Freitag, 17. Juli 2009

Frauen verbinden mit Selbstständigkeit weniger Prestige

Seit Jahren dürfen wir Forderungen nach mehr Frauen in Spitzenfunktionen lauschen und seit Jahren hören wir die Mär, männerbündische Männer würden ganz fies mit 'gläsernen Decken' weibliche Karrieren verhindern. Da stellte sich dann die Frage, wenn das Bedürfnis nach Unternehmensführung bei den Damen so ausgeprägt sein soll - warum gründen sie nicht einfach Firmen? Geld und Unterstützung für solche Projekte bekommen Frauen doch an jeder Ecke und Girls-Days sorgen dafür, dass Männerberufe kein Tabu sind.
Wie jetzt - wenig überraschend - eine Studie der KfW-Bankengruppe zeigt, haben Frauen schlicht weniger Interesse an Selbstständigkeit, sie bringe zu wenig Prestige (n-tv). Und natürlich viel anstrengende Arbeit, deshalb möchten Frauen ja auch lieber ohne eigenen Aufwand in Führungspositionen hineingequotet werden und Chefin spielen.
Die KfW ist bekanntlich staatlich, daher darf die Forderung nach noch üppigerer Frauenförderung nicht fehlen. So, als würde es Frauen hierzulande ausgerechnet an Selbstbewusstsein mangeln: "Um das Vertrauen von Frauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken und die Einstellungen zur Attraktivität der Selbstständigkeit zu verbessern, werden gezielte Informations- und Beratungsangebote benötigt ..."

Es sollen also weitere Steuermillionen für die angeblich auf allen Gebieten weit überlegenen Powerfrauen verpulvert werden, um deren wackeliges Selbstvertrauen zu stärken. Wenn es demnächst zu zwangsweisen Frauenquoten in DAX-Unternehmen kommt, dürfen wir auf die Ergebnisse gespannt sein. Zumal Frauen wissen, dass ihr eigener sozialer Status bei der Partnerwahl - anders als bei Männern - kaum eine Rolle spielt und dass eine Spitzenposition die Suche nach einem Prinzen, zu dem aufgeschaut werden könnte, fast aussichtslos macht.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Richtig durchgegendert

Die Hamburger Bürgeschaft möchte offenbar von ihren Milliardengeschenken an Banken sowie sonstigem Versagen ablenken und beschäftigt sich darum lieber ausgiebig mit Pixi-Büchern für Schüler. Aus der Financial Times Deutschland:

' ...Die 6000 Stück der ersten Auflage gehen binnen sieben Tagen weg. Resonanz: positiv. Dann aber fällt Mitgliedern der Grün-Alternativen Liste auf, dass das Buch so toll ja gar nicht sei: Das Cover zeigt zwar eine Frau, aber auf dem Wahlzettel daneben gibt es nur Kandidaten, keine Kandidatinnen. Das im Buch kolportierte Familienbild - Vater, Mutter und zwei Kinder - sei zu traditionell. Und muss das Mädchen ausgerechnet Rosa tragen? Das ganze Buch solle doch einmal richtig "durchgegendert" werden, wünscht sich vergangene Woche die Fraktionschefin Nebahat Güclü.

Auch die anderen Parteien kommen nun auf Touren: zu männlich, zu wenig multikulti, findet die SPD. Die CDU hätte gern Behinderte abgebildet, und Wolfgang Joithe, Abgeordneter der Linken, findet zwar den ganzen Rummel übertrieben, spricht aber von "berechtigten Änderungswünschen." Die werden auch flugs dem Carlsen Verlag zur Überarbeitung übermittelt: Der Kanzler wird zur Kanzlerin, das rosa T-Shirt grün, der deutsche Knabe Bruno, der sich zum Klassensprecher wählen lassen möchte, wandelt sich in das türkische Mädchen Aydan, Der Cover-Stimmzettel lässt ab der zweiten, noch diesen Sommer geplanten Auflage die Wahl zwischen Kandidaten und Kandidatinnen, und irgendwo soll in der zweiten Auflage auch ein Kind im Rollstuhl auftauchen ...'


