Montag, 9. November 2009

Obwohl Frauen länger leben, sind sie nicht unbedingt glücklich

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) täte sehr gut daran, sich schnell in 'Frauengesundheitsorganisation' umbenennen. Denn obwohl Männer eine deutlich kürzere Lebenserwartung haben, obwohl Frauen medizinische Vorsorge häufiger nutzten, seien Frauen 'unterprivilegiert'. Locker wird die weibliche Selbstmordhäufigkeit eingestreut - und natürlich nicht erwähnt, dass die männliche um ein Vielfaches höher liegt.(n-tv)

WHO-Generaldirektorin Margaret Chan:"Obwohl Frauen länger leben, sind sie nicht unbedingt glücklich."

'Da Frauen eine um sechs bis acht Jahre höhere Lebenserwartung als Männer haben, stellen sie auch einen immer größer werdenden Teil der älteren Bevölkerung, berichtet die WHO.' - da soll also allen Ernstes die deutlich höhere Lebenserwartung von Frauen, die bekanntlich auf besonders gute Lebensbedingungen schließen lässt, zur Benachteiligung umdefiniert werden.
Natürlich bleibt unerwähnt, dass es meist Männer sind, die den Löwenanteil der Krankenversicherungskosten stemmen - und dass Frauen den Löwenanteil entnehmen.

Nebenbei:
Wo bleibt denn eigentlich der WHO-Bericht 'Männer und Gesundheit'? Und die Frage nach dem Glück von Männern? Oder ist die kurze Lebenszeit der Männer aus Sicht dieser hauptsächlich männerfinanzierten Organisation so OK?

1 Kommentar:

  1. 40 Jahre Feminismus haben mich restlos unempfindlich gegenüber jeglicher weiblicher "Benachteiligung" gemacht. Wenn ich nun lese, dass sie "nicht unbedingt glücklich" sind, muss ich leider sagen:ich gönne ihnen dieses Unglück von ganzem Herzen.
    Traurig aber wahr. Das macht der Feminismus aus den Menschen...

    AntwortenLöschen