Sonntag, 27. September 2009

Märchenstunde beim DGB: 'Staat bezahlt Frauen schlechter'

'...Beamtinnen verdienen in Deutschland einer Studie zufolge deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Das Einkommen von Frauen im Staatsdienst liege 18,7 Prozent unter dem von Männern, berichtete die "Welt" unter Berufung auf eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Besonders stark ist das Einkommensgefälle demnach im mittleren und höheren Dienst, wo es bei 23,2 beziehungsweise 22,6 Prozent liege.
Die ungleiche Bezahlung liegt den Autoren der Studie zufolge zu einem Großteil an der hohen Teilzeitquote der Frauen unter den Beamten. Fast die Hälfte der Beamtinnen und Richterinnen seien teilzeitbeschäftigt. Der Frauenanteil an den Teilzeitbeschäftigten betrage 80 Prozent ...'
(n-tv)

Natürlich ist auch beim DGB seit Jahrzehnten bekannt, dass eine Hauptsekretärin auf den Cent genau so viel Geld bekommt wie ein Hauptsekretär, dass auch die Besoldungsgruppen A14 und A16 keinen Geschlechtsunterschied kennen.
'...Dass Frauen kaum in Führungspositionen aufrückten, sei ein Beleg für eine "Kultur männlich dominierter Führung im öffentlichen Dienst", urteilen die Arbeitnehmervertreter ...'
Auf den Gedanken, dass Frauen weniger wert auf Karriere legen, sich den Stress von Führungsaufgaben nicht antun wollen, kommt beim DGB offenbar niemand. Wie viel bequemer ist es doch, von einer Benachteiligung von Frauen zu schwadronieren und 'Gleichstellung' zu fordern. Bei der Alimentation, nicht etwa bei der Leistung oder auch nur bei der Arbeitszeit.

Dienstag, 22. September 2009

Erste Aufsichtsratschefin eines DAX-Konzerns

'Zum ersten Mal hat der Aufsichtsrat eines DAX-Konzerns eine Frau an seine Spitze berufen. Beim Konsumgüterkonzern Henkel übernahm Simone Bagel-Trah, die Ur-Ur-Enkelin des Firmengründers Fritz Henkel, den Vorsitz des Kontrollgremiums. Der Verband deutscher Unternehmerinnen lobte die Wahl als "positives Signal, das längst überfällig war". Im Berliner "Tagesspiegel" wertete auch Bundesfrauenministerin Ursula von der Leyen den Aufstieg Bagel-Trahs als "wichtiges Signal für die Wirtschaft"... (tagesschau)

Wofür soll es ein 'positives' und gar 'wichtiges' Signal sein, wenn eine Verwandte mit Doppelnamen an die Spitze eines Familienkonzerns rückt? Sollen alle Unternehmen jetzt ihre Urenkelinnen wegen Verwandtschaft und wegen Frauseins an die Firmenspitze stellen?
Wir wollen für die Firma Henkel hoffen, dass sie mit ihrer Frau ganz oben mehr Glück hat als die KfW mit Frau Mätthaus-Maier oder die HRE mit Frau von Oesterreich. Wäre schade um Henkel.

Kindesmörderin zu lebenslanger Haft verurteilt

'... In Stuttgart ist eine Mutter zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil sie ihre zwei Kinder in der Wanne ertränkt hatte. Die Mutter habe nicht mehr verkraftet, dass diese sich auf die Treffen mit ihrem Vater freuten, hieß es ...'(n-tv)

Das ist nun wirklich ein erstaunliches Urteil. Unvoreingenommene Beobachter sind gewöhnt, dass Kindesmörderinnen gar nicht oder lächerlich gering betraft werden, weil vor Strafgerichten normalerweise schlichtes Frausein für einen Opferstatus genügt, der eine Bestrafung ausschliesst. Insbesondere Mütter, die ihren Nachwuchs umbrachten, konnten bislang auf die besondere Milde der Gerichte zählen.
Nähern wir uns langsam einer Zeit, in der auch Frauen als für ihre Taten voll verantwortlich gelten, so wie Männer? Warten wir die Berufungsinstanz ab.

