Zeit eine Mutter, die ihre beiden Kinder getötet hatte und mangels Wiederholungsgefahr freikam (es waren keine Kinder mehr da).

' ...Weil sie ihr Baby direkt nach der Geburt erfrieren ließ, muss eine 44-Jährige für sechs Jahre hinter Gitter ...'

Fälle wie dieser werfen die Frage auf, ob es wirklich im Sinne der Kinder ist, Mütter mit Engeln auf eine Stufe zu stellen und Väter eher zu reinen Zahlsklaven zu degradieren. Justitia ist blind und ausserdem - weiblich.

Montag, 29. November 2010

Weihnachtsspende für Menschen in Not - also für Frauen

'Die Not ist nebenan - das Hamburger Spendenparlament hilft, dass junge Mütter mit ihren Babys nicht allein gelassen werden und obdachlose Frauen ein Dach über dem Kopf bekommen ... Neben jungen Müttern und obdachlosen Frauen sollen auch Familien mit behinderten Kindern und Einwanderinnen, die kein Deutsch können, profitieren ... ' (ndr)

Weitere Projekte:

Babylotsen. Das Projekt sucht Kontakt zu Müttern in schwierigen Verhältnissen schon, wenn sie im Krankenhaus entbinden. Dies soll verhindern helfen, dass Kinder vernachlässigt werden.

Stadtteilmütter. Stadtteilmütter sind Migrantinnen, die in ihrem Stadtteil ehrenamtlich andere Mütter unterstützen.


Obdachlos sind zwar in erster Linie Männer, aber die sind bestimmt irgendwie selbst schuld - unser Herz gehört allein den Frauen.

Sonntag, 28. November 2010

Können Männer nicht diskriminiert werden?

Die meisten erinnern es aus dem Geschichtsunterricht: Unter Hitler mussten Juden bei der Benutzung der Eisenbahn in für sie bestimmten Abteilen Platz nehmen - zweifelsfrei eine diskriminierende Maßnahme. Während der Apartheid in Südafrika gab es separate Abteile in öffentlichen Verkehrsmitteln für Schwarze - nicht weniger diskriminierend.

In einigen Ländern dürfen heutzutage Männer bestimmte Waggons in Zügen nicht betreten - das ist keinesfalls eine Diskriminierung:

'... Eine besonders schweißtreibende Strafe hat eine Gruppe von Männern in Neu-Delhi über sich ergehen lassen müssen: Weil sie verbotenerweise in einem Frauenwaggon der U-Bahn mitgefahren waren, wurden sie von aufgebrachten Frauen auf dem Bahnsteig geschlagen und ...' (yahoo)

Da nehmen starke Frauen das Recht in die Hand, wie es sich für Herrenmenschen .. öh .. rassisch überlegene Frauenmenschen gehört!

Donnerstag, 25. November 2010

Beseitigung von Gewalt - warum nur gegen Frauen?

In bestimmten Kreisen wird heute der 'internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen' abgehalten. Die Ächtung und Bekämpfung von Gewalt ist ohne Zweifel erstrebenswert. Warum aber wird das weibliche Geschlechtsmerkmal der Opfer so sehr in den Mittelpunkt gestellt?
Wer einen Blick auf die Kriminalstatistiken wirft, wird feststellen, dass Gewaltopfer in erster Linie männlich sind. Wer Studien zum Thema 'häusliche Gewalt' prüft, wird feststellen, dass Frauen nicht seltener zuschlagen als Männer. Wer sich kriegerische Auseinandersetzungen ansieht, stellt fest, dass die Opfer meistens Männer sind. In Srebrenica wurden 1995 rund 8000 Männer und Jungen ermordet, Frauen dagegen wurden geschont.
Warum also ein Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, obwohl Frauen viel seltener Opfer sind? Das ist ja so, als würde man bei Naturkatastrophen nur an Frauen Nahrungsmittel verteilen. Oder, als würde es spezielle Angebote extra für obdachlose Frauen geben, obwohl Obdachlose meistens männlich sind. Oder, als würde man mit bestimmten Maßnahmen besonders arbeitslose Frauen fördern, obwohl viel mehr Männer arbeitslos sind. Hoppla.

Mittwoch, 24. November 2010

Muttersein als Identitätsverlust

In gefährlichen Berufen, in Abwasserkanälen, in Atomkraftwerken, in Bergwerken, auf Baustellen, an der Kriegsfront, da sind Frauen kaum zu finden. In Spitzenpositionen von Politik und Wirtschaft schaffen sie es nicht mit überzeugenden Leistungen, sondern nur mit der lächerlichen Frauenquote. Im öffentlichen Dienst geht es nicht ohne bevorzugte Einstellung und bevorzugte Beförderung, sogar für Bundesverdienstkreuze wurde eigens die Frauenquote eingeführt. Und nun dies:

'... Die Studie "Kinderkriegen in Deutschland" zeigt auch, dass sich viele Frauen unter großem Druck fühlen. Sie haben Verlustängste und fühlen sich zerrissen. "Muttersein geht für viele Frauen mit einer Art Identitätsverlust einher", sagt die Psychologin Ines Imdahl von Rheingold ...' (Süddeutsche)

Die schlichte biologische Funktion von Frauen, die menschliche Fortpflanzung, geht mit einem Identitätsverlust einher. Es stellt sich mittlerweile die Frage, was Frauen trotz gewaltiger Förderung durch Männer überhaupt auf die Reihe bekommen. Manifestiert sich ier die vielbeschworene weibliche Überlegenheit? Oder handelt es sich gar um emotional-soziale Kompetenz?

'... So erklärten 61 Prozent der Befragten, es sei Aufgabe der Mütter, die Kinder optimal zu fördern ...' - kann man überhaupt unmenschlichere Ansinnen an eine Mutter stellen?
Die nächste Studie wird vermutlich 'Shopping bei Douglas', 'Latte macchiato beim Italiener' und das Wachstum des Haupthaares als unzumutbare Härte für Frauen entlarven und entsprechende Förderprogramme für Frauen einfordern.

Montag, 22. November 2010

Nacheheliche Solidarität - Frauen dürfen weiter schmarotzen

'Das deutsche Scheidungsrecht ist 2008 grundlegend reformiert worden. Geschiedene sollen nach einigen Jahren grundsätzlich wieder finanziell auf eigenen Beinen stehen. Das Gesetz enthält Soll-Vorschriften und erlaubt Ausnahmen nach „Billigkeit“. Der BGH in Karlsruhe legte das neue Gesetz jetzt zugunsten von Hausfrauen aus, die in der Ehe über Jahrzehnte auf einen eigenen Beruf verzichteten.' (Welt)

Ist das nicht schön formuliert? Frauen drücken sich nicht etwa vor der täglichen Schufterei, sondern 'verzichten' auf einen eigenen Beruf. Und als wäre die Tatsache, dass die Damen über Jahrzehnte keiner Erwerbsarbeit nachgehen mussten, nicht bereits ein riesiges Geschenk, müssen sie auch noch trotz Ehe-Ende in 'nachhehelicher Solidarität' weiter luxuriös durchgefüttert werden - und nicht etwa zum Sozialhilfesatz. Zudem erhalten sie den Unterhalt vollkommen verpflichtungsfrei, sie müssen also keine Gegenleistungen erbringen.
Welcher Mann von Verstand kommt nach derartigen Urteilen auf den Gedanken, zu heiraten und damit dem weiblichen Schmarotzertum Tür und Tor zu öffnen? Für Männer gibt es keine Scheidung, sie müssen in nachehelicher Solidarität auf ewig bluten.

Glückwunsch an die Jungs!

'Die Bundesregierung will die Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 aussetzen. Dieser Termin sei "verantwortbar und richtig", sagte CSU-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.' (n-tv)

Endlich haben die diskriminierenden Zwangsdienste für Männer ein Ende, zumindest vorläufig. Anders als junge Frauen sollen junge Männer jedoch weiterhin erfasst werden, um sie vielleicht künftig wieder als Sklaven in Krieg und Krankenhaus mißbrauchen zu können.
Mit dem Aussetzen der Wehrpflicht dürfte jetzt auch die berufliche Benachteiligung für Männer ein Ende finden, denn Arbeitgeber erwarteten stets abgeleistete Dienste - und durften danach, anders als nach Schwangerschaften bei den Damen, auch fragen.

Aber insgesamt:
Ein tolle Nachricht, Glückwunsch an die Jungs, ich freue mich von Herzen für Euch!

Wir dürfen nun gespannt erwarten, wie sich unsere frauenbewegten Damen aus der neuen Regelung eine 'Frauenbenachteiligung' zimmern werden - schließlich verlieren sie nicht nur das jahrzehntealte Privileg, früher mit Berufsausbildung und Studium beginnen zu können, sondern sie verlieren als Hauptnutzerinnen auch die billigen Zivis im Altersheim.

Freitag, 19. November 2010

Alle Jahre wieder - der ehrenwerte Herr Wickert

Heute früh lag Post von Ulrich Wickert, ja, von dem Ulrich Wickert, im Briefkasten. Über meiner Anschrift prangte in fetten Lettern der Aufdruck 'Mädchen haben es noch schwerer ...' - und der Herr Wickert ist gewiss ein ehrenwerter Mann.

Er schreibt mir, Kinder in Entwicklungsländern hätten 'lebenslange Armut und Chancenlosigkeit' zu gewärtigen, noch schlimmer sei es allerdings für Mädchen, für diese kämen 'tägliche Demütigungen' hinzu. 'Die Welt ist unfair für viele Millionen Mädchen', fährt er fort und läßt mich am Schicksal von 'Anisa aus Indonesien' teilhaben, die aus ärmlichen Verhältnissen komme, unter schlechter medizinischer Versorgung leidet und nicht regelmäßig geimpft wurde. 'Mangelndes und verschmutztes Trinkwasser war ebenfalls eine Gefahr für ihre Gesundheit'.

Vermutlich führt Anisas Bruder ein entspanntes Leben in Saus und Braus, wurde bei bester Gesundheitsversorgung regelmäßig geimpft und nimmt täglich ein Wellnessbad in wohltemperiertem Evian - aber das schreibt der ehrenwerte Herr Wickert nicht. Dafür hat er ein Foto von 'Anisa' beigefügt sowie ein buntes Freundschaftsband und weist darauf hin, dass Anisas Mutter gelernt habe, dank Patenschaft 'durch Näharbeiten zum Unterhalt der Familie beizutragen'. Wer die Familie ansonsten unterhält, erwähnt Herr Wickert nicht.
Statt dessen liegt ein Faltblatt bei, 'Lieber Herr Gogolin, Mädchen brauchen ihre Untertützung!'. Täglich würde das Recht der Mädchen auf körperliche Unversehrtheit durch Kinderarbeit, Genitalbschneidung und Mädchenhandel verletzt. Für das Recht der Jungen auf körperliche Unversehrtheit, das durch Kinderarbeit, Militärdienst und Genitalbeschneidung verletzt wird, hat der ehrenwerte Herr Wickert kein Wort übrig.