Das ist doch grandios! So schafft es die Hamburger Bürgerschaft, alle Aufmerksamkeit auf wirklich staatstragend wichtige Dinge zu lenken, damit sich der kleine Mann von der Straße nicht von lächerlichen Kleinigkeiten wie der klebrigen Politikerkumpanei mit der HSH-Nordbank beeindrucken läßt.
Und ausserdem - das finde ich nun wirklich echt wichtig - wird der deutsche Junge namens 'Bruno' aus der nächsten Pixi-Ausgabe gestrichen und zu einem türkischen Mädchen - für die Frauenbefreiung! Und Rick soll zu einer zopftragenden Swetlana mutieren. Das wird uns patriarchal und unterdrückerisch denkenden Kerlen ganz schön zu denken geben.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Kinder zum richtigen Zeitpunkt?

Folgt man den feministischen Vorkämpferinnen, sollten weibliche Wünsche das Maß aller Dinge sein. Wer erinnert sich nicht gern an die fröhliche Deklamation "Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad" oder an die inbrünstig wiederholte Formulierung, dass frau zum Kind keinen Mann brauche.

Die älteste Spätgebärende der Welt, Maria del Carmen Bousada de Lara, ist nun tot und hinterläßt zwei Kleinkinder (siehe Welt). Sie selbst hatte nach der Geburt ihrer Zwillinge gemeint, jede Frau sollte Kinder "zum richtigen Zeitpunkt" haben dürfen. Und vermutlich hat sie gemeint, dass Frauen diesen Zeitpunk am besten selbst bestimmen sollten, selbst wenn sie 67 Jahre alt sind.
Nun hat der selbstbestimmt erzeugte Nachwuchs weder Mutter noch Vater und die Gesellschaft darf sich fragen, ob es wirklich eine gute Idee ist, derart weitreichende Entscheidungen zu Lasten von Kindern allein der feministischen Wunschwelt zu überlassen.

Wie wir wissen, hegen Strafgerichte gern und oft ernste Zweifel an weiblicher Zurechnungsfähigkeit und verhängen darum milde oder gar keine Strafen gegen Täterinnen. Angesichts des Schicksals der beiden jetzt quasi vorsätzlich elternlosen Kinder stellt sich die Frage nach der Mündigkeit angeblich selbstbestimmter Frauen neu.

Dienstag, 14. Juli 2009

Pech mit dem Frauenbevorzugungsgesetz

Es war eindeutig als Frauenbevorzugungsgesetz gedacht, aber weil das so einseitig klingt, haben die Entscheider es in Österreich Gleichbehandlungsgesetz genannt. Groß war die Hoffnung, zu kurz gekommenen und entrechteten Frauen endlich die Teilhabe an vermeintlichen Privilegien zu sichern, die angeblich nur Männern zustehen. („Frauen zahlen nicht länger drauf.“)
Aber ach - nun haben sich in erster Linie Männer bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft in Wien gemeldet. Hätte man das Frauenbevorzugungsgesetz auch so genannt, hätte ein derartiger Patzer nicht geschehen können.

Dementsprechend bemüht sich die Presse.com um die korrekte feministische Sichtweise und zitiert brav die Doppelnamen tragende Leiterin der Gleichbehandlungsanwaltschaft, der zufolge Frauen sich im Verhältnis zum realen Ausmaß ihrer Ungleichbehandlung einfach nur zu selten beschwerten. Feministinnen ist der Blick in die Lebenswirklichkeit offenbar völlig verstellt - sonst könnten sie sehen, dass es Frauen sind, die seit Jahrzehnten vom in erster Linie männerfinanzierten Staat und der gleichzeitig stark frauenzentrierten Gesellschaft über alle Maßen profitieren. Aber vermutlich sehen sie es und wollen nur noch mehr, mehr, mehr - und bekommen sogar Jobs im öffentlichen Dienst, in denen ihre einzige Qualifikation, das radikalfeministische 'Mehrwollen für Frauen', üppig entlohnt wird.

"Frauen, die die gleichen Rechte wie Männer fordern, sind auf jeden Fall bemerkenswert genügsam", soll Henning Venske vor Jahren geäußert haben. Der Scherzkeks.

Sonntag, 12. Juli 2009

Der unnötige Herr Redakteur

Der Tagesspiegel und einer seiner Redakteure möchten offenbar bei Frauen punkten:

'Das unnötige Geschlecht. Die schlechten Nachrichten für das männliche Geschlecht reißen einfach nicht ab. Das kann man ganz unsentimental und sachlich feststellen – auch als Mann.