Donnerstag, 17. September 2009

'Der Erfolg ist weiblich'

Wie klein, mies und nutzlos müssen Frauen sich fühlen, wenn sie nach dem Sieg in der Fußball-Europameisterschaft ausgerechnet auf ihrem Geschlecht als Erfolgsfaktor herumreiten?

'... Der DFB arbeitet schlicht und ergreifend professioneller als die Verbände der meisten anderen Nationen. Die Erfolge sind der Lohn einer hervorragenden Nachwuchsarbeit – siehe Kim Kulig. Und der Erfolg ist weiblich. An fast allen Schlüsselpositionen, nicht nur in der Nationalmannschaft, arbeiten Frauen ...'(n-tv)

Zwar ist die Ohnmacht der Damen, die gegen eine B-Auswahl der Herrenbundesliga nicht den Hauch einer Chance hätten, durchaus verständlich - aber die Formulierung, Erfolg sei weiblich, erinnert doch arg an an kleines, trotziges Kind, das zornig schreiend die Fäustchen ballt und um jeden Preis so groß und stark wie Papi sein will.

Mittwoch, 9. September 2009

"Gesetz zur Verbesserung der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern"

Es gibt in der Wirtschaft durchaus Bereiche, in denen für die gleiche Leistung unterschiedlich hohe Löhne gezahlt werden - beispielsweise bekommen Leiharbeiter deutlich weniger Geld als die Stammbelegschaft. Eine Ungleichheit, von der SPD gemacht und in erster Linie nur Männer betreffend, daher nicht der Rede wert.
Nun ist Wahlkampfzeit und Arbeitsminister Scholz hat mit Blick auf das weibliche Wählerpotential das alte feministische Märchen von der Ungleichbezahlung aufgrund des Geschlechts ausgegraben:

'...Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) will Frauen vor Lohndiskriminierung schützen ... Im Durchschnitt verdienen Frauen in Deutschland 23 Prozent weniger als Männer. Darin sieht Scholz ein Indiz "für die fortbestehende Ungleichbehandlung von Frauen im Erwerbsleben" ...Scholz schlägt vor, durch statistische Verfahren künftig "zuverlässige Informationen" über geschlechtsspezifische Entgeltunterschiede ermitteln zu lassen. Liegen solche vor, sollen Betriebsrat und Antidiskriminierungsstelle des Bundes in einem besonderen Verfahren vom Arbeitgeber die Durchsetzung gleicher Bezahlung für gleichartige Tätigkeiten verlangen können ...' (n-tv)

Natürlich, der Herr Scholz möchte nur 'Frauen' schützen, Männer dürfen mit seinem Segen ruhig diskriminiert werden. Männer sind es schließlich, die mit ihrer Arbeit und entsprechenden Transferleistungen (Unterhalt/Rente/Krankenversicherung etc.) ermöglichen, dass Frauen es im Job teilzeitiger angehen lassen und sich den Karrierestress lieber nicht antun.

Dabei gibt es noch viel schröcklichere Ungerechtigkeiten: die Schulnoten! Obwohl alle Schüler einer Klasse dieselben Aufgaben zu lösen haben, bekommen sie völlig unterschiedliche Zensuren. Das geht gar nicht, davor muss man doch irgendwie schützen, vielleicht wenigstens die Mädchen, die wehrlosen, die künftig bestimmt diskriminierten. Die Tatsache, dass schlechtere Schüler schlechtere Noten bekommen als gute, ist ganz eindeutig ein Indiz für Ungleichbehandlung. Ich schlage vor, dass eine Antidiskriminierungsstelle in Zusammenarbeit mit Schulleiterinnen die Durchsetzung gleichartiger Noten für gleichartige Klausuren in einem besonderen Verfahren von den Lehrerinnen verlangen kann.