Statt dessen weist er darauf hin, dass durch eine Patenschaft via PLAN Aufklärungskurse über 'die Rechte und Chancen von Mädchen' veranstaltet würden, dass PLAN in die 'schulische Grundbildung und berufliche Förderung von Mädchen' investieren würde. Bildung sei ein 'Grundrecht für Mädchen'. Mädchen sollten zum Schutz vor Kinderhändlern und Kinderarbeit Geburtsurkunden erhalten sowie aufgeklärt werden über Mißbrauch und Aids.
Zum Schutz der Jungen vor Kinderhändlern und Kinderarbeit; Mißbrauch und AIDS schweigt der Herr Wickert gänzlich und fordert auf: 'Reichen Sie einem Mädchen die Hand'. Und Ulrich Wickert ist gewiß ein ehrenwerter Mann. Um das noch zu unterstreichen, hat er das Zitat des ebenfalls ehrenwerten Walter Scheel beigefügt: ' Werden auch Sie Pate! So erhöhen Sie die Chancen für ein Mädchen, gut ausgebildet und besser versorgt zu werden - ein entscheidender Schritt zur Gleichbehandlung'.

PS: Man kann ankreuzen, Pate für einen Jungen werden zu wollen. Aber - wäre das ehrenwert?

Dienstag, 16. November 2010

Krasses Frauenversagen im Vorstand

Mit mehr Frauen in den Vorständen hätte es die Finanzkrise niemals gegeben, tönt es immer wieder und immer lauter aus dem feministisch-asozialen Milieu. Man staune:

'Hypo Real Estate steckt tief in den roten Zahlen. Allein in den ersten neun Monaten des Jahres verzeichnet der Immobilienfinanzierer einen Verlust von 1,1 Milliarden Euro ... Allein im dritten Quartal summierte sich der Verlust auf 408 Millionen Euro vor Steuern. Übers Jahr lag das Minus vor Steuern bei 1,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen bekannt gab. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei dies aber eine deutliche Verbesserung. "Der Konzern hat im dritten Quartal von der leichten Erholung der Märkte profitiert", sagte Vorstandschefin Manuela Better ...' (Zeit)

Nein, das ist keine patriarchale Altlast - die Verluste stammen aus der Zeit, als noch Bettina von Oesterreich dermaßen segensreich-überlegen-weiblich bei dieser Bank wirkte, dass Milliardenkosten für den Steuerzahler entstanden. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie die Wirtschaft mit noch mehr Quotenfrauen aussähe.

Freitag, 12. November 2010

Kernziele der antifeministischen Bewegung (Schweiz)

1. Eine für Behörden und Justiz bindende und widerspruchsfreie geschriebene Verfassung mit individuell einklagbaren Rechten, unabhängig vom Geschlecht. Das Verbot von Gruppenrechten wie zum Beispiel Frauenquoten ist in der Verfassung festzuschreiben.

2. Die Streichung des Gleichstellungsgebots in der Bundesverfassung. Das Gleichstellungsgebot ist totalitär und nicht vereinbar mit dem Gleichberechtigungsgebot.

3. Die Schliessung sämtlicher Gleichstellungsbüros. Diese werden dazu missbraucht, feministische Propaganda zum Schaden der Hälfte der Bevölkerung, des Mannes, zu betreiben und die Frauenprivilegien ständig auszubauen.

4. Die völlig unwissenschaftlichen Studiengänge zu Geschlechterfragen (sogenannte Gender-Studies) haben an den Universitäten nichts verloren. Entsprechende Bachelor-, Master- und Professorentitel sind abzuerkennen, da sie den falschen Anschein einer wissenschaftlichen Ausbildung vermitteln.

5. Das gemeinsame Sorgerecht für unverheiratete und geschiedene Paare sowie eine Strafnorm für Kindsentzug und den Verlust des Sorgerechts für Elternteile, welche dem andern Elternteil den Kontakt mit dem Kind verwehren.

6. Ein Verbot der Abtreibung oder ein Mitspracherecht des Vaters oder eines dem Abtreibungsrecht der Mutter analoges väterliches Recht auf Abstandnahme von der Vaterschaft.

7. Gleiches Rentenalter für Mann und Frau.

8. Obligatorischer Militär-/Zivildienst oder Wehrpflichtersatz für alle Frauen.

(antifeminismus.ch)

Donnerstag, 11. November 2010

Lesbische Radikalfeministin wird Verfassungsrichterin

Was hilft eine einsichtige Frauenministerin, die nichts von Feminismus hält, wenn gleichzeitig das höchste deutsche Gericht für 12 Jahre feministisch durchseucht wird?

' ... Auch wenn Baers feministische Ausrichtung zunächst skeptisch betrachtet wurde, stand die fachliche Qualifikation in Juristenkreisen außer Frage ...' (n-tv)

Auf Deutsch: Quotenfrau.
Genderkompetenz und Feminismus haben mit Wissenschaft so viel zu tun wie Esoterikkompetenz und Schamanentum, auch wenn es selbst dafür 'Fachliche Qualifikation' geben mag, die in entsprechenden Kreisen außer Frage steht.

'... Die neue Richterin Susanne Baer ist Feministin par excellence, lesbisch ... eine Juristin, die ihre politische Sozialisierung in der autonomen Frauenbewegung erfahren hat, gab es dort noch nie. Sie engagiert sich seit Jahren in Projekten gegen häusliche Gewalt. 1988 schrieb sie als eine ihrer ersten juristischen Veröffentlichungen einen Gesetzentwurf, der es Frauenverbänden ermöglichen sollte, gegen entwürdigende und pornografische Darstellungen von Frauen zu klagen. Als Beraterin der Bundesregierung leitete sie bis vor Kurzem das Genderkompetenzzentrum in Berlin ...' (FTD)

Mit dieser Genderkompetenzlerin im Verfassungsgericht dürfte das gedeihliche Zusammenleben der Geschlechter in weite Ferne rücken - überragende wissenschaftliche Kompetenz in fernöstlicher Harmonielehre wäre dafür gewiß hilfreicher. Von unserer Frauenministerin war bislang nicht zu hören, was sie davon hält, wenn ausgerechnet eine Frau, die sich hauptberuflich für noch stärkere Männerdiskriminierung einsetzt, Verfassungsrichterin wird. Vermutlich stört es sie nicht.

Mittwoch, 10. November 2010

„Warum ich gern ein Mädchen/Junge bin“

Das Institut für Grundschulpädagogik der Humboldt-Universität ließ Zehnjährige Aufsätze schreiben: „Warum ich gern ein Mädchen/Junge bin“; verglichen wurden diese mit Aufsätzen zum gleichen Thema aus dem Jahre 1981. Fazit:
1.) Das „Rollenverständnis" von Jungen und Mädchen divergiert heute genauso stark wie vor drei Jahrzehnten.
2.) Während sich Jungen heute nicht viel anders sehen als vor dreißig Jahren, ist bei den Mädchen eine deutliche Verschiebung festzustellen:


'Im Jahr 1980 waren ihre Äußerungen meist auf vier Bereiche gleichermaßen bezogen: praktische Fähigkeiten im Haushalt (25 Prozent), Attraktivität/Kleidung (22 Prozent), körperlich/sportliche Fähigkeiten und Spiele wie Gummitwist, Geräteturnen, mit Puppen spielen (20 Prozent) und soziales Verhalten/Fürsorglichkeit/Bravheit (20 Prozent).

Im Jahr 2010 überwiegen hingegen deutlich die Äußerungen, die sich auf Schönheit und modische Attribute beziehen. Mit deprimierender Regelmäßigkeit liest man: „Ich bin gern ein Mädchen, weil ich lange Haare habe“, „weil ich mich schminken kann“, „weil ich schöne Sachen anziehen kann“. Praktische, auf Hausarbeit bezogene Tätigkeiten werden 2010 nicht mehr genannt…
'


…dafür aber ein richtiger Knüller: „...weil Mädchen besser als Jungen schoppen gehen“.

Ist das das traurige Ergebnis feministischer Erziehung in den Schulen ? Das wohl weniger. Viel wahrscheinlicher ist es das Vorbild der Mütter aus der Girlie-Generation, deren Oberflächlichkeit hier prägend wirkt und gegen das auch ambitionierter Fachunterricht und "GirlsDay" nichts ausrichten können. Geradezu erfreulich dagegen, daß sich die Knirpse nicht beirren lassen: :wink:

"...weil ich im Stehen pinkeln kann"
http://www.tagesspiegel.de/wissen/-weil ... 71882.html

Wolf

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Der Erste Deutsche Männergesundheitsbericht

' ... Der Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit und der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit befasst sich mit unterschiedlichen Themenfeldern und gibt den Stand des gegenwärtigen Wissens wieder. Dabei werden die genannten Diskurse mit neuen Argumenten und Sichtweisen belebt. Vor allem aber wird deutlich, dass nicht – wie landläufig behauptet – die Männer defizitär sind, sondern vor allem das Wissen über die Männer ...'(Männergesundheitsbericht)

Selbst Frauenministerin Schröder ließ sich zu ein paar warmen Worten herab:

' ... „Moderne Familienpolitik funktioniert nicht ohne die Männer. Wir wissen, dass inzwischen nicht Mädchen, sondern Jungen als Problemkinder erscheinen. Das liegt unter anderem daran, dass es in Kindergärten und Schulen kaum männliche Erzieher und Lehrer gibt, die Rollenvorbilder sein können. Die Aufgabe von Politik muss sein, faire Chancen für Jungen und Mädchen zu schaffen. Wir wollen deshalb mehr Jungen und Männer für zukunftsträchtige Erziehungs-, Sozial- und Gesundheitsberufe gewinnen ...' (pdf)

Wir dürfen gespannt sein, ob mehr als ein Boy's Day, bei dem die Jungs bügeln und abwaschen lernen dürfen, herauskommt oder ob, was wahrscheinlicher ist, wieder irgendwelche teuren Fördermaßnahmen für die ohnehin gute Frauengesundheit zu erwarten sind. Die Frauenministerin hat bereits angedeutet, was sie meint:
'Deshalb starten wir zum Beispiel im nächsten Jahr den bundesweiten Boy’s Day. Durch diese Jungenförderung können wir dann auch auf falsche Männlichkeitsvorstellungen eine Antwort finden.'

Freitag, 22. Oktober 2010

Männer besonders betroffen

' ... 9 571 Personen schieden im Jahr 2009 freiwillig aus dem Leben. Der Anteil der Männer war dabei mit 75% dreimal so hoch wie der der Frauen. Das durchschnittliche Sterbealter betrug hier 55 Jahre bei Männern und 58 Jahre bei Frauen ...' (destatis am 18.10.2010)

Wäre es nicht Zeit, hier einmal nach den Ursachen männlichen Verhaltens zu forschen? Angeblich sind es doch Frauen, denen es allerorten schlechter geht, die benachteiligt werden, die der Förderung bedürfen. Und doch scheint ihnen das Leben deutlich lebenswerter zu sein als Männern.
Man mag sich die Vehemenz und Lautstärke des Aufschreis in Medien und Politik gar nicht vorstellen, wenn die Zahlenverhältnisse umgekehrt wären. Aber auch so wird man sich vermutlich mit der Erforschung von Selbstmordursachen der Damen beschäftigen, weil sie aus staatsfeministischer Sicht besonders betroffen sind.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Frauenministerium wird aufgelöst!

Da kommt echte Männerfreude auf! Leider zunächst nur in Spanien - aber vielleicht ist dieser Schritt ja ein Vorbild für Deutschland und Europa.