Schon 2003 konstatierte der britische Genetiker Steve Jones in seinem Buch „Der Mann – ein Irrtum der Natur“, der Mann sei biologisch nur eine reduzierte Frau, und prophezeite ihm, er werde aussterben – spätestens in einigen Millionen Jahren. Während die Frauen eine Männerdomäne nach der nächsten erobern, sucht der Mann immer verzweifelter nach seiner Identität. Als letzte Kernkompetenz scheint ihm nur noch die Produktion von Spermien geblieben zu sein ...'

Möglicherweise befindet sich der Herr Redakteur selbst auf verzweifelter Identitätssuche - für die große Mehrheit der Männer dürfte das jedoch kaum zutreffen. Warum auch, denn die Kriterien, nach denen sich Frauen Partner aussuchen, haben sich nicht geändert, den frauenbewegten Bemühungen zum Trotz. Zwar schwärmen die Damen gern von tollen Hausmännern, aber heiraten wollen sie solche Exemplare denn doch lieber nicht. Die deutschen Frauen sind es, die verzweifelt nach ihrer Identität suchen, seit sie ihre Rolle als vielfache Mütter verloren haben - derlei ist im biologischen und psychischen Programm nicht vorgesehen und das klägliche Nachäffen von Männern ('Erobern von Männerdomänen') bietet ihnen kein annehmbares Ersatzglück.

Nehmen wir an, Wissenschaftlern wäre es gelungen, weibliche Eizellen zu erzeugen. Ob der Herr Redakteur mit seiner Kernkompetenz 'Samenproduktion' wohl gewagt hätte, in vergleichbarer Weise vom unnötigen weiblichen Geschlecht zu fabulieren?

Freitag, 10. Juli 2009

Mutter tötet ihr Neugeborenes - und kommt davon

Wie in der Mainpost nachzulesen ist, lassen die Gerichte bei Straftaten von Verbrecherinnen nach wie vor besondere Milde walten und zeigen mit lächerlichen Bewährungsstrafen viel Verständnis. Welche Strafe wohl ein Mann zu gewärtigen hätte, der sein Baby mit einem Handtuch erstickt?
Es wird wohl noch lange Jahre dauern, bis der Gleichberechtigungsgedanke auch bei Justitia Einzug hält. Und bis dahin werden gewiefte Täterinnen mit an passender Stelle verdrückten Kullertränchen Extrawürste gebraten bekommen.

Andererseits - wie soll es je zu einer Gleichbehandlung der Geschlechter kommen, wenn Frauen als nicht voll verantwortlich für ihre Taten gelten? Auch in diesem Fall hat der Richter es für nötig gehalten, die eigentliche Schuld bei Männern zu sehen:

'... der Vorsitzende, der aber auch betonte: "Die Angeklagte trägt große Verantwortung für das Geschehen, aber nicht sie allein". Dies zielte auf den als cholerisch, herrisch und brutal geschilderten Vater ab, vor dem die junge Frau noch mit 22 Jahren in Angst lebte - aber auch auf ihren Freund, dem die Folgen der Beziehung offenkundig ziemlich gleichgültig waren.'

Wohlgemerkt - es geht um eine erwachsene Frau!
Gleichberechtigung und Frauenrabatt schließen einander aus. Wer Frauen die Verantwortung für ihr Handeln abspricht, stellt sie auf eine Stufe mit Kindern.

Liebe = Zwangsprostitution?

Zwar sehen trotz intensiver Prüfung weder Polizei noch Staatsanwaltschaft Handlungsbedarf, aber die helferinnensyndromgeplagten Damen von 'Solwodi' haben trotzdem Frauen entdeckt, die sie für Opfer halten und für feministische Propaganda ausschlachten können, siehe sz-online:

„Das Rotlicht-Milieu ist untrennbar mit Kriminalität verbunden“, sagt auch Cornelia Filter, Sprecherin bei „Solwodi“, ... „Früher waren Zwangsprostituierte klarer erkennbar auch durch Male am Körper durch Gewalt. Heute haben die Täter subtilere Methoden, zum Beispiel den “Loverboy-Trick“. Sie machen junge Mädchen in Osteuropa verliebt in sich. Das sind meist Mädchen, die aus kaputten Familien stammen und sich nach Liebe sehnen. Die machen dann aus Liebe alles für die Typen. Das scheint dann freiwillig zu sein.“