Die SPD steigert Deutschen- und Männerfeindlichkeit

'...Bundesarbeitsminister Olaf Scholz will Kleinunternehmen in der Wirtschaftskrise mit Mikrokrediten helfen. Dafür soll ein Fonds mit einem Volumen von 100 Mio. Euro aufgelegt werden ... Das Geld soll vor allem für junge Unternehmer und Firmen gedacht sein, die von Frauen oder Ausländern geführt werden ...' (n-tv)

Warum nicht von Frauen oder Ausländerinnen? Will er vielleicht ausländische Frauen ausgrenzen?

Natürlich hat der Herr Arbeitsminister nicht gesagt, wer die erwähnten 100 Mio. Euro aufbringen soll - in erster Linie nämlich deutsche Männer. Aber wir wissen ja schon aus dem Programm der SPD, dass diese Partei eine 'menschliche Gesellschaft' will und zu diesem Zwecke die angeblich männliche Gesellschaft abschaffen möchte. Männer sind eben keine Menschen für die SPD. Da ist die Ausplünderung deutscher Männer, die den Staat und solche Figuren wie Scholz in erster Linie finanzieren müssen, nur nahe liegend.

Bekanntlich sind männliche, deutsche Kleinunternehmer an der Wirtschaftskrise schuld und haben es sich daher selbst zuzuschreiben, wenn sie keine Kredite bekommen. Frauen und Ausländer sind dagegen völlig schuldlose Opfer und verdienen jede Unterstützung.

Samstag, 5. September 2009

Das Märchen von der 'männlichen' Wirtschaftskrise

' ...“Die aktuelle Wirtschaftskrise ist vor allem eine Männerkrise ...“, sagte die CSU-Politikerin am Freitag in München. ...Wenn Frauen in Wirtschaft und Politik mehr zu sagen hätten, würde die ganze Gesellschaft davon profitieren, sagte Haderthauer ...' (OVB)

Nun wissen wir von Quotenfrauen in der Politik, dass sie nicht wegen ihrer Qualifikation, sondern nur wegen ihres Mangels an Männlichkeit an den Futtertrögen sitzen. Aber könnten sie dort nicht wenigstens schweigend schmatzen? Diese neidgetriebenen Uraltmärchen des Feminismus' bieten ja nicht einmal Unterhaltungswert.

Die Wirtschaftskrise - ja, ist der lieben Quotentussi von der CSU beim Blättern in bunten Frauenzeitschriften entgangen, dass unser Kanzler weiblich ist? Hält sie Frau Schickedanz oder Frau Schaeffler für männlich? Oder Bettina von Oesterreich, die seit 2007 als Risikovorstand bei der im DAX gelisteten Hypo-Pleitebank wirkte? Oder ist Blythe Masters von JP Morgan Chase, die dort die Ursache der Wirtschaftskrise entwickelt hat (so genannte Credit Default Swaps), vielleicht ein Mann? Und wir wissen es alle nicht, wir Dummerchen, bis uns Frau Haderthauer belehrt?

Was geschieht, wenn Frauen in einem Bereich mehr zu sagen haben, läßt sich eindrucksvoll am Schulwesen ablesen - die Qualität geht seit der Frauendominanz dort steil nach unten, männliche Schüler werden nach Kräften diskriminiert. Davon soll die Gesellschaft profitieren?

Für Frauenquoten im Cockpit!

