Donnerstag, 3. Dezember 2009

Deutschland darf ledige Väter nicht mehr diskriminieren

'Wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte: Ledige Väter haben Anspruch auf ein besseres Sorgerecht, als es in Deutschland gilt. Die Bevorzugung der Mütter sei eine Diskriminierung - jetzt muss die Regierung die Gesetze korrigieren.

Straßburg - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat das Sorgerecht lediger Väter in Deutschland gestärkt. Die Bevorzugung von unverheirateten Müttern gegenüber den Vätern sei ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot, heißt es in dem Urteil.

Die Straßburger Richter gaben damit einem 45-jährigen Kläger aus Köln Recht, der seit acht Jahren vergeblich um ein Sorgerecht für seine 14-jährige Tochter kämpft. Der Mann machte das Diskriminierungsverbot und einen Verstoß gegen die Achtung des Familienlebens der Europäischen Menschenrechtskonvention geltend. Er lebt seit 1998 von der Mutter getrennt. Die Forderung nach einem gemeinsamen Sorgerecht hatte das Kölner Oberlandesgericht 2003 zurück gewiesen. ...' (
SPIEGEL)

Wir dürfen gespannt sein auf die Reaktion der feministischen Lobby. Und darauf, welche Winkelzüge von den Gerichten unternommen werden, um diese Enscheidung zu unterlaufen bzw. eine Umsetzung um Jahre hinauszuzögern. Man erinnere sich an den Fall Görgülü. Die Bundesregierung kann binnen drei Monaten eine Überprüfung durch die Große Kammer des Straßburger Gerichts beantragen.

Update:
Wie erwartet geht es sofort los mit der feministischen Propaganda: 'Bayerns Justizministerin, Beate Merk, warnte dagegen vor einer Sorgerechtsreform, die zulasten der Kinder gehe. Das Kindeswohl müsse uneingeschränkt an erster Stelle stehen. Sie halte daher nichts von einer generellen Regelung, wonach ledige Väter grundsätzlich ein gemeinsames Sorgerecht erhalten sollen, so Merk. (Tagesschau)

Diese bayrische Quotenfrau versucht ernstlich zu suggerieren, ein Sorgerecht für Väter schade dem Kindeswohl.

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