' ...Politischer Paukenschlag in Spanien: Angesichts sinkender Umfragewerte hat Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero sein Kabinett radikal in mehreren Schlüsselpositionen umgebildet ... Zugleich kündigte Zapatero die Auflösung der Ministerien für Gleichstellung ... an. Dies sei ein Beitrag zu den Sparmaßnahmen zur Verringerung des Defizits ...' (Focus)

Bleibt zu hoffen, dass die hauptberuflichen Männerhasserinnen dort umgehend gefeuert werden, wenngleich zu befürchten steht, dass sie dann mangels Qualifikation weiterhin nur dem Steuerzahler zur Last fallen. Zeit, dass die Männerfeinde überall aus ihren Frauenministerien und Frauenbüros gejagt werden! Und Zeit auch, dass man sie für ihre vorsätzliche Diskriminierungstätigkeit zur Rechenschaft zieht.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Frauen schrecken nicht mehr vor der Quote zurück

Wann haben sie das jemals getan? Warum sollten die Damen Leistung bringen, wenn sie doch schon dem richtigen Geschlecht angehören?

' ... Auch die EU-Kommissarin für Gleichstellungsfragen, Viviane Reding, mahnt: „Wenn bis Ende 2011 nichts geschieht, müssen wir über gesetzliche Quoten nachdenken.“ Ihr gemeinsames Ziel: Mehr Frauen sollen in Spitzenjobs ...' (Focus)

Nach den Vorfällen in Chile stellt sich doch eher die Frage: Warum nicht mehr Frauen in die Bergwerke? Weg von der 100%-Männerquote unter Tage!

' ... „Jetzt ist Schluss mit den Appellen“, meint selbst die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU). Frauen wollen durch die speziell für sie eingezogenen „gläsernen Decken“ in die Führungsetagen von Unternehmen und Parteien ...'

Mit Apellen sind selbstredend nicht Apelle an die Damen gemeint, endlich solche Leistungen zu bringen, die Führungspositionen rechtfertigen könnten. Nein, es sind die sattsam bekannten Forderungen gemeint, Frauen endlich via weicher Quotensänfte nach oben zu hieven, ganz nach dem Motto 'Zeig mir deine Muschi und ich gebe dir einen Vorstandsposten'.

' ... Es dürfe nicht länger eine 100-Prozent-Männerquote in manchen Bereichen geben, sagt die Fraktionsvorsitzende Künast ...'

An welche Bereiche mag sie gedacht haben? Müllabfuhr? Kanalreinigung? Gerüstbau? Familienministerin Kristina Schröder schwant schon Übles: „Denn es gibt nun mal Unternehmen etwa in der Stahlindustrie, die selbst bei bestem Willen noch lange nicht genug Frauen finden.“
Wo soll das Problem sein - einfach Frauen hineinquotieren und den Laden plattmachen lassen. Was Frau Merkel mit der CDU oder Frau Schickedanz mit Quelle gemacht haben, sollte eine normale Quotenfrau doch auch in der Stahlindustrie hinbekommen.

Freitag, 8. Oktober 2010

Lust ohne Gleichberechtigung

'Soviel zum Thema Gleichberechtigung: Während Viagra das sexuelle Verlangen des Mannes bereits seit Jahren steigert, muss Frau weiterhin ohne Lustpille auskommen ...' (n-tv)

Ja, so sind sie, die patriarchalen Herren der Pharmaindustrie, gönnen sie Frauen doch einfach keine Lustpille! Und haben bestimmt Angst vor fordernden, lustbetonten Frauen! Mit einer ordentlichen Frauenquote in Boehringers Chefetage hätte es eine so krasse Fehlentscheidung niemals gegeben - was meint das Frauenministerium dazu? Und ist nicht im Grundgesetz die Gleichberechtigung vorgeschrieben?

Die Lustpille ist ein berechtigtes und dringendes Frauenanliegen, wusste doch schon vor Jahrzehnten ein Fräulein Schwarzer im 'kleinen Unterschied' zu berichten: 'Keine tut es aus Lust, alle tun es aus Angst'.

Starke, überlegene Frauen mit ihren besseren Schulabschlüssen sollten unverzüglich mindestens 50% Quotenposten im Vorstand von Boehringer fordern und von dort aus die offensichtlich frauenfeindlichen Männer in der Entwicklungsabteilung anweisen, ihnen im Namen der Gleichberechtigung endlich eine Lustpille zu basteln.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Marilyn Monroe - Die richtige Frage

Im aktuellen SPIEGEL (40/2010) ist Marilyn Monroe das Titelthema. Wie fast alle Frauen in den Medien wird die Dame hoch in den Himmel gelobt, als modern, klug, wissbegierig, selbstbestimmt tituliert - und natürlich war die Schauspielerin 'nicht das Auslaufmodell der Voremanzipation, kein Dummchen mit hübschem Po und langen Wimpern'.

Zum Ende hin findet der Artikel eine unerwartete Wendung:

'Vor knapp einem Jahr präsentierten zwei Wissenschaftler ... eine Studie 'Das Paradox des abnehmenden Glücks von Frauen' ...Das Ergebnis: Frauen sind in den vergangenen 40 Jahren immer unglücklicher geworden. Aber was folgt daraus? Etwa, dass Frauen den falschen Weg eingeschlagen haben, den Weg in die Emanzipation? ...'

Fast 50 Jahre Jahre ist Monroe nun schon tot - und erst heute fällt Redakteuren die richtige Frage dazu ein. Wie viele Jahre sie wohl für die richtige Antwort brauchen werden? Noch sind sie nicht so weit:

'Hätten sie sich stattdessen bescheiden sollen? Wie viel ärmer wäre die Welt, wenn eine Monroe sich beschieden hätte, wenn sie sich nicht aus Norma Jeane Dougherty in Marilyn Monroe verwandelt hätte. Unvorstellbar dieser Verlust. Unvorstellbar, Emanzipation für keine gute Idee zu halten. Es geht um weibliche Würde.'

Diese Formulierungen grenzen an Zynismus. Über viele Seiten wird das immer stärker werdende Unglücksgefühl Marilyn Monroes ausgebreitet, das dann wohl im Freitod endete. Ist es denn wirklich vollkommen unvorstellbar, dass sie als unbekannte, unemanzipierte Frau mit Mann und vier Kindern irgendwo am Stadtrand ein glückliches Leben hätte führen können? So ganz ohne 'weibliche Würde', was immer damit gemeint sein mag?

Dienstag, 5. Oktober 2010

Knapp 1 Million Männer alkoholabhängig

Angesichts dieser gewaltigen Zahl sollte man annehmen, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), würde vor einer Alkoholabhängigkeit unter Männern, die damit rund die 3/4 der Betroffenen stellen, warnen, zumal deren Lebenserwartung ohnehin deutlich hinter der weiblichen zurückliegt. Aber weit gefehlt:

' ... "Die besonderen gesundheitlichen Risiken von Frauen werden bislang zu wenig beachtet", sagte Dyckmans ... Alkohol sei für Frauen besonders schädlich, weil ihr Stoffwechsel empfindlicher reagiere als der von Männern, erläuterte die Dyckmans. Deshalb gebe es ein höheres Risiko, an Leberzirrhose und Brustkrebs zu erkranken ... '(tagesschau)

Wie man angesichts der eindeutigen Zahlen zu dem Schluß kommen kann, 'Alkohol sei für Frauen besonders schädlich', wird wohl das Geheimnis der Beauftragten bleiben.

Im gleichen Artikel wird wie nebenbei erwähnt, dass die meisten Frauen (80%) nicht in der Lage seien, während der Schwangerschaft auf Alkohol zu verzichten und entsprechend viele Kinder mit geistigen Behinderungen, Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen gebären. Wäre es dann nicht angemessen, solche Frauen zu bestrafen? Aber in diesen Fällen geht Frauenlust auf Sekt und Korn vor Kindeswohl.

Montag, 4. Oktober 2010

Frauenquote statt Demokratie

'Die CSU hat ein gravierendes Problem. Sie ist zu männlich: Weniger als ein Fünftel der Mitglieder sind weiblich, auch in der Führung fehlen Frauen. Eine Frauenquote muss her, fordern Parteichef Horst Seehofer und die Frauenunions-Vorsitzende Angelika Niebler ... Nach einer ersten Sondersitzung des CSU-Vorstands Mitte September wurde das Ziel bereits aufgeweicht. Nur noch im ersten Wahlgang soll bei allen parteiinternen Wahlen eine 40-Prozent-Quote für Frauen vorgeschrieben sein ...' (br-online)

Nicht einmal 20% weibliche Mitglieder und eine 40%-Frauenquote bei Wahlen. Bemerkenswert, dass eine angeblich eher konservative Partei wie die CSU vulgärfeministischen Forderungen nachkommt und sich zum Hort von Männer- und Demokratiefeindlichkeit macht.
Aber - warum denn auf halbem Wege stehen bleiben? Es wäre doch allemal ehrlicher, die Spitzenposten direkt ohne dieses Schmierentheater an Frauen zu geben - in der DDR hat das Prinzip der starr festgelegten Sitzverteilung doch auch jahrzehntelang bestens funktioniert. Man mag kleinkrämerisch einwenden, dass die DDR keine Demokratie war - aber das gilt für die Frauenquote nicht weniger.

Interessant, wie locker Redakteure mit Formulierungen umgehen, eine Partei sei 'zu männlich'. Vor nicht allzu langer Zeit beklagten Schreiberlinge, diese oder jene Einrichtung sei 'zu jüdisch'. Oder ist das nicht vergleichbar?
Erstaunlicherweise gelten nicht einmal Schulen mit 90%igem Lehrerinnenanteil als 'zu weiblich'.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Die tägliche Falschbeschuldigung

'... Eine Schülerin ist in einem Wiesnzelt auf der Toilette vergewaltigt worden. Wie die Polizei in München mitteilte, hatte die 16-Jährige den Mann mit in die Kabine genommen. Nachdem die Schülerin ihre Notdurft verrichtet hatte, drückte der 22-Jährige das Mädchen an die Kabinenwand und verging sich an ihr ...' (Welt am 30.9.2010)

Glasklare, schnörkellose Berichterstattung, die keine Zweifel offen läßt, wer Opfer und wer Täter ist. Ehrlicher Journalismus.

' ... Unter dem Vorwurf der Vergewaltigung ist der 22-Jährige festgenommen worden. Er wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt - und von diesem aus dem Polizeigewahrsam entlassen. "Die Vorwürfe haben sich als äußerst zweifelhaft erwiesen", sagte ein Polizeisprecher am Freitag ...' (Abendzeitung)

Oh, sollte die junge Dame doch ein wenig zu übertrieben geflunkert haben? Schwamm drüber, dem jungen Mann hätten nur ein paar Jahre Haft gedroht. Männer sind ja sowieso kriminell, trifft die richtigen. Glücklicherweise gehört das Mädel dem unkriminellen Geschlecht an, so wird es sicher straflos davonkommen.
Und die alten Artikel mit dem Vergewaltigungsmärchen werden selbstverständlich nicht geändert - irgendwie hätte es ja auch stimmen können (gutes Mädel nimmt bösen Mann mit aufs Klo), und so bleibt es uns auf Jahre erhalten. Qualitätsjournalismus eben.