'... Im Cockpit von Flugzeugen sind Frauen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Dies gelte für alle deutschen Fluggesellschaften, sagte die Präsidentin der Vereinigung Deutscher Pilotinnen (VDP), Hedwig Sensen. Laut Sensen hat sich der Frauenanteil am Cockpitpersonal in den vergangenen Jahren allerdings leicht erhöht. Bei der Lufthansa habe er 2008 bei 4,5 Prozent gelegen, im Jahr 2004 seien es 3 Prozent gewesen ... Der geringe Frauenanteil ist nach den Worten von Sensen auf ein zu geringes Interesse von Mädchen für technische Berufe zurückzuführen ... Im Luftverkehr gehe es ähnlich zu wie in den Chefetagen großer Unternehmen, sagte Sensen. Oben sei die Luft für Frauen "ganz dünn". Besonders eklatant sei der Frauenanteil beim deutschen Militär, wo es bislang nur zwei Kampfpilotinnen gebe ...' (n-tv)

Ich sage nur: jahrtausendelange patriarchalische Unterdrückung vom Allerübelsten! Wie anders könnte das geringe Interesse von Mädchen für technische Berufe zu begründen sein? Doch nicht etwa damit, dass deutsche Frauen von sich aus keine Lust auf den Stress haben und lieber Hausfrauen sein möchten?

Mein Vorschlag: Frauenquoten im Cockpit! Mindestens 40%! Wer braucht denn solchen Mumpitz wie technisches Interesse? Mit ein wenig emotionaler Intelligenz wird sich so ein Flieger doch wohl steuern lassen; was Männer Können, können Frauen schon lange! Außerdem gibt es die Autopilotin, die macht das schon.

Nur zwei Kampfpilotinnen beim Militär? Gemessen an der Menge der bei der Bundeswehr zwangsweise dienenden Frauen (0, in Worten: Null) will mir die Zahl zwei recht hoch erscheinen.

Mittwoch, 2. September 2009

Gläserne Decken überall?

Seit Jahren versuchen Frauen, statt mit Einsatz und Leistung über die Jammernummer auf gut bezahlte Jobs zu kommen. Ein durchaus erfolgversprechender Weg, wie wir von anderen selbst ernannten Opfergruppen wissen. Heute wird auf n-tv wieder einmal das beliebte Märchen von den imaginären 'gläsernen Decken' bemüht, gegen die eigentlich überlegene Frauen dauernd mit den Köpfen tonken, wenn sie Karriere machen wollen:

'... Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer - und eine Kanzlerin noch längst keine Gleichstellung ... Bundeskanzlerin Angela Merkel, hat es selbst gesagt: "Was die Gleichberechtigung betrifft, ist die Wirtschaft immer noch der geschlossenste Bereich der Gesellschaft." ...'

Wobei der grandiose semantische Trick, aus der 'Gleichberechtigung', von der die Kanzlerin sprach, das glatte Gegenteil, die 'Gleichstellung' zu machen, gewiß für eine Spitzenposition qualifiziert.

'... "Durch die Bundeskanzlerin entsteht in der Öffentlichkeit vielleicht ein schönes Bild von Frauen in Führungspositionen", sagt Corinna Kleinert vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In Wirklichkeit aber sei es für Frauen nach wie vor schwierig, in die Führungsriege vorzustoßen ... Die Luft ist dünn für Frauen an der Spitze. Die gläserne Decke können sie oft nicht durchstoßen ...''

Während es für Männer ohne Zweifel ein Leichtes ist, wie nebenbei mal eben in eine Führungsposition aufzusteigen; was man schon daran erkennt, dass 98% aller Männer feist in Führungspositionen sitzen, die sie zudem noch durch pures Mannsein und gemeines Ausgrenzen von Frauen via selbst gebauter Glasdecken erreicht haben.

"Außerdem sind Führungspositionen fast immer in Vollzeit. Teilzeit ist nichts um Karriere zu machen."

Selbstverständlich ist Frauen keinesfalls zuzumuten, wie Männer Vollzeit zu arbeiten - so weit soll die 'Gleichstellung' denn nun doch nicht gehen. Gleichstellung meint die Gleichstellung nur hinsichtlich Bezahlung und Führungsposition, nicht etwa beim Zeit- und Arbeitsaufwand. Die übliche Rosinenpickerei also.