Dienstag, 24. November 2009

"Feministische Mythen aufklären" - Interview mit Dr. Eugen Maus

Der Diplom-Psychologe Dr. Eugen Maus ist Vorstandsmitglied der geschlechterpolitischen Initiative "MANNdat" FreieWelt.net sprach mit Dr.Maus über Geschlechter- und Gleichstellungspolitik und über weit verbreitete Mythen im Zusammenhang mit der Geschlechterfrage.

FreieWelt.net: Was sind die wichtigsten Ziele der geschlechterpolitischen Initiative Manndat?

Eugen Maus: Wir wollen Benachteiligungen von Jungs und Männern bekannt machen und beseitigen. Eine Zusammenstellung „Was wir wollen“ findet sich auf unserer Internetseite unter http://www.manndat.de/index.php?id=37
Hier einige Punkte daraus:

Obwohl die die defizitäre Bildungssituation der Jungs seit langem bekannt ist, gibt es seitens der Politik nichts außer ein paar winzigen Vorzeigeprojekten, gegenüber milliardenschweren Förderprogrammen für Mädchen und Frauen.
Eine Gesundheitspolitik, die die spezifischen Risiken von Männern in den Fokus nimmt, gibt es nicht, keinen Gesundheitsbericht, keine Gesundheitszentren, keine gezielten Präventionsprogramme. Das Milliardenprogramm Gender-Mainstreaming, das die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern zu berücksichtigen vorgibt, entpuppt sich als eine reine zweite Schiene der Frauenförderung.
Nach wie vor müssen ausschließlich Männer einen gesellschaftlichen Zwangsdienst (Militär- oder Zivildienst) leisten. Entweder muss dieser abgeschafft werden, wie es die meisten Länder um uns herum bereits getan haben, oder eine solche Dienstpflicht muss für alle gelten.
„Wehrgerechtigkeit“ für Männer, aber Gleichberechtigung für Frauen - das ist eine skandalöse Ungerechtigkeit, die bis heute von Politikern und Politikerinnen mit fadenscheinigen Argumenten aufrecht erhalten wird.

FreieWelt.net: Männer verdienen im Durchschnitt besser als Frauen, besetzen häufiger Führungspositionen und dominieren in der Politik, beim Militär und in zahlreichen Branchen wie beispielsweise der IT-Branche. Wozu also ein Einsatz für Männerrechte?

Eugen Maus: Da könnte man natürlich dagegen halten: Frauen „dominieren“ beispielsweise in der Tiermedizin, in den Sprachfächern, in der Werbebranche oder im künstlerischen Bereich. Und im Teilzeitbereich verdienen Frauen sogar bis zu 22 % mehr als Männer. Solche Fakten werden allerdings gerne verschwiegen, wenn von lohndiskriminierten Frauen die Rede ist.

Was die Führungspositionen betrifft, da werden dem Gros der Männer Privilegien einer Elite vorgerechnet. Der durchschnittliche Mann hat aber überhaupt nichts davon, dass in den Vorstandsetagen Männer sitzen. Und es gibt zwar eine Politik, die überwiegend von(!) Männern gemacht wird, aber eine Politik für(!) Männer gibt es nicht ...

Hier geht es zum vollständigen Interview auf freiewelt.net


Es darf bezweifelt werden, dass die gesellschaftliche Benachteiligung von Männern mittels Tatsachenbeleg und 'Aufklärung' zu beseitigen ist.
Der Feminismus wurde und wird ein gutes Stück von dumpfem Männerhass getragen, von einer Verteufelung und Dauerdiffamierung der Männer im Gegensatz zu den engelhaft weiblichen Wesen - die Diskriminierung von Männern ist mithin rein emotional getragen und allenfalls mit Pseudo-Fakten (Frauen verdienen angeblich weniger, sind angeblich öfter Gewaltopfer etc.) unterlegt. Dadurch ist Feminismus zu einem allgemeinen Lebensgefühl geworden, das gar nicht hinterfragt wird und das daher auch kaum durch 'Aufklärung' zu beseitigen sein dürfte. Wenn die Männerbewegung Erfolg haben will, muss sie ebenfalls auf die Gefühlsschiene setzten, z.B. auf vaterlos aufwachsende Kinder oder auf solche Kinder, die von alleinerziehenden Müttern vernachlässigt oder gar ermordet werden. Rechte für Männer sind in der Gesellschaft uninteressant, weil Männer als herrschend, stark und überlegen gelten - Solidarität aber gibt es für 'Herrscher' selten. Zudem mögen viele Männer die offenkundige Benachteiligung des männlichen Geschlechts nicht eingestehen, ein solches Eingeständnis würde ihrem Image als echtem Kerl widersprechen. Solche Männer lernen leider erst, wenn sie vom Staat und seinen Gerichten zum Unterhaltssklaven gemacht wurden.