Donnerstag, 30. September 2010

Gewalt gegen Männer als Petitesse?

'Die Mehrheit der EU-Abgeordneten hat sich für ein "Europäisches Jahr zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen" ausgesprochen ... nach Auffassung der Abgeordneten ist Gewalt gegen Frauen eine der gängigsten Menschenrechtsverletzungen, "die keine geografischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Grenzen kennt".' (Frauenrat)

Wenn man derlei unvoreingenommen liest, könnte man auf den Gedanken kommen, Gewaltopfer seien in erster Linie weiblich. Wenn man jedoch ein paar Blicke in die Kriminalstatistiken der vergangenen Jahrzehnte wirft, stellt man fest, dass Gewaltopfer hauptsächlich Männer sind.
Wie darf man diese Aktion der EU nun verstehen? Gewalt gegen Männer ist weniger als Menschenrechtsverletzung zu verurteilen als Gewalt gegen Frauen? Bekämpfung von Gewalt gegen Männer ist daher kein 'Europäisches Jahr' wert? Männer sind weniger wert?

Dienstag, 28. September 2010

Überstunden sind was für Männer

'Geregelte Arbeitszeiten sind für viele Deutsche nur ein schöner Traum. Jeder Zehnte schuftet an die 50 Stunden pro Woche. Frauen finden sich unter den Vielarbeitern aber nur vereinzelt ... Bei Frauen seien überlange Arbeitszeiten deutlich seltener als bei Männern gewesen, teilten die Statistiker mit. Während 14,8 Prozent der Männer über 48 Stunden gearbeitet hätten, seien es bei den Frauen nur 4,2 Prozent gewesen ... ' (Focus)

Damit sollte das Geheul darüber, dass Frauen angeblich weniger verdienen, endlich ein Ende finden - vermutlich rückt nun wieder die überaus unmenschliche Haus-, Erziehung- und Schwangerschaftsarbeit in den Vordergrund feministischer Jammerorgien.

Montag, 27. September 2010

Positive Bilanz der Frauenquote?

'Sechs Monate nach der Einführung der Frauenquote hat die Deutsche Telekom eine positive Zwischenbilanz gezogen. Der Anteil von Frauen bei der Einstellung von Top-Nachwuchskräften habe sich seit Anfang 2010 von 33 auf 52 Prozent erhöht, berichtete der Konzern am Montag in Bonn. Ihr Anteil in Management-Entwicklungsprogrammen sei seit 2009 von 18 auf 31 Prozent gestiegen ... ' (yahoo)

Die Zahl der Quotenfrauen hat sich also erhöht.
Was aber gibt es nun positiv zu bilanzieren? Frauen, die plötzlich allein aufgrund ihrer richtigen Geschlechtszugehörigkeit Karriere machten, fühlen sich jetzt besser? Auf Augenhöhe? Feministinnen freuen sich diebisch, weil Frauen kraft XX-Chromosomen Männerdomänen erobern? Für Herrn Obermann von der Telekom ist die Frauenquote ein wirksamer Schutz vor starker männlicher Konkurrenz - die hochgetragenen Quotentanten muss er nicht fürchten.
Die Leistungen der Telekom haben sich jedenfalls nicht erhöht, der Aktienkurs auch nicht - und wer die offene Männerdiskriminierung dieses Konzerns bekämpfen möchte, sollte flugs zu einem Anbieter, der seinen Mitarbeitern nicht zwecks Qualifikationsprüfung auschließlich in die Hose guckt, wechseln.

Die immer ineffizienteren Zustände in Politik, Behörden und Schulen zeigen überdeutlich, wohin es führt, wenn statt Leistung nur das Tragen weiblicher Geschlechtsmerkmale Einstellungs- und Karrierevoraussetzung wird.

Mittwoch, 22. September 2010

UN übt sich wieder in Männerfeindlichkeit

'Mit einer milliardenschweren Kampagne wollen die Vereinten Nationen bis zum Jahr 2015 das Leben von 16 Millionen Müttern und Kindern retten. Wie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon vor dem Abschluss des UN-Gipfels zur Armutsbekämpfung in New York mitteilte, sollen dafür 40 Milliarden Dollar (rund 30 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt werden.' (news.yahoo)

Nun hat sicher niemand etwas dagegen, Mütter mit Kindern zu unterstützen. Es fällt jedoch auf, dass Frauen, sonst angeblich 'auf Augenhöhe' mit Männern oder gar weit überlegen, plötzlich wieder in einem Atemzug mit Kindern genannt werden und wie üblich Extrawürste bekommen.
Außerdem fällt eine Schieflage auf: Die Lebenserwartung von Männern ist bekanntlich deutlich kürzer als die von Frauen, daher wäre es angemessen, zunächst die Leben von einigen Millionen Männern und Kindern zu retten - aber konsequente Männerbenachteiligung ist für die UN schon seit Jahren Programm. Besonders perfide erscheint in diesem Zusammenhang, dass die Hilfsgelder für Frauen in erster Linie von Männern kommen dürften.

'... Zum Erreichen der Millenniumsziele sei es "entscheidend", die Gesundheit von Frauen und Kindern zu verbessern, heißt es in einer Mitteilung Bans. Dies sei nicht nur ein "grundlegendes Menschenrecht", sondern verringere auch die Armut insgesamt ...'

Die Gesundheit von Männern und Kindern zu verbessern, wäre offenbar kein 'grundlegendes Menschenrecht'.

Freitag, 10. September 2010

Weibliche Zahlungsmoral

' ... In diesen Fällen ist die Zahlungsbereitschaft der Mütter leider keinen Deut besser als im umgekehrten Fall bei den Männern. Ganz im Gegenteil: Die große Mehrheit der unterhaltspflichtigen Männer kommt seiner Zahlungspflicht auch nach. Dagegen würden 90 Prozent aller Frauen, die eigentlich unterhaltspflichtig wären, zu wenig oder gar nicht zahlen, wie die Ostseezeitung unter Berufung auf die Bundesregierung berichtet ...' (t-online)

Seltsamerweise scheinen Müttern ihre eigenen Kinder und deren Betreuung viel zu teuer zu sein, sobald sie selbst unterhaltspflichtig sind. Immerhin ist es ein erster Schritt zur Entzauberung des Edelwesens 'Frau', dass in den Medien die deutlich schlechtere Zahlungsmoral der Damen angemerkt wird.

Mittwoch, 8. September 2010

Freisprüche

' ... Jahrelang haben zwei Männer wegen der angeblichen Vergewaltigung einer 15-Jährigen im Gefängnis gesessen. Heute hat das Landgericht Lüneburg die beiden in einem wiederaufgerollten Prozess freigesprochen ... Der Vater hat seine Strafe mittlerweile verbüßt. Er war 2004 vom Landgericht Hannover zu fünf Jahren und acht Monaten verurteilt worden... Ein Freund der Familie war zu zwölf Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden ...' (Hamburger Morgenpost)

Keine Sorge, den Täterinnen - dem 'Opfer', seiner Englischlehrerin und der Mitarbeiterin einer 'Beratungsstelle in Hannover für junge Frauen als Opfer sexuellen Missbrauchs' wird natürlich nichts geschehen - die dürfen das.

'Ein 46 Jahre alter Kaufmann aus dem Landkreis Deggendorf ist am Dienstag von der 1. Großen Strafkammer des Landgerichts Deggendorf vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden ... Objekte Beweismittel wie etwa Spuren fehlten, da die Vergewaltigung erst Wochen nach dem vermeintlichen Vorfall angezeigt worden war ...' (Deggendorfer Zeitung)

Es darf davon ausgegangen werden, dass gegen die Täterin - als Frau ja immer irgendwie Opfer - wie üblich nicht ermittelt wird.

Frauen arbeiten weniger

'Die Menschen in Deutschland gehen immer später in Rente. Nach einer Studie im Auftrag der Regierung sei das Renteneinstiegsalter seit dem Jahr 2002 um zwölf Monate gestiegen ... Deutliche Unterschiede bei der Berufsdauer gibt es weiterhin zwischen Männern und Frauen ... Bei den Männern arbeiteten knapp vierzig Prozent über den 60. Geburtstag hinaus in einer festen Stellung, bei den Frauen sind es 32 Prozent in West- und 25 Prozent in Ostdeutschland ...' (focus)

Immer wieder wird gern davon berichtet, dass Frauen weniger verdienen als Männer und weniger Rente bezögen. Und immer wieder wird daraus gern eine 'Benachteiligung' des weiblichen Geschlechts konstruiert. Dabei ist eine der Ursachen, wie sich aus den Zahlen ergibt, keineswegs in einer Schlechterstellung des weiblichen Geschlechts zu suchen - die Damen haben es nur nicht so mit der Erwerbsarbeit. Davon jedoch wird nicht so gern berichtet, über faule Frauen mag offenbar niemand schreiben.

Wollte man Gerechtigkeit, müssten wegen der um Jahre längeren Lebenserwartung die Rentenbeiträge für Frauen erhöht oder deren Renten deutlich gekürzt werden, Vergleichbares gilt für die Krankenkassenbeiträge, denn seit Jahrzehnten ist es so: Männer finanzieren, Frauen profitieren.

Dienstag, 7. September 2010

Wieder eine kleine Falschbeschuldigung

' ... Sie verschwand mit einem Kunden im Zimmer. Doch als am nächsten Morgen der Lebensgefährte auf der Matte stand, da zeigte sie ihren Liebhaber als Vergewaltiger an ...' (express)

Zum Glück für den Mann kam das Märchen heraus, anderenfalls wären ihm ein paar Jahre Freiheitsentzug sicher gewesen. Der unbefangene Beobachter könnte nun meinen, dass die Täterin eine angemessene Gefängnisstrafe zu erwarten hätte - aber keine Sorge:

' ... Doch die Richterin zeigte sich gnädig. Weil B. nicht vorbestraft war, stellte sie das Verfahren ein ...'

Wir dürfen gespannt sein, wie lange die Justiz die vielen Täterinnen noch ungestraft läßt - offenbar hält man Verbrechen, die Frauen begehen, für Bagatellen. Die Täterin kann nun problemlos die gleiche Straftat erneut begehen und wird wieder straflos davonkommen - schließlich ist sie nicht vorbestraft und vollkommen unkriminell. Diese Verfahrenseinstellung ist eine Einladung für Nachahmerinnen, denen damit verdeutlicht wird, dass sie keinerlei Risiko eingehen, wenn sie eine Vergewaltigung erfinden.

