Donnerstag, 1. Oktober 2009

Sind Rettungsarbeiten Männersache?

Erschütternde Berichte vom Tsunamiunglück in der Südsee gehen um die Welt. In den Filmberichten und auf Fotos sind immer wieder Männer zu sehen, die Verletzte und Tote bergen, die mit Händen und Baggern Trümmer und Schutt beiseite räumen, die Hilfsgüter bringen.

Augenfällig ist allerdings, dass keine Vertreterinnen des starken, überlegenen Geschlechts bei den Aufräumarbeiten oder der Suche nach Opfern zu sehen sind. Scheint ihnen das Unglück vielleicht zu klein und unwesentlich, warten die Damen auf eine echte Herausforderung? Oder werden sie in ihrem Drang, sich persönlich zu engagieren und sich bei Rettungsarbeiten Gefahren auszusetzen, von hinterwäldlerischen Macho-Männern gehindert und unterdrückt?

Update 02.10.2009:
Natürlich hindern die erwähnten Realitäten Blätter wie BILD nicht daran, ausschließlich von drei Frauen zu berichten, die die Rettungsarbeiten unterstützen. Es muss ein enormer Aufwand gewesen sein, die Damen ausfindig zu machen. Männer finden jedenfalls keine Erwähnung.

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