Nur noch ein winziger Schritt, dann bedeutet freiwillig = gezwungen, wahrlich ein rhetorisches Meisterwerk und wohlfeile Legitimation für den Verein. Dass Prostitution in Deutschland auf freiwilliger Basis stattfinden könnte, ist für die selbst ernannten Helferinnen auf verzweifelter Opfersuche offenbar unvorstellbar:

"Die katholische Ordensschwester Lea Ackermann, die sich mit ihrem Verein „Solwodi“ gegen Sextourismus und Menschenhandel einsetzt, ist sicher, dass das neue Prostituiertengesetz für viele Übel verantwortlich ist. In vielen „Wellness- und FKK-Clubs“ lasse sich etwa die freiwillige von der erzwungenen Prostitution kaum noch unterscheiden...."

Wenn sich die freiwillige von der erzwungenen Prostitution kaum unterscheiden lässt, wie stellen denn die Solwodi-Damen den Unterschied fest? Fühlen sie das so? Tief in den Ovarien?
Und die arme Bordellchefin, die wird bestimmt ebenfalls ganz gemein in den Job gezwungen, von unserer patriarchalen Gesellschaft samt Macho-Kanzlerin und Frauenministerin.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Frauenanteil kein Erfolgsfaktor

Ein bemerkenswerter Kommentar in der FTD, Zitat:

'...In den vergangenen beiden Tagen hat dieser Glaubensgrundsatz meinen Hals gleich zweimal anschwellen lassen. Das erste Mal, als der Grundsatz auf einem Dinner für weibliche Führungskräfte schlicht als Fakt dargestellt wurde. Das zweite Mal geschah es durch ein neues Buch namens "Womenomics", das zwei TV-Moderatorinnen geschrieben haben. Zentraler Punkt ist die "Östrogen-Kapital-Relation". Dahinter steckt der Gedanke, Unternehmen mit mehr weiblichen Führungskräften seien profitabler. Bei dieser Relation wird mir gleich aus drei Gründen übel. Erstens: Sie ist eklig. Zweitens: Sie diskriminiert Frauen, die nach den Wechseljahren über weniger Östrogene verfügen. Drittens: Sie ist kompletter Mumpitz ...'

Nun will ich nicht darauf herumreiten, was Frau Schickedanz mit KartstadtQuelle angerichtet hat oder was wir im einzelnen der Dame, die fürs Risikomanagement des DAX-Konzerns HRE zuständig war, zu verdanken haben.
Die Frage ist, wie zu verfahren wäre, wenn tatsächlich - nicht nur gefühlt - bestimmte Hormonanteile für Unternehmenserfolg, wie immer man den definieren mag, verantwortlich wären. Hormonstatus als Einstellungsvoraussetzung? Und jährliche Überprüfung? Was wäre, wenn sich zeigte, dass sich ein hoher Testosterongehalt positiv auf Unternehmen auswirkt?

Rettet unsere Söhne

Eine lesenswerte Titelgeschichte zum Thema 'Rettet unsere Söhne' (Buchtitel von Arne Hoffmann) veröffentlichte kürzlich das P.T. Magazin. Zitat:

'...Die wichtigste Fähigkeit, die in der Schule vermittelt werden soll und entscheidend für die gesamte weitere Entwicklung junger Menschen ist – das Lesen – wird den Jungen nicht ausreichend beigebracht. Durch einseitig auf Mädchen ausgerichtete Literatur, Unterrichtsgestaltung, Pädagogik und Didaktik wird den Jungen so gezielt die Zukunft verbaut.
Diese und weitere Missstände sind seit einem runden Jahrzehnt durch zahlreiche wasserdichte empirische Untersuchungen belegt und den politisch Verantwortlichen bestens bekannt. Jedoch scheint das keine der im Bundestag vertretenen Parteien, keinen Bildungspolitiker und insbesondere die im fraglichen Zeitraum zuständigen Bundesbildungsminis­terinnen auch nur im Geringsten zu interessieren. Unternommen wurde jedenfalls nichts ...'

Wir dürfen nun gespannt sein, ob und wie lange der Redakteur seinen Job behalten darf. Denn er hat mit keiner einzigen Silbe darauf hingewiesen, dass natürlich immer Frauen und Mädchen irgendwie die eigentlichen Opfer seien - eine derartig frauenfeindliche Verfehlung ist im deutschen Journalismus normalerweise tödlich.