Freitag, 3. September 2010

Elter2 statt Vater

' ... Mit einer neuen Sprachregelung will der Europarat der geschlechterspezifischen Diskriminierung vorbeugen. In einem Leitfaden empfiehlt der Rat den 47 Mitgliedsstaaten, eine „nicht sexistische Sprache“ voranzutreiben. Dabei hatten die Straßburger Abgeordneten offenbar vor allem das weibliche Geschlecht im Blick. Die Darstellung von „Frauen zu Hause“ sei ein traditionelles Rollenbild, das die Gleichstellung der Geschlechter hemme, heißt es in der Resolution ... Für Amtschreiben etwa ist es in der Alpenrepublik inzwischen verbindlich, nicht mehr die Begriffe von Mutter und Vater zu verwenden, sondern die neutrale Wortschöpfung „Elter“. Das soll letztlich auch homosexuellen Paaren mit adoptierten Kindern zugute kommen. Die hätten dann nicht mehr zwei Mütter oder Väter, sondern Elter 1 und Elter 2 ... Aber auch in Deutschland blieben die Gender-Kämpfer nicht tatenlos. In einem Antrag auf Elterngeld in Niedersachsen etwa heißt es: „Im Antragsvordruck werden die neutralen Bezeichnungen 'Elternteil 1' und 'Elternteil 2' verwendet. Damit wird eine Vorfestlegung auf 'Mutter' und 'Vater' vermieden ...'(Kölner Stadt-Anzeiger)

Sehr gut! Konsequenterweise sollten aber auch Begriffe wie 'Tochter' und 'Sohn' eliminiert werden, sinnvoll wären vielleicht 'Kind1' und 'Kind2', wobei 'Kind' auch irgendwie diskriminierend und herabwürdigend klingt. Vielleicht sollten die Familienmitglieder nur durchnummeriert werden, also 'Müller-Schmalz1', 'Müller-Schmalz2'. Denkbar wären auch Versionsnummern wie bei Software - und lustig wird es bei der Elter2schaftanerkennung und dem Elter1schaftspass. Natürlich sollen aber weiterhin nur Männer zwangsweise das Elter2land verteidigen, vorher jedoch das Elter2unser beten.

Donnerstag, 2. September 2010

Zahl der Falschbeschuldigungen gestiegen

'In Deutschland ist seit den achtziger Jahren die Meldequote gestiegen. Wurden 1985 noch 5919 Vergewaltigungen angezeigt, waren es 1995 bereits 6175. Im Jahr 2006 wurden 8118 Vergewaltigungen angezeigt. Die Zahl der Fälle, in denen Anklage erhoben wurde, stieg unterdessen nicht. 1985 wurde in 1480 Fällen Anklage erhoben, im Jahr 2006 nur in 1365 Fällen – trotz deutlich höherer Meldezahlen. Auch der Anteil der verurteilten Täter im Verhältnis zu den Anzeigen ist gesunken: 1985 lag er bei 20 Prozent, 2006 nur bei 13 Prozent ...' (welt)

Die angesichts dieser Zahlen nahe liegende Vermutung, dass angesichts der Risikolosigkeit für Täterinnen schlicht die Anzahl der Falschbeschuldigungen deutlich gestiegen ist, kommt im Artikel einer Miriam Hollstein nicht zum Ausdruck.
Vielmehr wird mit Formulierungen wie 'Aufklärungsquote von Vergewaltigungen sinkt' der Eindruck erweckt, eine Zunahme von Vergewaltigungen sei Realität und nur Gesetzgebung samt 'Beweisschwierigkeiten' des angeblichen Opfers verhinderten eine Verurteilung.
Wird jemand freigesprochen oder nicht verurteilt, ist der Fall durchaus 'aufgeklärt', auch wenn diese Vorstellung dem Feminismus zuwiderlaufen mag. Wenn es in 87 % der angezeigten Vergewaltigungen nicht zu einer Verurteilung kommt, stellt sich die Frage, ob es rechtstaatlich angemessen sein kann, die offenbar stark wachsende Zahl der Falschbeschuldigerinnen weiterhin ungestraft zu lassen.

Sind Frauen von Natur aus hilfsbereit?

Gegen das Ansinnen, Frauen gleichberechtigt für Zwangsarbeiten wie Wehrdienst oder Zivildienst heranzuziehen, werden alle möglichen Argumente ins Feld geführt, am beliebtesten ist noch das 'Kinderkriegen', obwohl es kaum noch stattfindet. An zweiter Stelle folgt, meistens von weiblicher Seite, dass man 'sowieso für die Abschaffung der Wehrpflicht' sei.
Der Pädagoge Bernhard Bueb ('Lob der Disziplin') hat sich nun auch zu Wort gemeldet und offenbar genetisch bedingte Defizite bei jungen Männern ausgemacht:

"Nach meiner Erfahrung mangelt es vielen männlichen Jugendlichen an einem natürlichen Zugang zu hilfsbedürftigen Menschen." Durch einen Pflichtdienst könnten sie lernen, dass Helfen Freude machen kann. Für Frauen ist ein solches Jahr nach Ansicht Buebs nicht unbedingt notwendig. Sie seien von Natur aus hilfsbereit und leisteten in ihrem Leben viel mehr soziale Hilfdienste, allein wenn sie Mütter würden. Zudem würden meistens die Frauen für Eltern oder Verwandte in Not da sein. "Bei ihnen ist das erzieherische Moment nicht so notwendig wie bei Männern", erklärte Bueb. (mdr)

Ist es nicht erfreulich, wenn erzieherische und genetisch bedingte Defizite von Männern durch so einfache Mittel wie ein paar Monate Zwangsdienst behoben werden können und Männer damit zu so vollwertigen Menschen, wie Frauen es schon von Natur aus sind, geformt werden?

Mittwoch, 1. September 2010

Vergewaltigung! Haft auf Zuruf

Falschbeschuldigungen wegen Vergewaltigung scheinen bei der Damenwelt wieder mehr und mehr in Mode zu kommen, befördert durch eine Justiz, die solche weiblichen Verbrechen gern überhaupt nicht oder lächerlich gering bestraft und so den ohnehin tief verankerten Glauben der Täterinnen verstärkt, für ihr Handeln keine Verantwortung zu tragen. Schon von Creveld ('das bevorzugte Geschlecht'/2003) erwähnte israelische Studien, denen zu Folge es sich beim größten Teil aller Vergewaltigungsvorwürfe um Falschbeschuldigungen handle.
So ein Vorwurf ist aus Sicht einer Frau schnell und vor allem vollkommen risikolos gezimmert, ein paar geschluchzte Kullertränchen, vielleicht noch ein Hinweis, der böse Mann wolle sich ins Ausland absetzen - schon landet der Beschuldigte, quasi auf weiblichen Zuruf hin, in Haft und soll womöglich seine Unschuld beweisen. Wieder so ein Fall:

'Weil sie glaubte, ihr Ehemann werde sie und ihr kleines Kind in Deutschland sitzen lassen und sich in seine Heimatstadt Istanbul absetzen, hat eine 31-jährige Frau eine raffinierte Lügengeschichte erfunden. Sie zeigte ihren Mann kurzerhand bei der Polizei wegen zweifacher Vergewaltigung an und erklärte, dieser sei drauf und dran, in die Türkei zu fliehen. Prompt wurde der vermeintliche Vergewaltiger in Untersuchungshaft genommen ...' (Augsburger Allgemeine)

Vergewaltigungsopfer sind mangels Zeugen meistens in Beweisnot, dieser Umstand scheint die Gerichte zu verleiten, in feministischer Manier rechtsstaatswidrig anzunehmen, Frauen würden in solchen Angelegenheiten nicht lügen. Sie sollten es mittlerweile besser wissen:

' ... Drei Tage später offenbarte sich die 31-Jährige aber der Kripo, nahm alle Anschuldigungen reumütig zurück ... Richter Kessler verurteilte die Frau zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe ...'

Eine bemerkenswert harte Strafe angesichts der Tatsache, dass es sich um eine Täterin handelt. Was wohl mit dem Mann geschehen wäre, wenn die Dame ihre Anschuldigungen nicht zurückgenommen hätte? Wir wissen es.

Frauen und Verantwortung ...

... da treffen zwei Welten aufeinander, möchte man meinen. Nun fällt das Tragen von Verantwortung aufgrund eigener Untaten und falscher Entscheidungen niemandem besonders leicht, wer gibt schon gerne Fehler zu?
Während Männer für ihre Verbrechen verurteilt werden und sich mithin zwangsläufig zu verantworten haben, scheinen viele Frauen zwar gern zu entscheiden und zu handeln, Verantwortung dafür lehnen sie jedoch ab - und werden für gewöhnlich von der Justiz unterstützt, was sich nicht zuletzt an der im Verhältnis geringen Anzahl weiblicher Gefängnisinsassen ablesen lässt. Sei es AIDS-Verbreitung oder Babymord, Frauen können mit verständisvollen Gerichten rechnen, wo Männer unnachsichtige Härte zu erwarten haben.

Höchst selten, aber gelegentlich doch wird einmal eine Frau zur Verantwortung gezogen - und natürlich ist dann jemand anderes an ihren Morden schuld:

'Eine fünffache Kindsmörderin fordert in Belgien drei Millionen Euro von ihrem früheren Psychiater, weil dieser sie vor der Tat Anfang 2007 nicht ausreichend betreut habe ... Der Richter bezeichnete die Morde als "Akte extremer Gewalt", denn die drei bis 14 Jahre alten Kinder hätten große Qualen durchlitten. Die Frau, die bis zur Tat als gute Mutter galt, hatte sie der Reihe nach mit einem Messer getötet und dann versucht, sich selbst das Leben zu nehmen, später aber einen Notruf abgesetzt ...' (n-tv)

Nun ist der Versuch, sich von Schuld reinzuwaschen, kein geschlechtsspezifisches Phänomen, verurteilte Männer im Knast sind auf Nachfrage auch alle unschuldig. Es fällt jedoch auf, dass Frauen offenbar so gut wie niemals Verbrechen begehen, ohne dass 'eigentlich' und 'irgendwie' ein Mann Schuld trägt, und sei es 'moralisch'. Sehen sich Frauen als Kinder?
In letzter Zeit werden bekanntlich für alle möglichen Bereiche, jedenfalls für gut dotierte und hochangesehene, Frauenquoten gefordert, mindestens 40% sollten es schon sein.
Für die Zukunft scheint mir allerdings eine mindestens 40%ige Frauenquote in den Justizvollzugsanstalten angemessen zu sein - die permanente Entkriminalisierung weiblicher Straftaten passt nicht zum Bild der gleichberechtigten Geschlechter, die extreme Fokussierung des Strafrechts auf Männer ebenso wenig.

Sonntag, 29. August 2010

Riesiger Eingriff in die Freiheit eines jungen Menschen

'Bundesfamilienministerin Kristina Schröder sieht keine Chance, an Stelle des bisherigen Zivildienstes einen verpflichtenden Sozialdienst für junge Frauen und Männer einzuführen. Das wäre ein «riesiger Eingriff in die Freiheit eines jungen Menschen» ...' (fr-online)

Der seit Jahrhunderten bis zum heutigen Tag übliche Eingriff in Form der Wehrpflicht beschäftigt die Frau Ministerin nicht - er beeinträchtigt ja auch nur Männer, da ist sie als Frauenministerin nicht zuständig und für Männer gibt es den Kriegsminister. Kaum könnte ein für junge Männer völlig normaler Zwangsdienst auch Frauen treffen, handelt es sich um einen 'riesigen Eingriff in die Freiheit' und hat natürlich keinerlei Chancen auf Einführung.

Ich fordere schon seit Jahren, sämtliche Zwangsdienste auch auf Frauen auszudehnen. Nicht um der Gleichberechtigung (obschon die immer ein gutes Argument ist) willen, nicht wegen der vielgeforderten Augenhöhe der Geschlechter oder um die Damen zu schädigen, sondern weil in solchen Fällen urplötzlich die Unmenschlichkeit der Wehrpflicht zu Tage tritt. Derlei wird nämlich erst mit weiblichen Opfern deutlich - rein männliche Zwangsarbeiter interessierten noch nie jemanden.