Mittwoch, 18. November 2009

Verhältnisse wie in Saudi-Arabien?

'In der neuen EU-Kommision drohen gerade einmal elf Prozent der Plätze mit Frauen besetzt zu werden. Das erregt den Widerstand führender Politikerinnen ... Und so haben sich nun Frauen aller fünf großen Fraktionen des Europaparlaments zusammengetan. Konservative, Sozialdemokratinnen, Linke, Grüne und Liberale drohen gemeinsam: Wenn die nächste Kommission nicht wenigstens so viele Frauen aufbringt wie die alte, wollen sie die gesamte Mannschaft im Parlament durchrasseln lassen ... Rebecca Harms ist entsetzt: "Drei von 27, das geht gar nicht", sagt die Abgeordnete und zitiert eine belgische Zeitung: "Das sind Verhältnisse wie in Saudi-Arabien".' (tagesschau)

Frau-Sein als Qualifikation, Quotenforderungen nur dort, wo es um gut dotierte Pöstchen mit direktem Kaffeemaschinenzugang geht. Wie wäre es denn, wenn die Damen nach Jahrzehnten der Frauenförderung mal mit etwas Anderem glänzen würden als mit dumpfem Lobbyismus und Forderungen nach Privilegien mit Verweis auf ihr Geschlecht?

Montag, 9. November 2009

Obwohl Frauen länger leben, sind sie nicht unbedingt glücklich

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) täte sehr gut daran, sich schnell in 'Frauengesundheitsorganisation' umbenennen. Denn obwohl Männer eine deutlich kürzere Lebenserwartung haben, obwohl Frauen medizinische Vorsorge häufiger nutzten, seien Frauen 'unterprivilegiert'. Locker wird die weibliche Selbstmordhäufigkeit eingestreut - und natürlich nicht erwähnt, dass die männliche um ein Vielfaches höher liegt.(n-tv)

WHO-Generaldirektorin Margaret Chan:"Obwohl Frauen länger leben, sind sie nicht unbedingt glücklich."

'Da Frauen eine um sechs bis acht Jahre höhere Lebenserwartung als Männer haben, stellen sie auch einen immer größer werdenden Teil der älteren Bevölkerung, berichtet die WHO.' - da soll also allen Ernstes die deutlich höhere Lebenserwartung von Frauen, die bekanntlich auf besonders gute Lebensbedingungen schließen lässt, zur Benachteiligung umdefiniert werden.
Natürlich bleibt unerwähnt, dass es meist Männer sind, die den Löwenanteil der Krankenversicherungskosten stemmen - und dass Frauen den Löwenanteil entnehmen.

Nebenbei:
Wo bleibt denn eigentlich der WHO-Bericht 'Männer und Gesundheit'? Und die Frage nach dem Glück von Männern? Oder ist die kurze Lebenszeit der Männer aus Sicht dieser hauptsächlich männerfinanzierten Organisation so OK?

Dienstag, 3. November 2009

Rotes Kreuz warnt vor steigenden Kosten

Anstatt sich zu schämen, wegen ihres Geschlechts diskriminierte und daher zwangsdienstleistende Männer schamlos auszubeuten, jammern die Sozialverbände über die zu erwartende Verkürzung der Zivildienstzeit (tagesschau).

'... Das Deutsche Rote Kreuz sieht den Zivildienst ebenfalls vor dem Aus und warnt vor steigenden Kosten. Arbeit, die bislang von Zivis gemacht wird, zum Beispiel im Rettungsdienst, müsste dann von hauptamtlichen Mitarbeitern übernommen werden ...'

Furchtbar, da soll der Rettungsdienst womöglich anständig bezahlt werden, was für ein entsetzlicher Gedanke! Wie viel billiger sind da doch Männer, die einfach zur Arbeit gezwungen werden.
Bemerkenswert, dass der Tagesschau-Beitrag von einer Frau stammt und ebenso bemerkenswert, wenngleich nicht überraschend, dass von ihr keine der sonst allgemein üblichen Forderungen nach Gleichstellung, sprich Zwangsdienste auch für junge Frauen, zu lesen ist. Ob die Dame solche Forderungen auch vergessen hätte, wenn umgekehrt nur Frauen Zwangsdienste zu leisten hätten und Männer nicht?