Dienstag, 7. Juli 2009

Gender in the city

Es ist wirklich zum Heulen: Da haben Frauen im Laufe der Geschichte bestimmt zwei Dutzend wesentliche Dinge erfunden, ich denke da zum Beispiel an den Autoscheibenwischer, den Kaffeefilter und das Frequenzhopping. Und dennoch sind die meisten Straßennamen unverfrorenerweise nach Männern benannt, die doch allenfalls 98% aller Erfindungen gemacht haben. Zitat aus der Zeit:

'... Bei der Wahl von Straßennamen sind Frauen nicht nur deutlich unterrepräsentiert, sondern nach ihnen werden auch meist die weniger wichtigen, prestigeloseren Straßen benannt ...'

Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet allen Ernstes so genannte Gender-Walks durch Berlin. Die Führerinnen vertreten die Meinung, es ginge 'darum, wie sich Männer und Frauen den öffentlichen Raum aneignen und ihn gestalten – und damit nicht zuletzt um Macht.'
Mich persönlich würde interessieren, welchen Machtzuwachs Männer dadurch erfahren, dass viele Straßen nach Männern benannt werden.
Erstaunlicherweise findet die Tatsache, dass sämtliche Straßen, Gebäude, Strom- und Wasserversorgung nicht von Frauen, sondern von Männern aufgebaut und unterhalten werden, keine Erwähnung. Wurden und werden die Damen vielleicht von den gläsernen Decken des allgegenwärtigen Patriarchats daran gehindert, Schaufeln in die Hände zu nehmen?

Montag, 6. Juli 2009

Nicht nur Mädchen werden beschnitten

Wenn von Genitalbeschneidung die Rede ist, wird allgemein an das barbarische Ritual gedacht, dass Mädchen in einigen Ländern der Erde angetan wird. Kommt die Sprache jedoch auf die betäubungslose Beschneidung von Jungen, wird viel Unkenntnis offenbar, z.B. bei der Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese (SPD):

'...eine Beschneidung, wie sie religiös-kulturellen Rahmen bei Jungen vollzogen wird, ist in keiner Weise mit der bei Mädchen ausgeübten Genitalverstümmelung, bei der weibliche Geschlechtsteile teilweise oder ganz entfernt werden, zu vergleichen ...'

Vielleicht könnte der Dame mal jemand höflich mitteilen, dass die Beschneidungssaison 2008 in Südafrika 24 tote Jungen und 535 Krankenhauseinweisungen kostete. 2009 gibt es bereits 33 Tote.
Aber wir sollten von einer Abgeordneten, die angesichts der Existenz von Frauengesundheitsberichten die Behauptung, dass das Fehlen eines Männergesundheitsberichts sexistisch sei, für absurd hält, nicht zu viel erwarten. Und Frau Griese sollte sich im Gegenzug nicht allzu viele Stimmen von Männern erhoffen.

Der Antife-Blog

Feminismus und seine potenzierte Form, genannt gender mainstreaming, haben sich in den vergangenen Jahren zu einem gesellschaftlichen Übel entwickelt, das beseitigt werden muss, um ein gedeihliches Zusammenleben der Geschlechter wieder zu ermöglichen.

Es geht dabei keinesfalls um eine Umkehrung des Feminismus, eben nicht um besondere Bevorzugungen und Privilegien für Männer, sondern um echte Gleichberechtigung. Hierzu gehören neben der Abschaffung von Wehrdienst/Zivildienst ein Ende der weiblichen Privilegien im Renten- und Gesundheitswesen sowie die Anerkennung, dass Opfer von Gewalt in erster Linie männlichen Geschlechts sind - im öffentlichen Raum stellen sie nachweislich 2/3 der Opfer.

Mann und Frau kommen eigentlich ganz gut mit einander aus. Allerdings hebelt die feministische Ideologie, die Frauen zu Quotenfrauen und Männer zu Unterhaltssklaven macht, viele Gemeinsamkeiten aus. Sämtliche Parteien im Bundestag zeigen sich als leidenschaftliche Frauenförderer und sind mit Freude dabei, Männer 'positiv' zu diskriminieren - die SPD behauptet gar im Grundsatzprogramm, wer die menschliche Gesellschaft wolle, müsse die männliche abschaffen.

Daher ist es Ziel dieses Blogs, dem ANTIFEminismus Raum zu geben.