Passend scheint mir zu diesem Thema auch die Haltung der UN, wenn es um 'geschlechtsspezifische Verfolgung' geht. Männer, denen geschlechtsspezifisch die Todesstrafe wegen Wehrdienstverweigerung droht, sind von Schutzmaßnahmen wie Asylrecht nicht erfasst, hier wird nur an 'besonders betroffene Frauen und Mädchen' gedacht. Das würde sich rasend schnell ändern, wenn auch junge Frauen von der Wehrpflicht betroffen wären.
Männer sollten den Gender- und Gleichstellungswahn nutzen, um ihre Benachteiligungen zu beseitigen.

Um es klarzustellen - ich lehne Zwangsdienste ab.

Donnerstag, 26. August 2010

Propaganda für die Kleinen

Wie durch gut 250 Studien in der letzten Zeit eindeutig belegt, ist häusliche Gewalt keine Frage des Geschlechts, sondern weiblich wie männlich - siehe auch eine Untersuchung des Bundesministeriums des Inneren (BMI) sowie des Bundesministeriums der Justiz (BMJ) im “zweiten periodischen Sicherheitsbericht” von 2006.

Das hindert Dortmunder Vereine wie Frauen helfen Frauen, Frauenhaus und Frauenberatungsstelle mit Förderung (!) vom Ministerium für Generationen, Famile, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen nicht, eine spezielle, quietschbunte Kinderseite ins Netz zu stellen, auf der ausschließlich gegen Männer und Väter gehetzt wird:

'Wenn dein Vater oder der Freund deiner Mutter deine Mutter oder dich schlägt ... Wenn du, deine Geschwister oder deine Mutter in Gefahr sind, kannst du die Polizei anrufen ... Wenn es nötig ist, kann die Polizei deinen Vater für 10 Tage aus der Wohnung wegschicken. Während dieser Zeit darf er nicht in die Wohnung zurückkommen. Das wird von der Polizei überprüft. ...Wo findet meine Mutter Hilfe?'

Unter dem Menüpunkt 'Was ist Gewalt?' findet sich die zeichnerische Darstellung eines Mannes, der seine Hand drohend gegen eine Frau erhebt.

Keine Rede davon, dass Frauen genau so oft zuschlagen. Keine Rede davon, dass Mütter ihre Kinder häufiger umbringen als Väter. Keine Rede davon, dass das Gewaltschutzgesetz auch vor prügelnden Frauen schützen soll.

In gewisser Weise ist die Seite dieser Frauen jedoch konsequent - denn wenn eine Mutter ihre Kinder mißhandelt, gibt es für die Opfer keine Hilfe, auch 'kidsinfo' bietet sie nicht an. Justiz, Rechtsprechung, Jugendämter und natürlich diese Frauenhäuser haben Frauengewalt nicht auf der Rechnung, wollen sie nicht auf der Rechnung haben.
Auf den Gedanken, geprügelten und mißhandelten Kindern vordergründig Hilfe anzubieten, um dann mit staatlichen Geldern in erster Linie gegen Väter zu hetzen, können wohl nur Feministinnen verfallen.

Kriminelles Geschlecht leicht gemacht

Gemeinhin werden Männer eher als kriminell eingestuft, oft mit der Begründung, dass die meisten Gefängnisinsassen männlich seien. Auf den Gedanken, dass Männer für Straftaten zur Verantwortung gezogen werden, Frauen jedoch nicht, mag man im Zeitalter der Gleichberechtigung kaum verfallen. Und doch ...

'Der HIV-infizierten "No Angels"-Sängerin Nadja Benaissa bleibt das Gefängnis erspart. Das Amtsgericht Darmstadt verhängte gegen die 28-Jährige eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren ... Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Benaissa sich der gefährlichen Körperverletzung sowie der versuchten gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht hat. So habe sie 2004 einen Sex-Partner, der in dem Prozess als Nebenkläger auftrat, mit dem Aids-Virus angesteckt. Ein anderer Mann blieb von einer Ansteckung verschont ...' (n-tv)

'Kiel - Ein 47-jähriger Aids-Erkrankter, der beim ungeschützten Sex zwei Frauen mit HIV infiziert und mindestens fünf weitere Frauen gefährdet haben soll, muss für fünf Jahre in Haft. Das Kieler Landgericht verurteilte den Mann am Montag wegen zweifacher vollendeter und fünffacher gefährlicher Körperverletzung ... Das Gericht billigte ihm wegen massiver Hirnschädigungen und einer schweren Persönlichkeitsstörung erheblich verminderte Schuldfähigkeit zu...' (welt)

'Acht Jahre Haft lautet das Urteil für einen 38-jährigen Mann, der vorsätzlich ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte und dabei vier Frauen mit HIV infizierte ...' (tagesspiegel)

Und siehe da - die Frau wirkt total unkriminell, weil künftig nicht in der Justizvollzugsanstalt residierend. Die AIDS-Hilfe hat das Urteil gegen die Frau bedauert, weil es einseitig Frauen und HIV-Positive belaste. Das Urteil werde der HIV-Prävention "dramatischen Schaden" zufügen, erklärte DAH-Bundesvorstandsmitglied Carsten Schatz.

Mittwoch, 25. August 2010

Haben Lehrer Vorbehalte gegen Jungen?

' ... Namen sind nicht nur Schall und Rauch ... "Aufgaben, die unter dem Namen Maximilian verfasst wurden, erhielten zum Beispiel eine bessere Bewertung als die gleichen Aufgaben unter dem Namen Kevin", sagte Prof. Astrid Kaiser vom Institut für Pädagogik ... "Insgesamt konnten wir feststellen, dass Jungen aufgrund eines vorurteilbehafteten Namens schlechter bewertet werden als Mädchen", sagte die Erziehungswissenschaftlerin. Auch bei der ersten Studie hatten die Testpersonen die weiblichen Vornamen weniger negativ eingeschätzt als die männlichen.Das liegt nach Angaben von Kaiser daran, dass Lehrer generell mehr Vorbehalte gegenüber Jungen haben. Dass diese schlechter in der Schule seien, könnte also nicht nur an ihren Leistungen liegen, sondern auch an der Wahrnehmung der Lehrer, folgerte die Professorin.' (n-tv)

Der verbreitete Pressejubel darüber, dass Mädchen in der Schule bessere Leistungen brächten, bekam spätestens nach dem lakonischen Eingeständnis des Bildungsministeriums, dass Jungen bei gleich guten Leistungen eine Note schlechter bewertet werden als Mädchen, einen schalen Beigeschmack - zumal der Hauptschulbetrieb fest in weiblicher Hand liegt. Die meisten werden dieses Zitat kennen: „Wenn wir wirklich wollen, dass unsere Töchter es einmal einfacher haben, dann müssen wir es unseren Söhnen schwerer machen“ (EMMA 6, 1986).

Der Lehrerberuf kommt in den Berichten zum Thema weniger gut weg, und siehe da, schon haben die Medien das generische Maskulinum wiederentdeckt - keine Rede von den sonst üblichen 'Lehrerinnen und Lehrern'.

Montag, 23. August 2010

Sind Brandstiftungen für Väter ungefährlich?

'Westerland - Die Lage auf Sylt hat sich nach der Festnahme des mutmaßlichen Brandstifters merklich entspannt ... "Besonders für Mütter und Kinder ist es beruhigend, dass man abends wieder ins Bett gehen kann ohne Angst, im Schlaf von Flammen überrascht zu werden", ergänzte der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr, Jörg Elias ... (spiegel)

Flammen sind bekanntlich männlichen Geschlechts, total frauenfeindlich und haben daher die fatale Neigung, besonders Mütter und Kinder zu verbrennen, Männer dagegen absichtsvoll zu verschonen. Und wie wir alle wissen, machen sich Väter niemals Sorgen um ihre Frauen und Kinder. Ob die Feuerwehr künftig, bevor sie mit Löscharbeiten beginnt, sorgfältig die Geschlechtszugehörigkeit möglicher Brandopfer prüft? Schließlich sollte kein teures Löschwasser für Väter verschwendet werden ...

Donnerstag, 19. August 2010

Zugwaggons nur für Frauen

'Männer müssen draußen bleiben: Die indonesische Staatsbahn führt für Frauen reservierte Waggons in ihren Zügen ein. Zu erkennen sind die exklusiven Abteile durch ihre rosafarbenen Sitze ... Die Bahngesellschaft wolle sexuelle Belästigung in öffentlichen Verkehrsmitteln verhindern. Frauen dürften sich jedoch weiterhin in die anderen Waggons setzen, betonte Syaheran.
Solche exklusiven Waggons gibt es auch schon in anderen Ländern, Japan zum Beispiel hat die Frauenabteile schon 2000 auf Bestreben einer feministischen Bewegung eingeführt. In Mexiko-Stadt gibt es zudem Frauenbusse ...
(spiegel)

Nein, es handelt sich um keine Satire.
Gab es nicht bis vor kurzem ein Land, in dem Busse mit Abteilen 'nur für Weiße' fuhren? Und das ganz groß gefeiert wurde, als diese Sitten ein Ende fanden? Ob sich ein männlicher Rosa Parks findet?

Mittwoch, 18. August 2010

Männer dürfen härter bestraft werden als Frauen

'Männer dürfen in Spanien für Gewalt in der Ehe härter bestraft werden als Frauen. Nach einem Urteil des spanischen Verfassungsgerichts verstößt dieses Prinzip nicht gegen den Grundsatz der Gleichberechtigung ... Nach dem spanischen Gesetz können Männer bei gewaltsamen Angriffen auf ihre Ehefrau oder Partnerin mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Wenn dagegen eine Frau die Angreiferin ist, beträgt die Höchststrafe nur drei Jahre ...'(Standard)

Wie konnten diese Richter auf eine derart seltsame, wohl feministische Form von 'Gleichberechtigung' verfallen? Man sollte doch annehmen, dass es einem Opfer einerlei ist, ob ihm das Auge von einem Mann oder einer Frau blau geschlagen wurde. Und wer Studien zum Thema häusliche Gewalt durchblättert, wird schnell feststellen, dass sich die Geschlechter dabei nichts nehmen.
Vermutlich zeigt sich hier der tiefere Sinn von Gleichstellung und gender mainstreaming - es geht offensichtlich darum, die Rolle der Frau als gefühltes Daueropfer zu zementieren, bei gleichzeitiger Männerbenachteiligung durch Gesetzgebung und Rechtsprechung.

Dienstag, 17. August 2010

Trinkwasser für Kinder und Frauen hat Priorität

'Weniger als eine Woche seit Beginn der Überschwemmungen in Pakistan versorgt die unabhängige Hilfsorganisation Oxfam bereits rund 100.000 Menschen mit sauberem Wasser ... “Mit jedem Tag steigt das Gesundheitsrisiko”, warnt Oxfams Landesdirektorin Neva Khan. “Es ist momentan unsere Priorität, insbesondere Frauen und Kinder mit sauberem Trinkwasser zu versorgen und die Ausbreitung von Durchfallerkrankungen zu verhindern.” ... Für die kommenden Tage und Wochen plant Oxfam, ... mit “Cash for Work”-Projekten zu beginnen ...' (SOZ)

Das muss man sich mal langsam auf der Zunge zergehen lassen - der Ausbruch von Durchfallkrankeheiten bei Männern ist Oxfam offenkundig vollkommen einerlei, sauberes Wasser soll es in erster Linie für Frauen und Kinder geben. Und drei Mal dürfen wir raten, wer in den anvisierten “Cash for Work”-Projekten arbeiten soll - natürlich, wie bereits anderorts, Männer; derweil Frauen von Oxfam kostenlos durchgefüttert werden.

