Donnerstag, 1. Oktober 2009

Und wieder das Märchen von der Lohndiskriminierung

Nicht einmal der sich gern seriös gebende SPIEGEL ist sich zu schade, die Leier der angeblichen Lohndiskriminierung von Frauen anzustimmen:

'... Schon auf der untersten Sprosse der Karriereleiter erfahren junge Frauen häufig finanzielle Diskriminierung. In den ersten drei Jahren ihrer Berufstätigkeit verdienen sie trotz höherer Bildungsabschlüsse durchschnittlich 18,7 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen ...'

Da stellt sich die Frage, was genau mit unterster Stufe der Karriereleiter gemeint ist. Junge Männer jedenfalls leisten, anders als Mädchen, zunächst einmal zwangsweise Wehr- oder Zivildienst und es darf füglich bezweifelt werden, dass sie hier mehr Geld erhalten als die jungen Damen, die schon im Job anfangen. Und es stellt sich die Frage, was von den höheren Bildungsabschlüssen der Mädchen zu halten ist, wenn schon das Bildungsministerium offen einräumt, dass Jungen bei gleichen Leistungen schlechter benotet werden als Mädchen.
Nicht zuletzt hat noch niemand beantworten können, weshalb Arbeitgeber überhaupt noch männliche Kräfte einstellen, wenn doch Frauen bei gleicher Leistung so sehr viel billiger arbeiten. Vielleicht sind ominöse 'Männerbünde' schuld, die sich im allgegenwärtigen Patriarchat ganz gemein gegen überlegene Frauen verschworen haben und überall gläserne Decken einziehen?

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