Es stößt unangenehm auf, wenn die Überflutung in Pakistan von Organisationen wie Oxfam dazu mißbraucht wird, den Ärmsten der Armen die feministische Doktrin einzubläuen. Das erinnert doch fatal an die Situation kürzlich in Haiti, wo es Lebensmittel ebenfalls 'nur für Frauen' gab.

Dienstag, 13. Juli 2010

Burka-Verbot in Frankreich: Männer werden härter bestraft

' ... Frauen, die gegen das "Verbot der Gesichtsverhüllung in der Öffentlichkeit" verstoßen, sollen ab dem kommenden Jahr 150 Euro zahlen oder einen Kurs in Staatsbürgerkunde absolvieren müssen. Männern, die ihre Frauen zur Verschleierung zwingen, drohen eine Geldstrafe von 30.000 Euro und ein Jahr Gefängnis. Ist das Opfer minderjährig, so können sogar zwei Jahre Haft und 60.000 Euro Geldstrafe verhängt werden ...' tagesschau

Diese Regelung erscheint völlig logisch und leicht nachvollziehbar - Männer sind eben viel krimineller als Frauen, schon wegen des vielen Testosterons, das sie schuldhaft in sich tragen und absichtsvoll immer wieder neu produzieren.
Immerhin liefert das neue Gesetz eine Anschauung dafür, weshalb mehr Männer in Gefängnissen sitzen als Frauen: Die Justiz richtet sich in erster Linie gegen Männer.

Dienstag, 6. Juli 2010

Feministinnen verbrennen Geld

'Aus Protest gegen die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen haben schwedische Feministinnen Geldscheine im Wert von 100.000 schwedischen Kronen (fast 10.400 Euro) verbrannt. Die Scheine entsprächen dem Betrag, den Frauen beim gegenwärtigen Entlohnungssystem jede Minute verlören, weil Männer grundsätzlich mehr verdienten, sagte die Vorsitzende der 2005 gegründeten Partei Feministische Initiative, Gudrun Schyman ... Das Geld war von einer PR-Agentur gestiftet worden ...' (n-tv)

Eine faszinierende Aktion der Damen.
Auf die naheliegende Idee, einfach so viel zu arbeiten wie Männer, um entsprechend zu verdienen, kommen Feministinnen, natürlich, nicht. Aber es ist bemerkenswert, dass sich feministische Frauen gern an Männern orientieren, sie offenbar als Vorbilder sehen und ihnen nacheifern möchten. Wenn es leistungsmäßig schon nicht reicht, dann wenigstens bei der Bezahlung.

Sonntag, 4. Juli 2010

Unionsfrauen fordern Frauenquote für Unternehmen

'...Große Unternehmen sollen nach Ansicht der Gruppe der Frauen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine Frauenquote für Führungspositionen einführen ... Danach sollten mitbestimmungspflichtige Unternehmen den Anteil an Frauen in Führungspositionen und Aufsichtsräten bis 2014 auf mindestens 30 Prozent steigern.' (welt)

Gibt es keine Unionsschwule? Die könnten dann doch eine Schwulenquote fordern. Und warum keine Quote für Asylanten, Behinderte, Raucher oder Rothaarige?

Ich finde es interessant, dass in einer Zeit, in der im Rahmen des gender mainstreaming das Vorhandensein unterschiedlicher Geschlechter vehement bestritten wird, ausgerechnet das Tragen weiblicher Geschlechtsteile für Führungspositionen und Aufsichtsräte qualifizieren soll. Ob die Unionsquotenfrauen wirklich wollen, dass große Unternehmen so enden wie Quelle? Hauptsache, eine Frau an der Spitze?

Samstag, 3. Juli 2010

"Der entwertete Mann" von Walter Hollstein

Im Merkur ein lesenswerter Artikel von Walter Hollstein unter dem Titel "Der entwertete Mann".

Walter Hollstein legt keine Kampfschrift vor, sondern eine Analyse und den Versuch einer historischen Einordnung - in weiten Teilen durchaus gelungen. Er übersieht leider, dass der von feministischer Gesetzgebung und Rechtsprechung betroffene Mann normalerweise kein Geschichtsstudium braucht, um erlittenes Unrecht zu erkennen und daher erstmal spontan das 'Feminat' angreift, weil er allerorten in den Institutionen und Politik (Frauenministerium, Frauenbeauftragte, Frauenquoten etc.) allein Fraueninteressen massiv vertreten und Männerinteressen vernachlässigt sieht.

Was mir in dem Aufsatz fürs Männerbild fehlt, ist ein Hinweis auf die Bedeutung der Weltkriege, aus denen Männer entweder gar nicht oder als Verlierer heimkehrten, mit entsprechenden Bildern. Frauen blieb dieses Image immer erspart und Frauen lieben immer - Sieger. Allein aus Kultur und Literatur lässt sich die Entwertung des Männlichen schwerlich ableiten.

Was mir außerdem zu kurz kommt, ist die Bedeutung effektiver Verhütungsmittel, vulgo 'Pille', die so etwas wie eine 'Frauenbewegung' und die mit ihr einhergehende Männerverachtung erst ermöglicht hat.

Noch eine teure UN-Extrawurst für Frauen

Wie wir wissen, sind Frauen das überlegene Geschlecht, sozial kompetent und emotional intelligent, verdienen Führungspositionen via Geschlecht und doch sieht die UN sie als Schwerstbehinderte:

'Die Vereinten Nationen wollen Frauen und Mädchen künftig mehr den Rücken stärken. Die UN-Vollversammlung beschloss am Freitagabend, ein neues Ressort zur weltweiten Unterstützung von Frauen und Mädchen einzurichten ... Das Resort soll mit einem Fonds von einer halben Milliarde Dollar (knapp 400 Millionen Euro) ausgestattet werden. UN-Chef Ban Ki Moon begrüßte den Beschluss mit den Worten, dass das Resort «die Bemühungen um die Gleichstellung von Frauen, um mehr Chancen und und gegen ihre Diskriminierung weltweit beflügeln» werde ...' (welt)

Kein Wort davon, dass es bei der halben Milliarde um Geld geht, das in erster Linie Männern abgepresst wurde. Und auch keines davon, dass 'positive Diskriminierung' von Männern laut UN (CEDAW)schon seit 1979 keinesfalls als Diskriminierung zu gelten hat ('...Zeitweilige Sondermaßnahmen der Vertragsstaaten zur beschleunigten Herbeiführung der De-facto-Gleichberechtigung von Mann und Frau gelten nicht als Diskriminierung ...').

Sonntag, 27. Juni 2010

Bitte keine Quoten-Frauen!

'Eine Quote wird gewöhnlich immer dann gefordert, wenn es nichts zu verlieren, aber viel zu ergattern gibt. Es ist ein Luxusphänomen. Die Frauenquote zeigt dies deutlich. Niemand fordert sie für die Müllabfuhr, den Bergbau, den Katastrophenschutz oder die Afghanistan-Truppe. Bräche morgen in Deutschland ein Krieg aus oder die Energieversorgung dauerhaft zusammen, wir würden keinen Mucks mehr von Frauenquoten hören ...' (Focus)

Ein bemerkenswerter Kommentar zum Thema Frauenquote - noch bemerkenswerter, dass er in einem Mainstreammedium zu lesen ist.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Frauenunterdrückung: Jedes vierte Mädchen wird 100

'... Die Zahl der Hundertjährigen wird sich in Deutschland nach einer Studie innerhalb von 50 Jahren verzwanzigfachen. Ein Mädchen, das dieses Jahr geboren wird, hat demnach eine Lebenserwartung von fast 93 Jahren. Bei den Jungen sind es knapp 88 Jahre. Jedes vierte heute geborene Mädchen wird nach den Berechnungen 100 ...' (n-tv)

Hohe Lebenserwartung ist bekanntlich ein Zeichen von guten Lebensbedingungen. Eigenartig, dass Frauen trotz allgegenwärtiger patriarchaler Unterdrückung 5 Jahre länger leben werden als ihre Unterdrücker.

Die weibliche Überlegenheit ist eine Mär

'Eine neue Untersuchung widerlegt gängige Vorurteile: Beim Multitasking sind alle gleich schlecht – egal ob Mann, Frau, jung oder alt ... Der Studie zufolge stimmt es auch nicht, dass Frauen besser als Männer mehrere Aufgaben gleichzeitig handhaben können ...' (Welt)

Nun wird niemand ernsthaft behaupten wollen, dass eine Studie mit derart wenigen Teilnehmern viel beweisen kann - allerdings dürfte der Erfinder des Märchens der angeblich reichlich vorhandenen weiblichen Multitaskingfähigkeit damals nicht mehr vorzuweisen gehabt haben als blühende Fantasie. Immerhin haben wurde diese Story von weiblicher Überlegenheit von den Damen nur allzu gern geglaubt und es dürfte schwer werden, ihnen den Quatsch wieder auszureden - wie viele Studien man auch anführen mag.

Montag, 21. Juni 2010

Deutschlands einziges Männerhaus

'Deutschlands einziges Männerhaus liegt im brandenburgischen Ketzin. Das Haus im grünen Havelland bietet Männern, die Opfer partnerschaftlicher Gewalt wurden, Asyl ... nicht nur Frauen, auch das vermeintlich starke Geschlecht wird in Beziehungen weitaus öfter geprügelt und gedemütigt als öffentlich bekannt. "In Deutschland traut sich kaum jemand, offen über dieses Problem zu sprechen", sagt Gettner. Von der Politik wurde das Thema lange ignoriert. Rund 400 Frauenhäuser gibt es in Deutschland, ein flächendeckendes Netz mit breiter finanzieller Unterstützung. Eine Einrichtung für geschlagene Männer sucht man jenseits von Ketzin vergebens ... In den Augen von Gerhard Amendt verhält sich die deutsche Politik "schlicht ignorant". Der emeritierte Universitätsprofessor leitete das Bremer Institut für Geschlechter- und Generationenforschung und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema fraulicher Gewalt gegen Männer. "Ich benenne eine Realität, die man nicht wahrhaben möchte", sagt Amendt. Und die sehe so aus: Frauen sind in Partnerschaften genauso gewalttätig wie Männer - Verhältnis 1:1. "Das haben rund 200 internationale Studien bestätigt, die erste im Jahr 1985", erläutert Amendt. "Wir müssen uns endlich von der Illusion verabschieden, dass nur Männer gewalttätig sind." ...' (n-tv)

Erfreulich, dass es inzwischen Medien wie n-tv gelingt, über männliche Opfer und mögliche Hilfe für sie zu berichten, ohne von Frauen als 'eigentlichen Opfern' zu schwadronieren.

Sonntag, 20. Juni 2010

Gleiche Rechte, gleiche Pflichten!

'Gleiche Rechte, gleiche Pflichten!
von Alice Schwarzer

Ist die nur für Männer geltende Wehrpflicht gerecht und überhaupt noch zeitgemäß? EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer verneint beides. Sie erinnert die Politiker an den Auftrag des Verfassungsgerichts, eine Gerechtigkeitslücke zu schließen.

Wir leben in Zeiten, in denen Deutsche sinnlos am Hindukusch sterben und Soldatinnen und Soldaten von „gerechten Interventionen“ traumatisiert in die Heimat zurückkehren. Will ich mich da allen Ernstes im Namen des Gleichheitsprinzips für eine Wehrpflicht für beide Geschlechter starkmachen? Nein, will ich nicht. Schließlich bin ich ja schon gegen die Wehrpflicht für Männer, und außerdem stehen die Zeichen längst auf Berufsarmee.

Dennoch: Es bleibt, dass die einseitige Wehrpflicht für Männer ungerecht und nicht mehr zeitgemäß ist. Bereits kurz nach Öffnung der Bundeswehr für die Frauen 2001 habe ich darum in EMMA für eine „Dienstpflicht“ für beide Geschlechter plädiert, bei der Frauen wie Männer wählen können: Ob sie nun den Wehrdienst oder ein soziales Jahr (beziehungsweise Halbjahr) absolvieren ...

Diese dem Gleichheitsprinzip klar widersprechende Ungleichheit ist in dem Land der einst so kriegerischen Männer und noch immer fürsorglichen Mütter tatsächlich immer noch rechtens. Am 10.April 2002 ließ das Verfassungsgericht als Antwort auf eine Klage verlauten, die Politik solle die Frage der Geschlechtergerechtigkeit bei der Wehrpflicht entscheiden, und zwar mit „politischer Klugheit und ökonomischer Zweckmäßigkeit“. Doch die Politik schweigt seither zu dieser Frage. Warum? Dazu gibt es in Zeiten von Kanzlerin und Vätermonaten für Babys schließlich keinen Grund mehr. Denn zu Recht lautet die Devise heute: Gleiche Rechte für Frauen und Männer – was selbstverständlich auch die gleichen Pflichten mit sich bringt ...'

Cicero

Ich staune.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Gysi will Frau an seiner Seite

'Westdeutsch und weiblich - so soll der Nachfolger für Lafontaine an der Spitze der Bundestagsfraktion der Linken sein. Zumindest wenn es nach Gysi geht ... (n-tv)

Der Gregor Gysi ist wirklich ein sehr heller Kopf.
Oskar Lafontaine war immer eine harte Konkurrenz für ihn, so etwas will er sicher nicht noch einmal erleben. Lieber ist ihm wohl eine ungefährliche Quotentante, damit hält er sich fähige Männer vom Leib und punktet auch noch groß bei den Damen. Diese geniale Idee hat er sich bestimmt bei Steinmeiers weiblichem 'Kompetenzteam' im Wahlkampf abgeguckt. (Welt)
Alphamänner benutzen Quotenfrauen, um sich an der Spitze zu behaupten und die Damen fühlen sich tatsächlich ernst genommen und irgendwie wichtig. Durchsichtig, aber gegen Mitbewerber enorm effektiv.

Freitag, 7. Mai 2010

Frauen und Arbeit

' ... Somit kann das Festhalten erwerbsloser Ehefrauen am Lebensentwurf Ernährermodell unter den spezifischen historischen Bedingungen als Widerstand gelesen werden. Die Frauen verweigern sich den von der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik an sie gestellten Anforderungen ... Aus einer kritischen feministischen Perspektive müssen nicht nur partnerschaftliche Abhängigkeit, sondern auch die Abhängigkeit von marktvermittelter Erwerbsarbeit und die Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen, die an die Einhaltung bestimmter Verhaltensnormen gekoppelt sind, vermieden werden. Diese Ziele könnten mit einem bedingungslosen, existenzsichernden Grundeinkommen erreicht werden ...'(feministisches Institut)

Wunderbar verschwurbelt ausgedrückt, ich ziehe den Hut!
Aber "Frauen sollen weiter von Männern durchgefüttert werden" klänge ja auch uncool und gar nicht nach frecher Frau.

Samstag, 1. Mai 2010

Frauenrat gegen einseitige Belastungen

' ... Für mehr soziale Gerechtigkeit und den nachhaltigen Erhalt der Versorgungsqualität für Alle muss die solidarische Finanzierung ausgebaut werden. Akute und chronische Finanzierungsprobleme der Gesetzlichen Krankenversicherung müssen solidarisch gelöst und einseitige Belastungen der Versicherten vermieden werden ..." - so schreibt es der Deutsche Frauenrat.

Einseitig belastet vom deutschen Gesundheitswesen werden Männer. Die Damen vom Frauenrat aber verstehen unter Solidarität offenbar, dass nicht nur das bisherige Krankenversicherungs-Prinzip 'Männer zahlen für Frauen' beibehalten, sondern weiter ausgebaut wird. Weil vom hauptsächlich männerfinanzierten Gesundheitswesen in erster Linie Frauen profitieren, fürchten sie natürlich um ihre Privilegien bei einer Änderung - hatten und haben aber überhaupt nichts gegen einseitige Belastungen einzuwenden, sofern diese von nur Männern zu schultern sind.

Männerfeindliches Bremerhaven

Bekanntlich gibt es ein Gewaltschutzsgesetz, bekanntlich schenken sich Studien zufolge die Geschlechter beim Thema häusliche Gewalt nichts. Das hindert Bremerhaven nicht daran, ausschließlich von weiblichen Opfern und männlichen Tätern zu schwadronieren:

'Niemand hat das Recht, Ehefrau, Partnerin, Kinder oder andere Angehörige
zu misshandeln!'

'Die Polizei kann eine Person, die Ehefrau
Partnerin, Kinder oder Angehörige schlägt
oder sie schädigt, nach dem Polizeigeset
bis zu 10 Tage der Wohnung verweisen,
d.h. die Person darf in diesem Zeitraum
nicht zurückkehren und muss sich auch
sonst von den betroffenen Personen
fernhalten!'

'Sie werden vielleicht, wie viele andere
Frauen, von Ihrem Ehemann oder Partner beleidigt, beschimpft oder gedemütigt geschlagen, getreten, gewürgt daran gehindert, das Haus zu
verlassen davon abgehalten, ihre Familie,
Freunde/Freundinnen und Bekannte
zu treffen bedroht oder unter (finanziellen)
Druck gesetzt zum Sex gezwungen nach einer Trennung verfolgt,
belästigt oder terrorisiert mit dem Tod bedroht
Das müssen Sie nicht hinnehmen!'
(bremerhaven.de)

Aber von einer Arbeitsgruppe des Runden Tisches „Gewalt gegen Frauen" war wohl nichts anderes zu erwarten als dumpfe Hetze gegen Männer.

Link zum männerfeindlichen Flyer

Donnerstag, 22. April 2010

"Die lebensgefährlichen, tödlichen Dienstleistungen sind den Unterschichten vorbehalten."

' ... Bis 2009 waren demnach 13 der 35 Afghanistan-Toten Soldaten aus den neuen Ländern. Zum Vergleich: Ostdeutsche machen etwa 20 Prozent der Gesamtbevölkerung aus ... Der Historiker Michael Wolffsohn sprach gegenüber der Zeitung von einer "Ossifizierung" der Bundeswehr. Dies hänge eng mit der ökonomischen Situation in Ostdeutschland zusammen, sagte der Wissenschaftler von der Bundeswehr-Universität München.
Nach seinen Worten entwickelt sich die deutsche Armee zu einer "Unterschichtenarmee": "Die lebensgefährlichen, tödlichen Dienstleistungen sind den Unterschichten vorbehalten. Ich halte das für einen Skandal" ...'
(n-tv)

Dem Herrn Historiker hätte ohne große Mühe auch etwas anderes auffallen können: 35 der 35 erwähnten Afghanistan-Toten Soldaten bis 2009 waren Männer. Zum Vergleich: Männer machen nur knapp 50% der Gesamtbevölkerung aus. Offensichtlich sind die lebensgefährlichen, tödlichen Dienstleistungen den Männern vorbehalten. Das ist wohl völlig in Ordnung und kein Skandal?

Freitag, 16. April 2010

Mörderin kommt frei

'Das Neugeborene hat die Nabelschnur um den Hals, der Kopf ist ganz blau. Doch Jacqueline hilft ihrem Kind nicht. Sie wickelt es in ihr T-Shirt. Das Kind erstickt. Sie wickelt es auch noch in Klarsichtfolie und packt das tote Kind ins Tiefkühlfach. Zehn Monate später wird die Leiche entdeckt. In das T-Shirt wickelt sie das Baby deshalb, «damit es nicht kalt hat», schluchzt sie vor Gericht ...
«Ihr Handeln beruhte nicht auf der Absicht, das Neugeborene zu töten», teilt das Gericht heute mit. (blick).

Ja, wenn die Tat so harmlos ist, sind die 10 Monate auf Bewährung natürlich eine harte Strafe. Aber auch in der Schweiz haben Frauen z.B. das aktive und passive Wahlrecht, obwohl sie offenbar für ihre Taten niemals verantwortlich sind - vielleicht sollte dieser Umstand bei Gleichstellungsbemühungen angemessen Berücksichtigung finden.

'Jacqueline S. vor Gericht: «Ich hatte Angst, konnte nicht überlegen. Ich weiss nicht, warum ich das getan habe. Das belastet mich sehr.»'

Diese bedauernswerte, belastete Frau - ist sie nicht irgendwie Opfer?

Dienstag, 13. April 2010

Frauenquote: Ist Ursula von der Leyen vielleicht Margot Honecker?

Eva Herman:
Die Bildungsministerin eines bekannten Landes hatte einen Traum: Alle Frauen sollten arbeiten gehen! Und sie sollten dieselben Rechte wie die Männer haben! Sie fand nämlich, dass es eigentlich sowieso keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern gäbe. Außer, naja, Sie wissen schon. Und außer der Sache mit dem Kinderkriegen. Aber ansonsten? Alles gleich! Also auch gleiche Rechte! ...

Die Politikerin unternahm eine ganze Menge, um ihre Visionen in die Tat umzusetzen: Ihr Traum von dieser Gleichstellungspolitik wurde offizielles Ziel ihres Landes und in der Verfassung schriftlich verankert. Frauen sollten in die Produktion und in das gesellschaftliche Leben integriert sein. Kinderbetreuungsstätten, die man »Krippen« nannte, schossen wie Pilze aus dem Boden, auch andere soziale Dienstleistungseinrichtungen wurden für die »bessere Vereinbarkeit« von Erwerbstätigkeit und Familie geschaffen. Die Kleinen wurden fremderzogen, die Frauen hetzten nach der Arbeit nach Hause und organisierten ihre Familie. Klingt allen wohl bekannt, oder? Nur, dass es sich hier nicht um Ursula von der Leyen handelt, sondern um die ehemalige DDR-Volksbildungsministerin Margot Honecker. Und wenn hier von der Produktion eines Landes die Rede war, so hieß das nichts anderes als »sozialistische Produktion«! ...
weiter hier beim Kopp-Verlag